Do, 14:04 Uhr
04.12.2003
nnz-Doku: Der November 2003
Nordhausen (nnz). Neben den aktuellen Zahlen für den Landkreis Nordhausen veröffentlicht die nnz auch den Gesamtüberblick für den Bereich des Nordhäuser Arbeitsamtes.
In Nordthüringen ist im November die Situation auf dem Arbeitsmarkt gegenüber dem Vormonat deutlich angespannter. So nahmen die Mitarbeiter des Arbeitsamtes weit mehr Arbeitslosmeldungen entgegen als im Vormonat. Die Ursache für die Entwicklung lag zum einen in saisonal bedingten Entlassungen der Land- und Forstwirtschaft, zum anderen in dem weiter konjunkturell bedingten Abbau der Beschäftigung im Baugewerbe sowie in davon abhängigen Unternehmen. Dies bewirkte in allen Wirtschaftsabteilungen eine zurückhaltende Arbeitskräftenachfrage, so dass spürbar weniger Nordthüringer ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten als in den letzten Monaten.
Fast 600 Männer mehr arbeitslos
Ende des Berichtsmonats gab es in Nordthüringen 28.383 Arbeitslose, 518 mehr als im Vormonat. Dabei ist die Zahl der arbeitslosen Männer von 12.454 Ende Oktober auf 13.047 angestiegen. Die Frauenarbeitslosigkeit entwickelte sich dagegen leicht rückläufig, 15.336 wurden am Monatsende registriert, 75 weniger als im Oktober. Damit waren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt im November 1.826 Personen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen, fast 60 Prozent davon sind Frauen. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen ist um 0,3 Prozentpunkte gegenüber Oktober auf 18,4 Prozent angestiegen. Auf der Basis der abhängigen zivilen Erwerbspersonen errechnet sich die Quote in Höhe von 19,8 Prozent. Für die Männer beträgt die Arbeitslosenquote 17,4 Prozent, 0,8 Prozentpunkte mehr als vor vier Wochen und 1,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Die Quote der Frauen sank gegenüber dem Vormonat leicht auf 22,5 Prozent, liegt aber dennoch um 1,8 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.
Arbeitslosmeldungen aus Erwerbstätigkeit angestiegen
Im Monatsverlauf meldeten sich 4.057 Frauen und Männer arbeitslos, insgesamt 340 mehr als im Oktober. Davon wurden von den Frauen 60 weniger, aber von den Männern 400 mehr Arbeitslosmeldungen als im Vormonat registriert, im Vergleich zum Vorjahresmonat nahmen die Mitarbeiter aber 410 Meldungen mehr entgegen. Während aus beruflichen Ausbildungen und der Nichterwerbstätigkeit die Meldungen zurückgegangen sind, verloren im November spürbar mehr Frauen und Männer ihren Arbeitsplatz. Insgesamt kamen 2.627 Personen aus einer Beschäftigung im ersten und zweiten Arbeitsmarkt, 630 mehr als im Oktober. Aus Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes mündeten davon 251 Frauen und Männer in die Arbeitslosigkeit ein. 2.276 Personen verloren aus Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes ihren Job, 630 mehr als im Vorjahr. Aus dem Baugewerbe meldeten sich 684 Arbeitnehmer arbeitslos, fast 240 mehr als im Oktober und über 170 mehr als im Vorjahresmonat. Ein hoher Anstieg war saisonal bedingt aus Betrieben der Landwirtschaft zu verzeichnen. 289 Beschäftigte verloren hier ihren Job, 210 mehr als im Vormonat und fast 100 mehr als vor einem Jahr.
Nach wie vor ist die Fluktuation im Handel und Gastgewerbe sehr hoch. 260 Arbeitnehmer, vorwiegend Frauen, meldeten sich arbeitslos, fast 90 mehr als Oktober. Betriebe, die Dienstleistungen für Unternehmen erbringen, setzten 163 Arbeitskräfte frei, knapp 30 mehr als vor vier Wochen und 35 mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November beendeten 276 Frauen und Männer eine Ausbildung, fanden aber nicht unmittelbar danach einen Arbeitsplatz. Für 207 Personen davon endeten schulische und für 69 betriebliche Ausbildungen. Von den 1.154 neu registrierten Arbeitslosen, die vorher keiner Erwerbstätigkeit nachgingen, stellten sich 650 nach Arbeitsunfähigkeit der Vermittlung wieder zur Verfügung.
