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Mo, 16:41 Uhr
30.07.2012

Ohne Wasser

Das Wasser im Nordhäuser Rosengarten am Krankenhaus musste jetzt komplett abgestellt werden. Aus diesem Grund kann auch der dortige Brunnen nicht mehr betrieben werden. Hintergründe der Wasserknappheit wie immer in Ihrer nnz...


In der jüngsten Zeit ist es in der Grünanlage immer wieder zu Rohrbrüchen gekommen. Die Ursache der wiederholten Havarien liegt an der sehr maroden - und wahrscheinlich noch aus dem Eröffnungsjahr 1927 stammenden - Wasserleitung: Das Amt für Umwelt und Grünordnung hat in Abstimmung mit dem Bauamt jetzt entschieden, keine weiteren „Flick“maßnahmen an der Wasserleitung mehr vorzunehmen. Wird eine Stelle repariert, bricht kurze Zeit später eine andere auf.

Die kupferne Rose des Brunnens wird in den kommenden Wochen abgebaut und eingelagert. Später soll diese einen besonderen Standort im Rosengarten erhalten. Der gute und schöne gärtnerische Unterhaltungszustand des Rosengartens wird auch weiterhin von den Stadtgärtnern erhalten, so dass der Garten weiterhin ein attraktives Ausflugsziel bleibt.

Für diese viel besuchte Grünanlage hat das städtische Umweltamt ein Sanierungskonzept erstellt. Es soll wird nach der Sommerpause in den entsprechenden Gremien der Stadt Nordhausen vorgestellt-und vor allem hinsichtlich seiner finanziellen Umsetzbarkeit diskutiert werden. Mit einer schnellen Sanierung des Rosengartens ist jedoch nicht zu rechnen.
Autor: nnz

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Kommentare
wissender
31.07.2012, 09:10 Uhr
Keine Brunnen mehr
Der Brunen im Rosengarten ist nun fast der letzte in der Stadt. Das Rostmonster in der Rautenstraße ist ja kaum in Betrieb.
Sicher ist es teuer neue Leitungen zu verlegen aber für den Erholungswert des Rosengartens sollte uns dieses doch Wert sein.

Gerde die Patienten des SHK haben diese Oase der Ruhe und Entspannung sehr genossen und gerade an heißen Tagen war es immer ein schöner Ort.

Ein paar Harz IV - Empfänger mit Hacke und Schaufel würden die Kosten senken und sie hätten für das Geld was sie bekommen was gescheites zu tun!
Eckenblitz
31.07.2012, 09:58 Uhr
Hartz-IV
Warum nicht die Hartz-IV-Empfänger können ja für die Unfähigkeit der Behörden aufkommen.

Wenn Beamte und Politiker versagen, dann sollen die Hartz-IV-Empfänger es richten.

Solches Gedankengut grenzt schon an .......
Sissi
31.07.2012, 10:33 Uhr
meinungsmacher
Was soll denn diese Hetzkampanie gegen
Hartz IV Empfänger ???
Retupmoc
31.07.2012, 11:04 Uhr
Populistisch
Was die NNZ neuerdings an sinnfreien Beiträgen veröffentlicht geht ja auf keine Kuhhaut mehr. @ Meinungsmacher bitte nehmnen Sie selbst eine Schaufel in die Hand. Machen Sie einfach mal vor wie es geht. Aber das werden Sie wohl nicht tun!
Sebastian1
31.07.2012, 11:28 Uhr
meist besuchte Stadtgebiet am Wochenende
Ist es nicht so das Nordhausen Nord, eins der meist besuchten stadtgebiete ist. schon allein durch das Klinikum.
Patienten, Besucher, Hunde, Kinder und Senioren...

