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Mo, 16:30 Uhr
23.04.2012

nnz-Betrachtung: Wie weiter?

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Diese alte Binsenweisheit gilt nirgendwann so eindrucksvoll wie in der Zeit zwischen einer Wahl und der notwendigen Stichwahl. Die Konstellation im Landkreis Nordhausen ist dabei besonders pikant...


Aus dem einfachen Grund: Es gibt zwei Stichwahlen. Im Kampf um den Einzug in das Nordhäuser Landratsamt stehen sich Birgit Keller (LINKE) und Egon Primas (CDU) gegenüber, Oberbürgermeister von Nordhausen möchten Matthias Jendricke (SPD) und Dr. Klaus Zeh (CDU) werden.

Neben den eigenen Wählern, Fans und Sympathisanten müssen die drei Parteien zusätzliches Wahlpotential rekrutieren. Dass es einer der drei Parteien gelingt, bisherige Nichtwähler an die Urnen zu locken, das kann getrost in das Reich der Fantasie geschickt werden. Die Erfahrung lehrt eher das Gegenteil. Zu einer Stichwahl sinkt die schon niedrige Wahlbeteiligung noch einmal.

Also wird man sich nach Rettungsankern umsehen. Das hat die Sozialdemokratie der Rolandstadt schon in den frühen Morgenstunden getan und der LINKEn ihre Unterstützung im Wahlkampf gegen Egon Primas zugesagt. Wohl wissend, dass die so umworbene LINKE dann auch Unterstützung für die SPD gegen Dr. Klaus Zeh signalisiert. Ein solches Zeichen blieb bislang nicht nur aus, im Gegenteil, führende LINKE-Politiker lehnen eine Unterstützung des sozialdemokratischen Bewerbers Matthias Jendricke ab. Sowohl Stadtratsfraktionschefin Barbara Schencke als auch Kreischef Alexander Scharff richten den Fokus der Parteikraft ganz auf die Stichwahl zum Landrat.

"Eine Unterstützung von Herrn Jendricke ist unseren Wählern, unserer Basis und unseren Freunden nicht zuzumuten", sagte Barbara Schencke und Scharff ergänzt: "wir lehnen hinsichtlich der Oberbürgermeisterwahl jegliche Wahlempfehlungen ab". Das Motiv dieser Haltung liegt mehr als ein Jahr zurück. Gemeinsam mit der Mehrheit der CDU und der FDP im Nordhäuser Stadtrat ließen die Genossen den Bürgermeister Jendricke zweimal glatt bei dessen Wiederwahl durchfallen. Wie soll jetzt also, mehr als ein Jahr später, eine plötzliche Unterstützung vermittelt werden? Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie die Polit-Symbiose von FDP, CDU und LINKE damals von den Sozialdemokraten als Neuauflage der Nationalen Front verteufelt wurde.

Und ganz ganz tief sitzt bei den LINKEn noch die "Steigbügelhalter-Äußerung" der amtierenden Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die sich zuvor mit Hilfe der "SED-Erben" hat wiederwählen lassen.

Das alles zusammen ergibt keine besonders schmackhafte Melange für die Nordhäuser Sozialdemokratie, die sich allerdings der Sympathie der Bündnisgrünen in der Rolandstadt sicher sein kann.

Es wird also noch einmal spannend in den kommenden zwei Wochen und man wird ganz genau hinhören und lesen müssen, was zwischen den Zeilen geschrieben wird. Denn selbst in den kommunalen Tiefen der Politik hat der Ausspruch von Konrad Adenauer seine Gültigkeit: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Rainer Zufall
23.04.2012, 16:54 Uhr
unfair
Ich finde das "Heranschleimen" von Herrn Jendricke unfair. So wie man gehört hat, soll Jendricke, beim Fall eines Sieges, Frau Haase den Beigeordneten Posten versprochen haben. So etwas gehört sich nicht! AM 6.5.ZEH WÄHLEN!
NDHler
23.04.2012, 17:25 Uhr
Der Herr Jendricke
vergibt den Beigeordnetenposten aber nicht allein. Die betr. Person wird vom Stadtrat gewählt und muss sich vorher bewerben. Also ganz so einfach ist das nicht! Ich wähle Herrn Zeh ganz bestimmt nicht und Herrn Primas gleich gar nicht! Ich habe beide lange genug in den Landtag gewählt in der Hoffnung die beiden könnten für unsere Region mehr als das bischen erreichte herausholen, bin aber leider enttäuscht worden. Wenn ich da in andere Regionen schaue passiert dort deutlich mehr. Und beiden jetzt hier einen Altersruhesitz zu verschaffen, Nein Danke! Das hieße ja Stillstand für die kommenden Jahre!!!
Alex Gösel
23.04.2012, 17:50 Uhr
Und an dieser Haltung...
sieht man wieder, dass die LINKEn nicht umsonst diesen doch zweideutigen Namen tragen!
TeeEff
23.04.2012, 18:06 Uhr
Weil sie bei ihrer Meinung bleiben?
Und ihren Standpunkt klar kommunizieren oder wie?