Über 1.690 Abgänge in die Wirtschaft
Im November haben 3.539 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beendet, 980 weniger als im Vormonat, aber 480 mehr als im Vorjahresmonat. Von den abgemeldeten Personen nahmen 1.417 eine Beschäftigung auf, über 430 weniger als im Oktober. Davon konnten 542 Arbeitnehmer nach einem Vermittlungsvorschlag des Arbeitsamtes in Arbeit gebracht werden, rund 190 wurden wieder vom vorherigen Arbeitgeber eingestellt, und 620 suchten sich über die Medien des Arbeitsamtes oder andere Einrichtungen selbst einen Arbeitsplatz. Die Vermittlungen des Arbeitsamtes wurden in 220 Fällen durch Eingliederungszuschüsse bzw. Lohnkostenzuschüsse für Jüngere unterstützt, im Oktober wurden 180 Arbeitsaufnahmen gefördert. Den Schritt in die Selbständigkeit wagten im November 55 Frauen und Männer, sie erhalten in den folgenden Monaten Überbrückungsgeld. Weitere 36 Existenzgründungen erfolgten im Monat als "Ich-AG", für die Existenzgründerzuschüsse gezahlt werden. Im Vorjahrsmonat meldeten sich insgesamt 50 Arbeitslose wegen einer Firmenneugründung ab. In den zweiten Arbeitsmarkt vermittelte das Arbeitsamt 162 Arbeitslose. Für 190 Frauen und Männer begann im Verlauf des Monats eine Ausbildung, 98 davon in vom Arbeitsamt geförderten beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen. Rund 1.670 Arbeitslose wurden aus dem Vermittlungsgeschehen herausgenommen, allein 1.040 wegen Arbeitsunfähigkeit. Die anderen Abmeldungen erfolgten wegen Erreichung des Rentenalters, Umzug oder aus sonstigen Gründen.
Stellenangebote gesunken
Im Arbeitsamt Nordhausen waren im November 1.095 Stellenangebote registriert, gegenüber Oktober ist das ein Rückgang von 86, im Vergleich zum Vorjahr gab es 226 Stellen weniger. Betriebe und Verwaltungen meldeten davon im November 628 Stellen, das waren 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Baugewerbe suchte im Berichtsmonat nur noch 71 Fachkräfte, 74 weniger als im Vorjahresmonat. Außer in der Wirtschaftabteilung Verkehr und Nachrichtenübermittlung gingen aus den anderen weniger Arbeitsangebote als im Oktober ein. Unternehmen der Abteilung Verkehr und Nachrichtenübermittlung hatten mit 44 fast doppelt so viele und öffentliche und persönliche Dienstleistungsunternehmen 30 Stellen mehr dem Arbeitsamt gemeldet als vor vier Wochen. Aus dem verarbeitenden Gewerbe sind mit 75 Stellen im Vergleich zum Vormonat 7 weniger zu verzeichnen. Betriebe, die Dienstleistungen für Unternehmen erbringen, suchten mit 82 Angeboten rund 40 Arbeitnehmer weniger als im Oktober. Aus Handelseinrichtungen konnten 51 Stellen akquiriert werden und aus dem Gastgewerbe 33.
Aktive Förderleistungen zur Integration in den Arbeitsprozess
Ende November förderte das Arbeitsamt 3.092 Beschäftigte in der Wirtschaft, fast so viele wie im Oktober, aber 400 mehr als vor einem Jahr, in abhängigen Beschäftigungen wurden 2.318 Arbeitnehmer unterstützt. Von diesen geförderten Personen erhalten 2.033 Eingliederungszuschüsse, von denen rund 60 Prozent der Arbeitnehmer das fünfzigste Lebensjahr bereits überschritten haben. 437 Arbeitslose, die außerhalb des Tagespendelbereiches ein Arbeitsverhältnis aufnahmen, bekamen im November Mobilitätshilfen wie Fahrkosten- bzw. Trennungskostenbeihilfe oder Umzugskosten. Für 493 Arbeitsuchende übernahm das Arbeitsamt Bewerbungskosten und für 1.178 die Reisekosten zu den Vorstellungsgesprächen. Im Berichtsmonat bewilligte das Arbeitsamt für 51, ehemals Arbeitslose, Überbrückungsgeld neu und unterstützte damit für insgesamt 516 junge Unternehmer die Existenzgründung, vor einem Jahr erhielten 122 Personen weniger diese Leistungen. In Personal-Service-Agenturen waren am Monatsende 223 Arbeitnehmer beschäftigt, im Dezember sollen noch weitere 73 Personen in diese Agenturen einmünden.
