Mi, 13:29 Uhr
01.08.2012
Es gibt sie noch...
... die Gemeinden und Städte, die tatsächlich keine Schulden haben. Das zumindest war Ende 2011 der Fall. Einzelheiten dazu natürlich mit dem einen Klick...
Nach den Ergebnissen der Schuldenstatistik wiesen zum Ende des vergangenen Jahres von den 913 Thüringer Gemeinden 144 keine Schulden (Kassenkredite, Wertpapierschulden und Kredite beim nicht-öffentlichen und öffentlichen Bereich) aus. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hatte die Mehrzahl der Gemeinden weniger als 1 000 Einwohner.
Lediglich die Gemeinden Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Schleusingen und Schleusegrund im Landkreis Hildburghausen, Ichtershausen im Ilmkreis und Unterbreizbach im Wartburgkreis hatten mehr als 3 000 Einwohner. Bei der überwiegenden Zahl der 144 Gemeinden waren auch deren Eigenbetriebe und Eigengesellschaften, sofern sie diese haben, ohne Schulden. Ausnahmen waren Schleusingen und Ichtershausen, bei denen die genannten ausgegliederten Einheiten Schulden nachwiesen. Weitere 72 Gemeinden hatten eine Pro-Kopf-Verschuldung unter 100 Euro.
Im Landkreis Eichsfeld sind 13 Kommunen schuldenfrei, im Landkreis Nordhausen vier und fünf sind es im Kyffhäuserkreis. Einzelheiten haben wir für Sie als Download zur Verfügung gestellt.
Bei einer Gesamtverschuldung der Thüringer Gemeinden in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, darunter 1,7 Milliarden Euro bei Kreditinstituten, betrug Ende 2011 die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung 794 Euro. 254 Gemeinden lagen mit ihrem Schuldenstand je Einwohner über dem Landesdurchschnitt. Bei 41 Gemeinden lasteten rein rechnerisch mehr als 2 000 Euro Schulden auf jedem Einwohner.
Von den Eigenbetrieben und Eigengesellschaften (unmittelbar und mittelbar) der Gemeinden wurde Ende 2011 außerdem ein Schuldenstand in Höhe von 2,1 Milliarden Euro gemeldet. Das sind 950 Euro je Einwohner. Die Schulden wurden fast ausschließlich beim nicht-öffentlichen Bereich aufgenommen.
Autor: redNach den Ergebnissen der Schuldenstatistik wiesen zum Ende des vergangenen Jahres von den 913 Thüringer Gemeinden 144 keine Schulden (Kassenkredite, Wertpapierschulden und Kredite beim nicht-öffentlichen und öffentlichen Bereich) aus. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilt, hatte die Mehrzahl der Gemeinden weniger als 1 000 Einwohner.
Lediglich die Gemeinden Floh-Seligenthal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Schleusingen und Schleusegrund im Landkreis Hildburghausen, Ichtershausen im Ilmkreis und Unterbreizbach im Wartburgkreis hatten mehr als 3 000 Einwohner. Bei der überwiegenden Zahl der 144 Gemeinden waren auch deren Eigenbetriebe und Eigengesellschaften, sofern sie diese haben, ohne Schulden. Ausnahmen waren Schleusingen und Ichtershausen, bei denen die genannten ausgegliederten Einheiten Schulden nachwiesen. Weitere 72 Gemeinden hatten eine Pro-Kopf-Verschuldung unter 100 Euro.
Im Landkreis Eichsfeld sind 13 Kommunen schuldenfrei, im Landkreis Nordhausen vier und fünf sind es im Kyffhäuserkreis. Einzelheiten haben wir für Sie als Download zur Verfügung gestellt.
Bei einer Gesamtverschuldung der Thüringer Gemeinden in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, darunter 1,7 Milliarden Euro bei Kreditinstituten, betrug Ende 2011 die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung 794 Euro. 254 Gemeinden lagen mit ihrem Schuldenstand je Einwohner über dem Landesdurchschnitt. Bei 41 Gemeinden lasteten rein rechnerisch mehr als 2 000 Euro Schulden auf jedem Einwohner.
Von den Eigenbetrieben und Eigengesellschaften (unmittelbar und mittelbar) der Gemeinden wurde Ende 2011 außerdem ein Schuldenstand in Höhe von 2,1 Milliarden Euro gemeldet. Das sind 950 Euro je Einwohner. Die Schulden wurden fast ausschließlich beim nicht-öffentlichen Bereich aufgenommen.
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