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Di, 15:07 Uhr
31.07.2012

Stadt kann Gehwege nicht reparieren

Gehweg gehören in Nordhausen zu den städtischen Grundstücken. Wie viele dieser Wege aussehen, wissen Nordhäuser am besten. Reparaturen außerhalb der "City" sind nicht drin - also müssen andere mitfinanzieren. Zum Beispiel eine Genossenschaft...

Gehweg in der Robert-Koch-Straße (Foto: WBG) Gehweg in der Robert-Koch-Straße (Foto: WBG)

Mit einem alternativen Finanzierungsmodell repariert die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz die Gehwege vor ihren Grundstücken. Im vergangenen Jahr wurde mit dem Kooperationsmodell, das gemeinsam mit der Stadtverwaltung Nordhausen realisiert wird, begonnen. Hintergrund war der marode Zustand der Gehwege im Bereich der Dr. Robert-Koch-Straße 23 bis 35. Die Gehwege sind städtische Grundstücke, für deren Zustand eigentlich die Kommune zuständig ist. Da jedoch der kommunale Haushalt über zu wenig Mittel verfügt und auf Grund des Zustandes der Gehwege die Sicherheit vor allem für ältere WBG-Mitglieder nicht mehr gegeben war, beteiligt sich die Genossenschaft an der Sanierung mit 60 Prozent der Kosten, 40 Prozent trägt die Stadt Nordhausen.

Gehweg in der Stolberger Straße (Foto: WBG) Gehweg in der Stolberger Straße (Foto: WBG)

Da der finanzielle Rahmen des Nordhäuser Verwaltungshaushalts eine alleinige Finanzierung der Arbeiten nicht zuließ, hatte sich der Vorstand der Genossenschaft zu diesem Kofinanzierungsmodell entschlossen. In diesem Jahr wurde mittels des Modells bereits der Gehweg in der Stolberger Straße 91 bis 113 saniert.

Die Realisierung einer Maßnahme im Bereich am Weinberg 19 bis 29 steht in Kürze bevor. Für die Seite der Genossenschaft summieren sich die Kosten in den Jahren 2011 und 2012 auf rund 44.000 Euro.

Für das kommende Jahr steht im Plan der WBG Südharz für derartige gemeinsame Vorhaben der Birkenweg, auf seiner gesamten Länge, ganz oben an.
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
31.07.2012, 16:31 Uhr
Nordhausen
so haben es die beamten und politiker am liebsten.

sie werfen das geld mit vollen händen für sinnlose projekte zum fenster raus, und genossenschaften müssen für die wichtigen arbeiten gerade stehen.

glückwunsch nordhausen, hab ihr ein paar gefunden, die eure arbeit machen, warum übergeben wir die leitung der stadt nicht an die genossenschaften.

das würde viel geld einsparen.
Paulinchen
31.07.2012, 17:48 Uhr
Traurig, traurig
Eine Kommune ist nicht mal mehr in der Lage, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.
Mein Tipp – klappen Sie doch die Gehwege einfach hoch, verehrte Stadtverwaltung!
Dora75
31.07.2012, 18:54 Uhr
Kein Geld für die wichtigen Dinge
Kein Geld da für die wichtigen Dinge.Aber Geld für die Doppel Spitze.Und Geld für Dinge die nicht Nötig sind.Aber wen die Kohle von allen Deutschen weg ist möchte ich nicht Tauschen mit den Fetten Gehaltsempfängern.
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