Do, 10:58 Uhr
04.12.2003
Weniger getrunken
Nordhausen (nnz). Deutschland ist immer noch das Land der Biertrinker. Das musste gestern selbst Nordbrand-Geschäftsführer Hans-Joachim Junker neidvoll anerkennen. Wie viel Bier in Thüringen gebraut wurde, das können Sie mit dem bekannten Klick erfahren.
Im 3. Quartal 2003 wurden nach Mittelung des Thüringer Landesamtes für Statistik in Thüringen 956.000 Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 20.000 Hektoliter bzw. 2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, während der Bierabsatz in der Bundesrepublik insgesamt im 3. Quartal mit 29,6 Millionen Hektolitern unverändert blieb. Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier.
95 Prozent des Thüringer Bierabsatzes waren im 3. Quartal 2003 für den Verbrauch in Deutschland bestimmt und wurden versteuert. Dieser Anteil ist deutlich höher als in Deutschland (87 Prozent). Der steuerfreie Absatz von 50.000 Hektoliter Bier ging überwiegend ins Ausland. An die Beschäftigten der Brauereien wurden rund 1.000 Hektoliter als Haustrunk unentgeltlich abgegeben. Das waren 130 Hektoliter weniger als im vergleichbaren Vorjahr. In Thüringen lag der Anteil des Haustrunks bei 1,3 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz und in der Bundesrepublik bei 1,9 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz.
Von Januar bis September 2003 fiel die Bilanz für Thüringen günstiger aus. Bei einem deutschlandweiten Rückgang stieg in Thüringen der Absatz, aufgrund eines deutlichen Zuwachses im 2. Quartal, in den ersten neun Monaten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 36 Tausend Hektoliter bzw. 1,3 Prozent auf 2,7 Millionen Hektoliter.
Autor: nnzIm 3. Quartal 2003 wurden nach Mittelung des Thüringer Landesamtes für Statistik in Thüringen 956.000 Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 20.000 Hektoliter bzw. 2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, während der Bierabsatz in der Bundesrepublik insgesamt im 3. Quartal mit 29,6 Millionen Hektolitern unverändert blieb. Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier.
95 Prozent des Thüringer Bierabsatzes waren im 3. Quartal 2003 für den Verbrauch in Deutschland bestimmt und wurden versteuert. Dieser Anteil ist deutlich höher als in Deutschland (87 Prozent). Der steuerfreie Absatz von 50.000 Hektoliter Bier ging überwiegend ins Ausland. An die Beschäftigten der Brauereien wurden rund 1.000 Hektoliter als Haustrunk unentgeltlich abgegeben. Das waren 130 Hektoliter weniger als im vergleichbaren Vorjahr. In Thüringen lag der Anteil des Haustrunks bei 1,3 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz und in der Bundesrepublik bei 1,9 Liter je 1 000 Liter Bierabsatz.
Von Januar bis September 2003 fiel die Bilanz für Thüringen günstiger aus. Bei einem deutschlandweiten Rückgang stieg in Thüringen der Absatz, aufgrund eines deutlichen Zuwachses im 2. Quartal, in den ersten neun Monaten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 36 Tausend Hektoliter bzw. 1,3 Prozent auf 2,7 Millionen Hektoliter.