Beschäftigung schaffende Maßnahmen
In Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen waren am Monatsende 1.441 Frauen und Männer beschäftigt, im Vergleich zum Vorjahr sank damit die Zahl der Arbeitnehmer um 742. In Maßnahmen des Garten- und Landschaftsbaues sind gegenwärtig 469 der Beschäftigten tätig, und fast 450 haben Aufgaben in sozialen Diensten übernommen. In Strukturanpassungsmaßnahmen hatten 1.000 Personen einen Arbeitsplatz, das waren genau so viele wie im Vormonat, aber fast 500 weniger als vor einem Jahr. Über Beschäftigung schaffende Infrastrukturmaßnahmen fanden 4 Arbeitslose einen Job, somit arbeiteten insgesamt 43 Frauen und Männer in diesen Maßnahmen.
Freie Förderung
Über die Freie Förderung gemäß § 10 SGB III wurden am Monatsende 1.148 Personen in Beschäftigungen oder anderen Maßnahmen unterstützt, das sind 37 mehr als im Vormonat und 347 mehr als vor einem Jahr. 110 Beschäftigte in der Wirtschaft haben Lohnkostenzuschüsse aus der Freien Förderung erhalten, und für 247 Jugendliche, 33 mehr als im Oktober, kann damit die berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Zusätzlich zum Überbrückungsgeld erhalten 681 Existenzgründer finanzielle Hilfe.
Berufliche Weiterbildung
Mit 127 Eintritten in berufliche Weiterbildungsmaßnahmen qualifizierten sich am Monatsende 1.832 Arbeitsuchende, das sind genau so viele wie im Vormonat, aber rund 1.400 weniger als vor einem Jahr. 1.134 Frauen und Männer davon, fast zwei Drittel, lernen mit dem Ziel, einen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erreichen. Von den Qualifizierungsteilnehmern waren vorher 583 länger als zwölf Monate arbeitslos, durch eine Qualifizierung sollen sich ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern. 220 Frauen und Männer nutzen die Bildungsmaßnahmen, um einen beruflichen Abschluss zu erlangen und 242 Teilnehmer waren vor Beginn der Maßnahme jünger als 25 Jahre.
Kurzarbeit
Im November zeigten 54 Betriebe für 320 Arbeitnehmer Kurzarbeit an. Damit ist die Kurzarbeiterzahl gegenüber dem Vormonat um 476 und dem Vorjahresmonat um 98 gesunken. Rund 70 Prozent der betroffenen Personen waren Männer. Genau die Hälfte der betroffenen Betriebe arbeiten über 3, aber höchstens 6 Monate und 11 bis zu 12 Monaten kurz.
Die regionale Entwicklung des Arbeitsmarktes
Die Arbeitslosigkeit ist in allen Dienststellen des Arbeitsamtes angestiegen. Besonders im Kyffhäuserkreis mit den Geschäftsstellen Artern und Sondershausen liegt die Arbeitslosenzahl weit über dem Vorjahresniveau.
Im Kyffhäuserkreis mit den Geschäftsstellen Artern und Sondershausen waren Ende November 10.661 Personen arbeitslos, 234 mehr als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich aber die Situation auf dem Arbeitsmarkt ungünstiger entwickelt. Vor einem Jahr gab es im Landkreis 1.070 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen stieg somit gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozentpunkte an und beträgt im Berichtsmonat 22,9 Prozent.
In der Region der Geschäftsstelle Artern waren am Monatsende 5.613 Arbeitslose gemeldet, das sind 107 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr gab es sogar 746 mehr, was den höchsten Anstieg innerhalb der Dienststellen des Arbeitsamtsbezirkes Nordhausen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg damit wieder über die 25-Prozentmarke und liegt bei 25,1 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch um 3,9 Prozentpunkte niedriger. Aus der Region gingen im Berichtsmonat 734 Arbeitslosmeldungen ein, genau so viele wie im Oktober und über 120 mehr als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit meldeten sich 627 Frauen und Männer ab, fast 240 weniger als vor vier Wochen, aber 43 mehr als im November des Vorjahres.