Weiße Bänke zieren den Rosen garten, blühende Rosen geben ein buntes Farben bild. Saubere Wege und leere Mülleimer :) laden zum verweilen ein.

in der Hoch saison Frühjahr/sommer/Herbst arbeiten auch im Rosengarten zwischen 2 - 5 Stadtgärtner die den Rosengaren seinen glanz geben vom Rasenmähen, Haken, Fegen & rosenpflege wird alles intensiv getan damit er erhalten bleibt.

Sachade um den Brunnen, aber viell. ist dies der Anstoß an die Stadt um eventuell ein neues Projekt zu erschliessen mit freiwilligen und sogar im zusammenarbeit mit Bürger, Investoren und dem hier ansäßigen Klinikum Südharz.

zum Kommentar zu Hartz IV Empfänger muss ich ihnen sagen es arbeiten auch in der Stadtgärtnerei freiwillige ALG2´Emfänger sowie Bufdis, diese Arbeiten gern und freiwillig und nicht auf Zwang.

Ein neues Konzept sollte schon so ausgelegt werden damit Kinder, Erwachsende und Senioren etwas davon haben. z.b. Ein Brunnen der für kinder zugänglich ist also flach abgestuft mit fontainen und wasserspielen (dafür wird noch nicht mal ein bademeister gebrauch). spielmöglichkeiten, Sitztecken liegeflächen, Rollstuhlgerechte Wege etc...
Wolfi65
31.07.2012, 11:40 Uhr
Eigentlich nicht
Eigentlich muß man diesen Quatsch vom Meinungsmacher nicht kommentieren, da dieser Kommentar völlig wertlos ist.
Aber ich bin auch dafür, dass man wenigstens einmal am Tag auf seine Mitmenschen einprügeln sollte.
Ich bin selbst Hartz 4 Empfänger.
Und deswegen erlaube ich mir jetzt mal auf die einzudreschen, die der Meinung sind weil sie in einen Mistposten irgendwo für lau malochen wollen.
Kündigen, in die Ecke legen, oder die Hacke selbst in die Hand nehmen, denn man hat ja den ganzen Tag Zeit?!
Und mit Maloche für lau im Rosengarten wird das allerdings nichts mit einem Mindestlohn, denn man macht es ja den Arbeitsgebern vor, dass es auch ohne Bezahlung geht.
Und jetzt kommt der Spruch mit den Transferleistungen und den Armen, die noch auf ehrliche Weise ihr Geld verdienen.
Ich lach mich tot und verbleibe mit marktwirtschaftlichem Gruß
Wolfi65 (Der keine Lust zum Arbeiten für lau hat)
Harzer_Wolf
31.07.2012, 13:49 Uhr
Von Wolf zu Wolf
Erstmal wünsche ich Ihnen @ Wolfi65 eine gute Arbeitsstelle für die Zukunft. Und Zweitens pflichte ich Ihnen völlig bei. Es ist mir leid diesen Unsinn zu lesen. Diese Regierung wirft Milliarden an Euro aus dem Fenster und hier gibt es einige Personen, die noch auf Hartz4-Empfänger hetzen. Schändlich sage ich nur. Und lieber Sebastian1 - in der Stadtgärtnerei arbeiten diese Menschen nur so fröhlich, weil Sie sonst nicht mal mehr was zu essen haben. Man könnte ganz einfach eine Brunnenbaufirma aus der Region beauftragen das Problem zu lösen. Dafür ist natürlich kein Geld da. Man müßte die Arbeitskräfte nämlich nach Tarif bezahlen.
Ich bin übrigens dafür Hartz4-Empfänger zu beschäftigen. Vielleicht sollte man durch diesen Personenkreis mal eine Bundespolitiker austauschen. Ich wette, dann wird dieses Land sozialer und besser.
E20
31.07.2012, 14:35 Uhr
Minikosten
um wieviel Meter marode Leitung reden wir hier eigentlich? Da wird eine Bibliothek für 12 Mio € gebaut und für ein "billiges" Wasserleitungrohr ist kein Geld da - lachhaft und beschämend
wissender
31.07.2012, 14:46 Uhr
mir fehlt das Verständnis
ich glaube da doch in ein Wespennest gestochen zu haben. Ich war selbst zwei Jahre HarzIV - Empfänger habe eine Firma gegründet und arbeite ohne zu übertreiben ca 14 Std. pro Tag. Auch eine Schaufel gehört gelegentlich zu meinen Arbeitsmitteln.