Ja nee ist klar.
Roland82
23.04.2012, 18:29 Uhr
charakterlos
Es ist schon unverfroren und charakterlos, wenn Herr Jendricke jetzt die Linke kaufen will, in dem er ihnen den Beigeordnetenposten verspricht! Vor einem Jahr hat er zusammen mit Frau Rinke die Linke und deren Kandidatin Frau Haase vorgeführt und erniedrigt, indem man alle Mittel genutzt hat, um sie nicht zur Beigeordnetenwahl zuzulassen. Ich finde es klasse, dass Frau Schenke und Herr Scharff so deutliche Worte gefunden haben. Das Verhalten von Herrn Jendricke ist einfach charakterlos!!
h3631
23.04.2012, 19:19 Uhr
@Roland 11 / unfair
Meine Frage ,wo haben Sie gehört das im Fall eines Sieges Frau Haase Beigeordnete wird?? Sie können es uns ruhig sagen, wir sagen es auch nicht weiter. Was man gehört hat muss nicht immer stimmen .Übrigens, ein Zeh macht noch keinen Fuß.
Suse
23.04.2012, 19:25 Uhr
Nur kein Hochmut,liebe Linken,achtet die Entscheidung der Wähler!
Der Wähler hat entschieden. SPD und Linke haben eindeutig mehr Stimmen zusammen,als CDU und der Rest.Wenn ich als Wähler "Rot" wähle,egal ob SPD oder Linke,will ich ganz bestimmt kein schwarz. Es ist auch im Sinne Ihrer Wähler unklug ,sich jetzt hochmütig bei der SPD rechen zu wollen.. Es sollten jetzt nicht die gleichen Fehler gemacht werden,wie in der Vergangenheit. Was damals war, ist Geschichte.

Der ewige Streit,wer mit wem nicht kann ,hilft doch nur dem dann lachenden Primas oder Zeh. Und das genau wollten Ihre Wähler ,egal ob SPD oder die Wähler der Linken mit ihrer Stimmabgabe verhindern.Bitte seien Sie sich dessen bewusst,denn sonst kann man bei der Stichwahl keinem die Stimme geben!
-Insider-
23.04.2012, 20:43 Uhr
das
ist schon beeindruckend, dass man gleich 2 parteien braucht um eine partei zu schlagen.

scheinbar hat die cdu doch die beliebtestens kandidaten oder die treusten wähler oder das beste team...whatever. sie haben jedenfalls im ersten wahlgang die mehrheit der stimmen erhalten und den roten geht nun ordentlich der stift...ich bin gespannt wer nun das ross zum reiter macht und wer am ende vllt. mit ganz leeren händen dasteht.
Georg
23.04.2012, 20:55 Uhr
Frau Haase und...
Bürgermeisterin in Nordhausen, das geht gar nicht. Nachdem die Lift gGmbH und der Horizont e.V. nun ein Unternehmen sind, ist ihre Geschäftsführerstelle wohl überflüssig geworden. Nur durch die Notbremse des Hauptgesellschafters Horizont e.V. wurde die drohende Insolvenz in letzter Minute verhindert. Leider verloren, wie in sochen Fällen üblich, einige Mitarbeiter ihre Stelle. Auch das ist das Verdienst von Frau Haase . Nun möchte sie sich einen schönen Posten in der Stadtverwaltung sichern. Ich hoffe, die Stadträte werden das verhindern.
Peppone
23.04.2012, 21:05 Uhr
Abwarten, erst mal 'nen Tee trinken.
Das Jendricke-Lager reagiert auf das Ergebnis wie zu erwarten ähnlich einem aufgeschreckten Hühnerhaufen. Das merkt man auch an den Kommentaren der Claque in diesem und anderen Strängen der nnz. Von früh bis spät wird der "Gegner" denunziert, diffamiert, als "unwählbar" (was ist das überhaupt?) bezeichnet,..., bla, bla, bla...

Als Gipfel der Dummheit wird behauptet, Landrat oder Oberbürgermeister wären "Rentenposten". Ganz abgesehen davon, dass das lächerlich ist merkt man nicht mal, dass man den in den Vierzigern befindlichen Jendricke, der selbst nur das Sitzen in Amtsstuben kennt, damit selbst beschädigt. Aber was soll's, Logik oder Strategie bei der Claque zu erwarten ist wahrscheinlich auch ein wenig naiv.

Frau Schenke und Herr Scharff haben bis jetzt alles richtig gemacht. Sie haben nämlich eine klare Ansage gemacht, dass sie Jendricke nicht unterstützen! Das müssen sie auch nicht. Herr Wieninger hat in der ihm eigenen taktisch unklugen Art bereits angekündigt, dass man angeblich die Linke Kandidatin bei der Landratswahl unterstützt. Das freut die Linke bestimmt zu hören und da sie diese "Unterstützung" gar nicht braucht, freut es sie wahrscheinlich um so mehr!