136 Stellenangebote gingen im November zur Vermittlung ein, 45 davon aus neu bewilligten Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Damit verblieb die Zahl der Beschäftigungen in geförderten Maßnahmen auf dem Vormonats- und Vorjahresniveau. In Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen begannen 35 Arbeitslose und weitere 10 in Strukturanpassungsmaßnahmen. Im zweiten Arbeitsmarkt hatten damit am Monatsende 500 Personen eine Beschäftigung. 360 weniger als vor einem Jahr. Für 22 Arbeitsuchende begannen im November berufliche Bildungsmaßnahmen, in denen 269 Teilnehmer gefördert wurden.
Im Bezirk der Geschäftsstelle Sondershausen suchten 5.048 Personen einen Arbeitsplatz, 127 mehr als Ende Oktober und 324 mehr als im November 2002. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat auf 21 Prozent an. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 19,4 Prozent. Während des Monats meldeten sich gegenüber Oktober mehr Personen arbeitslos, die Zahl der Abmeldungen ist dagegen zurück gegangen. Insgesamt mussten sich 733 Personen arbeitslos melden und 606 konnten die Arbeitslosigkeit beenden. Von den abgemeldeten Personen haben 212 eine Beschäftigung aufgenommen, 36 davon in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Die Beschäftigtenzahl auf dem zweiten Arbeitsmarkt hat sich gegenüber Oktober kaum verändert. Die 654 Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungs- bzw. Strukturanpassungsmaßnahmen bedeuten gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Beschäftigtenzahl um fast 160. In beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen qualifizierten sich im Berichtsmonat 397 Frauen und Männer.
Im Landkreis Eichsfeld mit den Geschäftsstellen Heiligenstadt und Leinefelde registrierte das Arbeitsamt im Oktober 8.271 Arbeitslose, 146 mehr als vor vier Wochen. Dadurch ist die Arbeitslosenquote von 13,9 Prozent im Oktober auf 14,1 Prozent im November angestiegen. Dennoch ist diese Quote 5,2 Prozentpunkte niedriger als im Landkreis Nordhausen und sogar um 8,8 Prozentpunkt niedriger als im Kyffhäuserkreis. Insgesamt ist die Entwicklung aber nicht so günstig verlaufen wie im Vorjahresmonat. Ende November 2002 waren 425 Eichsfelder weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.
In der Geschäftsstelle Heiligenstadt meldeten sich 493 Personen arbeitslos, 75 mehr als im Vormonat und fast 50 mehr als im November 2002. Ihre Arbeitslosigkeit konnten rund 400 Frauen und Männer beenden, 160 weniger als vor vier Wochen, aber rund 20 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenzahl stieg dadurch um 90 auf 2.785 am Monatsende an. Auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen ergibt sich in der Region eine Arbeitslosenquote in Höhe von 12,8 Prozent. Vor vier Wochen wurde hier nur eine Quote von 12,3 Prozent und vor einem Jahr sogar von nur 11,8 Prozent ausgewiesen, damals waren 216 Personen weniger arbeitslos.
Im Berichtsmonat fanden 172 Arbeitslose einen neuen Job, 20 davon im zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt konnten die Vermittlungsfachkräfte 51 Arbeitsangebote neu gewinnen. Auf dem zweiten Arbeitsmarkt gingen insgesamt 290 Beschäftigte einer Arbeit nach, rund 70 weniger als vor einem Jahr. In Bildungsmaßnahmen begannen 14 Frauen und Männer, insgesamt wurden hier 247 Teilnehmer gefördert.
Im Geschäftsstellenbezirk Leinefelde mussten sich 903 Personen arbeitslos melden, 130 mehr als im Vormonat, aber genau so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dagegen haben 847 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beendet, so dass Ende November 5.486 Arbeitslose, 56 mehr als im Oktober und rund 210 mehr als im Vorjahresmonat, registriert wurden. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg um 0,1 Prozentpunkt auf 14,9 Prozent an. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 14,2 Prozent. Dem Arbeitsamt wurden insgesamt 158 Stellen angeboten, 138 davon auf dem ersten Arbeitsmarkt. 400 Arbeitslose nahmen eine Beschäftigung in der Wirtschaft auf und weitere 28 in neu bewilligten Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes.
Die Zahl der geförderten Arbeitnehmer in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen betrug am Monatsende 358 und ist damit auf dem Vormonatsniveau verblieben, im Vergleich zum Vorjahr aber um rund 130 niedriger. 19 Frauen und Männer begannen eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme, damit qualifizierten sich im November insgesamt 284 Teilnehmer, 220 weniger als vor einem Jahr.