Ich wollte keinesfalls eine Generalverurteilung aller Leistungsbezieher. Allerdings stellt euch doch mal vor das Arbeitsamt und schaut mal was da rein und raus geht........
Ein gut Teil davon könnte sich am Tag sinnvoll (wenn auch nicht nach Tarif) betätigen, denn alle Leistungsbezieher bekommen ja Geld. Dafür etwas zu leisten ist ja keine Schande ggf. mit Hacke und Schaufel oder???
Wolfi65
31.07.2012, 15:11 Uhr
Was denn noch?
Noch mal zum mitlesen. Es gibt auch SGB II Bezieher, welche durch Krankheit und Kinderbetreung usw. gar nicht arbeiten können. Natuerlich gibt es auch Faulenzer welche in der sozialen Hängematte abfeiern. Aber es kann nicht sein, dass für Arbeitslose nur noch der letzte Schund da ist.

Versagt hat doch der Staat und die Politik und nicht der Betroffene. Man hat in der Uferstrasse einfach nichts und somit erübrigt sich doch weitere Diskusion.
Wer es noch nicht gemerkt hat. Die Arbeitslosenzahlen sind wieder am steigen und das mitten im Sommer! Die nächste Wirtschaftskrise ist in Deutschland angekommen. Es wird nur noch schlimmer und aussichtsloser.

Aber es ging ja hier um eine Reperatur einer Wasserleitung und nicht um soziale Probleme.
Retupmoc
31.07.2012, 15:21 Uhr
Na dann mal los
@ Meinungsmacher.

Sie haben eine Firma und können mit der Schaufel umgehen. Dann mal ran ans Werk!
Janko
31.07.2012, 15:38 Uhr
genau...
...es geht um die reperatur einer wasserleitung und nicht um soziale probleme. und da muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht verstehe, warum potentielle 400€-jobber sich derart angegriffen fühlen, wenn man laut überlegt, wie man die wasserleitung wieder in gang kriegen könnte.

ich bin (gott sei dank, das muss ich ehrlich sagen) nicht arbeitslos. aber WENN, werde ich lieber die schaufel in die hand nehmen, als daheim darauf zu warten, dass mir die decke auf den kopf fällt. ich kann mir für mich nicht vorstellen, untätig zu sein - oder sein zu müssen. ich hab mal wochenlang in der beetpflege gearbeitet, um über die runden zu kommen. das war jetzt auch nicht gerade der traumjob, aber besser, als zuhause zu sitzen und gar nichts zu tun zu haben. man will und muss doch was tun? (ich zumindest, ich hasse leerlauf)
vielleicht fehlt mir daher aber auch das einfühlungsvermögen für solch eine diskussion, das geb ich gern zu.
Janko
31.07.2012, 16:01 Uhr
nachtrag
entschuldigung, ich habe mich jetzt an dieser diskussion in einer form beteiligt, in welcher ich mich eigentlich gar nicht beteiligen wollte.

es geht ja gar nicht wirklich um die ausbrechenden feindseligkeiten beschäftigter versus unbeschäftigter. das hauptproblem liegt doch an ganz anderer stelle, deshalb sollten wir, die bürger, nicht so aufeinander eindreschen - egal ob beschäftigt oder unbeschäftigt.

das hauptproblem liegt doch eigentlich darin: warum ist in nordhausen kein geld für eine simple rohrleitung vorhanden?
bevor ich mich in widersprüche verwickle: als kulturmensch begrüße und unterstütze ich den (aus)bau von zb. der flohburg oder der neuen bibliothek. als logisch denkender mensch muss ich allerdings auch fragen: wie kann man die inneneinrichtung einer bibliothek "vergessen"?

