Do, 10:50 Uhr
04.12.2003
„Glück auf“ bekommt Unterführung
Nordhausen (nnz). Schon mehrfach hatte die nnz über Pläne zur Unterführung der Bahngleise in der Freiherr-vom-Stein-Straße berichtet. Gestern beschäftigte sich auch der Stadtrat mit diesem Thema. Und es scheint sich eine Lösung abzuzeichnen, die auch für die Stadt Nordhausen preiswert ist.
Der Bahnübergang in der Nordhäuser Freiherr-vom-Stein Straße bekommt eine Straßenunterführung. Das hat der Nordhäuser Stadtrat gestern Abend beschlossen. Die Arbeiten werden voraussichtlich 2006 begonnen. Grund für diese Entscheidung ist die Absicht der Deutschen Bahn AG, die bisherigen Schrankenanlage in ein sogenanntes elektronisches Stellwerk zu integrieren. Mit den damit einhergehenden sicherheitstechnischen Veränderungen würden sich die Schließzeiten weiter erhöhen. Hinzu kommt, dass ab kommenden Jahr auch noch die Fahrzeuge der Nordhäuser Straßenbahn in Richtung Harz ebenfalls diesen Bahnübergang queren: Die Folge wäre eine weitere Ausdehnung der Schließzeiten – von einer Stunde wäre die Schranke 50 Minuten lang geschlossen. Davon wären jeden Tag rund 11.100 Fahrzeuge betroffen – so die Prognose, in die schon der Betrieb der neuen Zeppelin-Brücke einbezogen wurde.
Der Bau der Unterführung kostet rund sieben Millionen Euro – der Anteil der Stadt beläuft sich auf 730.000 Euro nach Abzug aller Fördermittel. Da die vom-Stein-Straße – bisher Bundesstraße - mit dem Bau der Autobahn in die Straßenbaulast der Stadt fällt, hätte sich die Kommune auch ohne Unterführung an den Kosten für den Umbau des Bahnüberganges beteiligen müsse. Die hätten in diesem Fall höher gelegen als beim Bau der Unterführung.
Mit dem Bau der Unterführung wird auch die Fußgängerbrücke über die Gleise abgebaut. Die Absenkung der Unterführung – Gesamtlänge rund 400 Meter - erstreckt sich etwa ab Höhe Freiherr-vom-Stein-Straße 19 bis zur Kreuzung mit der Motorenstraße; ein Fußgänger- und Radweg wird integriert.
Autor: nnz
Der Bahnübergang in der Nordhäuser Freiherr-vom-Stein Straße bekommt eine Straßenunterführung. Das hat der Nordhäuser Stadtrat gestern Abend beschlossen. Die Arbeiten werden voraussichtlich 2006 begonnen. Grund für diese Entscheidung ist die Absicht der Deutschen Bahn AG, die bisherigen Schrankenanlage in ein sogenanntes elektronisches Stellwerk zu integrieren. Mit den damit einhergehenden sicherheitstechnischen Veränderungen würden sich die Schließzeiten weiter erhöhen. Hinzu kommt, dass ab kommenden Jahr auch noch die Fahrzeuge der Nordhäuser Straßenbahn in Richtung Harz ebenfalls diesen Bahnübergang queren: Die Folge wäre eine weitere Ausdehnung der Schließzeiten – von einer Stunde wäre die Schranke 50 Minuten lang geschlossen. Davon wären jeden Tag rund 11.100 Fahrzeuge betroffen – so die Prognose, in die schon der Betrieb der neuen Zeppelin-Brücke einbezogen wurde. Der Bau der Unterführung kostet rund sieben Millionen Euro – der Anteil der Stadt beläuft sich auf 730.000 Euro nach Abzug aller Fördermittel. Da die vom-Stein-Straße – bisher Bundesstraße - mit dem Bau der Autobahn in die Straßenbaulast der Stadt fällt, hätte sich die Kommune auch ohne Unterführung an den Kosten für den Umbau des Bahnüberganges beteiligen müsse. Die hätten in diesem Fall höher gelegen als beim Bau der Unterführung.
Mit dem Bau der Unterführung wird auch die Fußgängerbrücke über die Gleise abgebaut. Die Absenkung der Unterführung – Gesamtlänge rund 400 Meter - erstreckt sich etwa ab Höhe Freiherr-vom-Stein-Straße 19 bis zur Kreuzung mit der Motorenstraße; ein Fußgänger- und Radweg wird integriert.