Autor: nnzIn Nordthüringen ist im November die Situation auf dem Arbeitsmarkt gegenüber dem Vormonat deutlich angespannter. So nahmen die Mitarbeiter des Arbeitsamtes weit mehr Arbeitslosmeldungen entgegen als im Vormonat. Die Ursache für die Entwicklung lag zum einen in saisonal bedingten Entlassungen der Land- und Forstwirtschaft, zum anderen in dem weiter konjunkturell bedingten Abbau der Beschäftigung im Baugewerbe sowie in davon abhängigen Unternehmen. Dies bewirkte in allen Wirtschaftsabteilungen eine zurückhaltende Arbeitskräftenachfrage, so dass spürbar weniger Nordthüringer ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten als in den letzten Monaten.
Fast 600 Männer mehr arbeitslos
Ende des Berichtsmonats gab es in Nordthüringen 28.383 Arbeitslose, 518 mehr als im Vormonat. Dabei ist die Zahl der arbeitslosen Männer von 12.454 Ende Oktober auf 13.047 angestiegen. Die Frauenarbeitslosigkeit entwickelte sich dagegen leicht rückläufig, 15.336 wurden am Monatsende registriert, 75 weniger als im Oktober. Damit waren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt im November 1.826 Personen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen, fast 60 Prozent davon sind Frauen. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen ist um 0,3 Prozentpunkte gegenüber Oktober auf 18,4 Prozent angestiegen. Auf der Basis der abhängigen zivilen Erwerbspersonen errechnet sich die Quote in Höhe von 19,8 Prozent. Für die Männer beträgt die Arbeitslosenquote 17,4 Prozent, 0,8 Prozentpunkte mehr als vor vier Wochen und 1,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Die Quote der Frauen sank gegenüber dem Vormonat leicht auf 22,5 Prozent, liegt aber dennoch um 1,8 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.
Arbeitslosmeldungen aus Erwerbstätigkeit angestiegen
Im Monatsverlauf meldeten sich 4.057 Frauen und Männer arbeitslos, insgesamt 340 mehr als im Oktober. Davon wurden von den Frauen 60 weniger, aber von den Männern 400 mehr Arbeitslosmeldungen als im Vormonat registriert, im Vergleich zum Vorjahresmonat nahmen die Mitarbeiter aber 410 Meldungen mehr entgegen. Während aus beruflichen Ausbildungen und der Nichterwerbstätigkeit die Meldungen zurückgegangen sind, verloren im November spürbar mehr Frauen und Männer ihren Arbeitsplatz. Insgesamt kamen 2.627 Personen aus einer Beschäftigung im ersten und zweiten Arbeitsmarkt, 630 mehr als im Oktober. Aus Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes mündeten davon 251 Frauen und Männer in die Arbeitslosigkeit ein. 2.276 Personen verloren aus Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes ihren Job, 630 mehr als im Vorjahr. Aus dem Baugewerbe meldeten sich 684 Arbeitnehmer arbeitslos, fast 240 mehr als im Oktober und über 170 mehr als im Vorjahresmonat. Ein hoher Anstieg war saisonal bedingt aus Betrieben der Landwirtschaft zu verzeichnen. 289 Beschäftigte verloren hier ihren Job, 210 mehr als im Vormonat und fast 100 mehr als vor einem Jahr.
Nach wie vor ist die Fluktuation im Handel und Gastgewerbe sehr hoch. 260 Arbeitnehmer, vorwiegend Frauen, meldeten sich arbeitslos, fast 90 mehr als Oktober. Betriebe, die Dienstleistungen für Unternehmen erbringen, setzten 163 Arbeitskräfte frei, knapp 30 mehr als vor vier Wochen und 35 mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November beendeten 276 Frauen und Männer eine Ausbildung, fanden aber nicht unmittelbar danach einen Arbeitsplatz. Für 207 Personen davon endeten schulische und für 69 betriebliche Ausbildungen. Von den 1.154 neu registrierten Arbeitslosen, die vorher keiner Erwerbstätigkeit nachgingen, stellten sich 650 nach Arbeitsunfähigkeit der Vermittlung wieder zur Verfügung.