die zwischenmenge dieser beiden feststellungen ist: wäre nicht vielleicht für kultur UND für stadtverschönerung (sprich: für eine rohrleitung für einen brunnen, der von vielen, vorrangig älteren und versehrten menschen im rosengarten als erholungsort genutzt wird) geld vorhanden, wenn nicht irgendwo jemand geschludert hätte? im architekturstudium jedenfalls gehört die (zumindest hypothetische) planung der inneneinrichtugn dazu. jeder erstsemestler würde mit pauken und trompeten durch die seminararbeit fallen, wenn er im grundriss seines bibliotheks-entwurfes keine planung für bücherschränke vornehmen würde...
und: müsste dieser jemand, der da auf erstsemestlerniveau geschludert hat, dann nicht eigentlich ausfindig gemacht und zur rechenschaft gezogen werden?

aber damit breche ich wahrscheinlich die nächste, nicht zum thema gehörende diskussion vom zaun.
Retupmoc
31.07.2012, 17:18 Uhr
Richtige Frage gestellt, Janko
Die Frage war: Warum fehlt es in Nordhausen an Geld für eine simple Rohrleitung? Das ist die entscheidende Frage. Und nicht die, ob man Arbeitslose zum Zwangseinsatz schickt. Der Staat hat schuld das es weder Geld für kommunale Projekte gibt, genauso wie an den Arbeitslosen. Die werden in der Regel nämlich nicht freiwillig arbeitslos @ Janko. Sie werden es, weil der Staat duldet das sich Unternehmer das Geld in den Rachen stecken. Glauben Sie zum Beispiel das auch nur eine Schlecker-Frau freiwillig in die Arbeitslosigkeit geht? Und fragen Sie mal wie viel Vermögen Anton S. und Co. noch haben. Dann haben Sie die Antworten !
Marie 2010
31.07.2012, 19:07 Uhr
Frust
... sich hier leider wieder mal gegenseitig an die Gurgel zu gehen, wegen Dingen, die überhaupt nicht in den Bereich des normalen Bürgers gehen! ...sollen die doch, nee, die sollen doch und überhaupt...

Sorry, aber die wenigsten verstehen, daß es dermaßen armselig von der Stadt ist, diese kleine, aber doch so wichtige Sache wie diesen Springbrunnen im Rosengarten aufrecht zu erhalten.

Auch ich war glücklich, mit meinem krebskranken Vater einen ganzen Sommer lang jeden Tag dahin gehen zu dürfen. Dass so wenig hier in unserer Stadt auf so etwas wert gelegt wird, das ist beschämend hoch zehn, wo wir doch ein ach so tolles Krankenhaus ...(ähm Klinikum) haben. Passt nicht zusammen und anderswo erlebt man das ganz anders!

Traurig aber, daß hier jeder auf jeden schimpft, was haben denn Hartz4 Empfänger damit zu tun? Aber solange sich das doofe Volk gegenseitig bekriegt, wird nie eine Einheit entstehen und die "da oben" reiben sich die Hände!
Wolfi65
01.08.2012, 07:58 Uhr
Wird nicht passieren
Wieso sollte Jemand vor langer Weile zu Hause die Decke auf den Kopf fallen, bloß weil dieser sich nicht bereit erklärt, für jeden Murks mit der Schaufel auf der Matte zu stehen? Eine Wasserleitung ist schon wichtig, aber eine Firma, die Geld kostet ist schon mal Nix. Ja bloß von Nix kommt Nix.

Da müssen die Verantwortlichen doch einmal in die Schatulle greifen. Und ich bleibe bei dem Wetter lieber für mich privat und geniesse das in vollen Zügen. Der Rechner und die NNZ sind auch noch da. Vielleicht ein paar Schnittchen und eine Flasche Bier? Also mir persönlich fehlt da nüscht!:-) Frohes Schaffen noch!
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