Über 1.690 Abgänge in die Wirtschaft
Im November haben 3.539 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beendet, 980 weniger als im Vormonat, aber 480 mehr als im Vorjahresmonat. Von den abgemeldeten Personen nahmen 1.417 eine Beschäftigung auf, über 430 weniger als im Oktober. Davon konnten 542 Arbeitnehmer nach einem Vermittlungsvorschlag des Arbeitsamtes in Arbeit gebracht werden, rund 190 wurden wieder vom vorherigen Arbeitgeber eingestellt, und 620 suchten sich über die Medien des Arbeitsamtes oder andere Einrichtungen selbst einen Arbeitsplatz. Die Vermittlungen des Arbeitsamtes wurden in 220 Fällen durch Eingliederungszuschüsse bzw. Lohnkostenzuschüsse für Jüngere unterstützt, im Oktober wurden 180 Arbeitsaufnahmen gefördert. Den Schritt in die Selbständigkeit wagten im November 55 Frauen und Männer, sie erhalten in den folgenden Monaten Überbrückungsgeld. Weitere 36 Existenzgründungen erfolgten im Monat als "Ich-AG", für die Existenzgründerzuschüsse gezahlt werden. Im Vorjahrsmonat meldeten sich insgesamt 50 Arbeitslose wegen einer Firmenneugründung ab. In den zweiten Arbeitsmarkt vermittelte das Arbeitsamt 162 Arbeitslose. Für 190 Frauen und Männer begann im Verlauf des Monats eine Ausbildung, 98 davon in vom Arbeitsamt geförderten beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen. Rund 1.670 Arbeitslose wurden aus dem Vermittlungsgeschehen herausgenommen, allein 1.040 wegen Arbeitsunfähigkeit. Die anderen Abmeldungen erfolgten wegen Erreichung des Rentenalters, Umzug oder aus sonstigen Gründen.
Stellenangebote gesunken
Im Arbeitsamt Nordhausen waren im November 1.095 Stellenangebote registriert, gegenüber Oktober ist das ein Rückgang von 86, im Vergleich zum Vorjahr gab es 226 Stellen weniger. Betriebe und Verwaltungen meldeten davon im November 628 Stellen, das waren 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Baugewerbe suchte im Berichtsmonat nur noch 71 Fachkräfte, 74 weniger als im Vorjahresmonat. Außer in der Wirtschaftabteilung Verkehr und Nachrichtenübermittlung gingen aus den anderen weniger Arbeitsangebote als im Oktober ein. Unternehmen der Abteilung Verkehr und Nachrichtenübermittlung hatten mit 44 fast doppelt so viele und öffentliche und persönliche Dienstleistungsunternehmen 30 Stellen mehr dem Arbeitsamt gemeldet als vor vier Wochen. Aus dem verarbeitenden Gewerbe sind mit 75 Stellen im Vergleich zum Vormonat 7 weniger zu verzeichnen. Betriebe, die Dienstleistungen für Unternehmen erbringen, suchten mit 82 Angeboten rund 40 Arbeitnehmer weniger als im Oktober. Aus Handelseinrichtungen konnten 51 Stellen akquiriert werden und aus dem Gastgewerbe 33.
Aktive Förderleistungen zur Integration in den Arbeitsprozess
Ende November förderte das Arbeitsamt 3.092 Beschäftigte in der Wirtschaft, fast so viele wie im Oktober, aber 400 mehr als vor einem Jahr, in abhängigen Beschäftigungen wurden 2.318 Arbeitnehmer unterstützt. Von diesen geförderten Personen erhalten 2.033 Eingliederungszuschüsse, von denen rund 60 Prozent der Arbeitnehmer das fünfzigste Lebensjahr bereits überschritten haben. 437 Arbeitslose, die außerhalb des Tagespendelbereiches ein Arbeitsverhältnis aufnahmen, bekamen im November Mobilitätshilfen wie Fahrkosten- bzw. Trennungskostenbeihilfe oder Umzugskosten. Für 493 Arbeitsuchende übernahm das Arbeitsamt Bewerbungskosten und für 1.178 die Reisekosten zu den Vorstellungsgesprächen. Im Berichtsmonat bewilligte das Arbeitsamt für 51, ehemals Arbeitslose, Überbrückungsgeld neu und unterstützte damit für insgesamt 516 junge Unternehmer die Existenzgründung, vor einem Jahr erhielten 122 Personen weniger diese Leistungen. In Personal-Service-Agenturen waren am Monatsende 223 Arbeitnehmer beschäftigt, im Dezember sollen noch weitere 73 Personen in diese Agenturen einmünden.
Beschäftigung schaffende Maßnahmen
In Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen waren am Monatsende 1.441 Frauen und Männer beschäftigt, im Vergleich zum Vorjahr sank damit die Zahl der Arbeitnehmer um 742. In Maßnahmen des Garten- und Landschaftsbaues sind gegenwärtig 469 der Beschäftigten tätig, und fast 450 haben Aufgaben in sozialen Diensten übernommen. In Strukturanpassungsmaßnahmen hatten 1.000 Personen einen Arbeitsplatz, das waren genau so viele wie im Vormonat, aber fast 500 weniger als vor einem Jahr. Über Beschäftigung schaffende Infrastrukturmaßnahmen fanden 4 Arbeitslose einen Job, somit arbeiteten insgesamt 43 Frauen und Männer in diesen Maßnahmen.
Freie Förderung
Über die Freie Förderung gemäß § 10 SGB III wurden am Monatsende 1.148 Personen in Beschäftigungen oder anderen Maßnahmen unterstützt, das sind 37 mehr als im Vormonat und 347 mehr als vor einem Jahr. 110 Beschäftigte in der Wirtschaft haben Lohnkostenzuschüsse aus der Freien Förderung erhalten, und für 247 Jugendliche, 33 mehr als im Oktober, kann damit die berufliche Ausbildung ermöglicht werden. Zusätzlich zum Überbrückungsgeld erhalten 681 Existenzgründer finanzielle Hilfe.
Berufliche Weiterbildung
Mit 127 Eintritten in berufliche Weiterbildungsmaßnahmen qualifizierten sich am Monatsende 1.832 Arbeitsuchende, das sind genau so viele wie im Vormonat, aber rund 1.400 weniger als vor einem Jahr. 1.134 Frauen und Männer davon, fast zwei Drittel, lernen mit dem Ziel, einen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu erreichen. Von den Qualifizierungsteilnehmern waren vorher 583 länger als zwölf Monate arbeitslos, durch eine Qualifizierung sollen sich ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern. 220 Frauen und Männer nutzen die Bildungsmaßnahmen, um einen beruflichen Abschluss zu erlangen und 242 Teilnehmer waren vor Beginn der Maßnahme jünger als 25 Jahre.
Kurzarbeit
Im November zeigten 54 Betriebe für 320 Arbeitnehmer Kurzarbeit an. Damit ist die Kurzarbeiterzahl gegenüber dem Vormonat um 476 und dem Vorjahresmonat um 98 gesunken. Rund 70 Prozent der betroffenen Personen waren Männer. Genau die Hälfte der betroffenen Betriebe arbeiten über 3, aber höchstens 6 Monate und 11 bis zu 12 Monaten kurz.
Die regionale Entwicklung des Arbeitsmarktes
Die Arbeitslosigkeit ist in allen Dienststellen des Arbeitsamtes angestiegen. Besonders im Kyffhäuserkreis mit den Geschäftsstellen Artern und Sondershausen liegt die Arbeitslosenzahl weit über dem Vorjahresniveau.
Im Kyffhäuserkreis mit den Geschäftsstellen Artern und Sondershausen waren Ende November 10.661 Personen arbeitslos, 234 mehr als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich aber die Situation auf dem Arbeitsmarkt ungünstiger entwickelt. Vor einem Jahr gab es im Landkreis 1.070 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen stieg somit gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozentpunkte an und beträgt im Berichtsmonat 22,9 Prozent.
In der Region der Geschäftsstelle Artern waren am Monatsende 5.613 Arbeitslose gemeldet, das sind 107 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr gab es sogar 746 mehr, was den höchsten Anstieg innerhalb der Dienststellen des Arbeitsamtsbezirkes Nordhausen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg damit wieder über die 25-Prozentmarke und liegt bei 25,1 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch um 3,9 Prozentpunkte niedriger. Aus der Region gingen im Berichtsmonat 734 Arbeitslosmeldungen ein, genau so viele wie im Oktober und über 120 mehr als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit meldeten sich 627 Frauen und Männer ab, fast 240 weniger als vor vier Wochen, aber 43 mehr als im November des Vorjahres.
136 Stellenangebote gingen im November zur Vermittlung ein, 45 davon aus neu bewilligten Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Damit verblieb die Zahl der Beschäftigungen in geförderten Maßnahmen auf dem Vormonats- und Vorjahresniveau. In Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen begannen 35 Arbeitslose und weitere 10 in Strukturanpassungsmaßnahmen. Im zweiten Arbeitsmarkt hatten damit am Monatsende 500 Personen eine Beschäftigung. 360 weniger als vor einem Jahr. Für 22 Arbeitsuchende begannen im November berufliche Bildungsmaßnahmen, in denen 269 Teilnehmer gefördert wurden.
Im Bezirk der Geschäftsstelle Sondershausen suchten 5.048 Personen einen Arbeitsplatz, 127 mehr als Ende Oktober und 324 mehr als im November 2002. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat auf 21 Prozent an. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 19,4 Prozent. Während des Monats meldeten sich gegenüber Oktober mehr Personen arbeitslos, die Zahl der Abmeldungen ist dagegen zurück gegangen. Insgesamt mussten sich 733 Personen arbeitslos melden und 606 konnten die Arbeitslosigkeit beenden. Von den abgemeldeten Personen haben 212 eine Beschäftigung aufgenommen, 36 davon in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Die Beschäftigtenzahl auf dem zweiten Arbeitsmarkt hat sich gegenüber Oktober kaum verändert. Die 654 Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungs- bzw. Strukturanpassungsmaßnahmen bedeuten gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang der Beschäftigtenzahl um fast 160. In beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen qualifizierten sich im Berichtsmonat 397 Frauen und Männer.
Im Landkreis Eichsfeld mit den Geschäftsstellen Heiligenstadt und Leinefelde registrierte das Arbeitsamt im Oktober 8.271 Arbeitslose, 146 mehr als vor vier Wochen. Dadurch ist die Arbeitslosenquote von 13,9 Prozent im Oktober auf 14,1 Prozent im November angestiegen. Dennoch ist diese Quote 5,2 Prozentpunkte niedriger als im Landkreis Nordhausen und sogar um 8,8 Prozentpunkt niedriger als im Kyffhäuserkreis. Insgesamt ist die Entwicklung aber nicht so günstig verlaufen wie im Vorjahresmonat. Ende November 2002 waren 425 Eichsfelder weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.
In der Geschäftsstelle Heiligenstadt meldeten sich 493 Personen arbeitslos, 75 mehr als im Vormonat und fast 50 mehr als im November 2002. Ihre Arbeitslosigkeit konnten rund 400 Frauen und Männer beenden, 160 weniger als vor vier Wochen, aber rund 20 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenzahl stieg dadurch um 90 auf 2.785 am Monatsende an. Auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen ergibt sich in der Region eine Arbeitslosenquote in Höhe von 12,8 Prozent. Vor vier Wochen wurde hier nur eine Quote von 12,3 Prozent und vor einem Jahr sogar von nur 11,8 Prozent ausgewiesen, damals waren 216 Personen weniger arbeitslos.
Im Berichtsmonat fanden 172 Arbeitslose einen neuen Job, 20 davon im zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt konnten die Vermittlungsfachkräfte 51 Arbeitsangebote neu gewinnen. Auf dem zweiten Arbeitsmarkt gingen insgesamt 290 Beschäftigte einer Arbeit nach, rund 70 weniger als vor einem Jahr. In Bildungsmaßnahmen begannen 14 Frauen und Männer, insgesamt wurden hier 247 Teilnehmer gefördert.
Im Geschäftsstellenbezirk Leinefelde mussten sich 903 Personen arbeitslos melden, 130 mehr als im Vormonat, aber genau so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dagegen haben 847 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beendet, so dass Ende November 5.486 Arbeitslose, 56 mehr als im Oktober und rund 210 mehr als im Vorjahresmonat, registriert wurden. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg um 0,1 Prozentpunkt auf 14,9 Prozent an. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 14,2 Prozent. Dem Arbeitsamt wurden insgesamt 158 Stellen angeboten, 138 davon auf dem ersten Arbeitsmarkt. 400 Arbeitslose nahmen eine Beschäftigung in der Wirtschaft auf und weitere 28 in neu bewilligten Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes.
Die Zahl der geförderten Arbeitnehmer in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen betrug am Monatsende 358 und ist damit auf dem Vormonatsniveau verblieben, im Vergleich zum Vorjahr aber um rund 130 niedriger. 19 Frauen und Männer begannen eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme, damit qualifizierten sich im November insgesamt 284 Teilnehmer, 220 weniger als vor einem Jahr.