Der CDU-Kandidat im Landkreis steht in der subjektiven Wahrnehmung der Mehrheit für ein "weiter so". Damit gewinnt man im Kreis die Wahl zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht! Die Linke kann hier "angreifen" und Frau Keller wird das Ding m.E. machen! In der Stadt sieht es genau andersherum aus, da steht Jendricke für "weiter so" und den Spagat würde der Linken niemand abkaufen, schon gar nicht die eigenen Wähler.

Wenn die Linke schlau ist genießt sie noch ein bisschen das Gebettele der Stadt-Sozis und macht wie von Frau Schenke und Herrn Scharff geäußert ihr eigenes Ding im Kreis. Alles Andere beschädigt diese Partei!
Hans Dittmar
23.04.2012, 21:27 Uhr
Kommt die SED zurück?
Die einzige Partei die sich momentan zurücklegen kann sind die LINKEN. Wer mit Ihnen kann, wird der OB. Wenn ich hier so manch Kommentare lese, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Da schreibt man glücklich, ja SPD und LINKE zusammen haben mehr Stimmen! Das hatten sie schon 1946 und bildeten die SED.

@BDHler
Wenn ich hier immer lese, Zeh und Primas würden sich ihren Altersruhsitz verschaffen, zeigt das wie wenig Ahnung bzw. Kenntnis Sie von der Arbeit eines Oberbürgermeisters haben. Egal wer es wird, es ist mehr als eine 40 Stundenwoche von Freizeit ganz zu schweigen. Wenn Zeh und Primas Ruhe wollten, dann würden sie dies als Landtagsabgeordnete wohl einfacher haben, wobei ich nicht den Zeitanspruch in Rede stellen möchte.
Frau Rinke war vor 6 Jahren genau die Richtige, als man sie mit 59 Jahren wiedergewählt wurde, anderen Kandidaten sind auf einmal zu alt. Da fordern Bürger, die Politiker sollen auch mal bis 67 arbeiten, aber mit 59 sind Sie nun auf einmal zu alt. Für mich macht Herr Dr. Zeh ein sehr guten und ehrlichen Eindruck.

Die Wähler werden hoffentlich eine Personenwahl machen und keine Parteibezogene.
H.Buntfuß
23.04.2012, 21:34 Uhr
Goldrichtig
was soll man diesem artikel noch hinzufügen, es ist alles geschrieben worden. vielleicht ein wort zu den kommentaren. da ist zu lesen, dass herr jendricke den LINKEN ein angebot gemacht haben soll.

Ich glaube nicht das herr jendricke so naiv ist und den "LINKEN" so ein angebot zu machen, noch dazu wo die steigbügelaktion in bester erinnerung ist. es ist auch nicht anzunehmen, dass herr jendricke großen wert auf frau Haase legt.

ich vertrete die meinung ,jede partei soll für sich alleine kämpfen, dann muss man später keinen klüngel eingehen, denn verfilzung gibt es schon zur genüge in der politik.
TeeEff
24.04.2012, 00:03 Uhr
Paar Gedanken und einige Zweifel...
z.B. an dieser angeblich von Scharff und Schencke so getätigten Aussage, auch wenn das dargestellte, über viele Jahre erfolgte Vorführen durch die SPD, recht genau stimmt.

Wenn die SPD wirklich wollte, hätte man in diesem, wie auch anderen Bundesländern, längst linke Mehrheiten und könnte menschenwürdige, bürgernahe und soziale Politik machen - jedoch fuhr man trotz vorher, vor allem auch dem Wähler gegenüber anders angegebenen Kurs, dann doch regelmäßig in den Hafen einer große schwarz-rote Koalition ein. Matschie 2009 ist da sicherlich vielen noch unvergessen.

Letztlich schadet die SPD sich mit diesem Verhalten aber seit langem mehr als es ihr nützt. Selbst Merkel weiß inzwischen das ihr Überleben vom festnageln der SPD abhängt und nicht dem der FDP oder Grünen - und dabei wird die alte Tante der Sozialdemokratie hemmungslos ausgeblutet.

Aber dort macht man lokal wie auf Landes- oder Bundesebene unbeirrt falsch weiter und schickte mit Jendricke wieder einmal eine so oder so mehr als umstrittene Figur ins Rennen - bekannt dafür, dass er nicht gerade jemand ist der vereinigt, sondern leider eher polarisiert und spaltet.

Tja und nun ist das große Hauen und Stechen angesagt. Die CDU schießt massiv und unter jeder Gürtellinie gegen Jendricke, und natürlich in alter kalter Kriegsmanier, mit längst ausgelutschten Roten-Socken-Kampagnen auch gegen die Linke, denn für die CDU heißt es eigentlich: BEIDE Kandidaten durchbringen oder KEINEN bzw. bei einer Konstellation so oder so zu verlieren.

Denn ein Jendricke als OB ist für sie genauso unakzeptabel wie eine Linke Landrätin und um diese beiden zu verhindern ist ihnen grundsätzlich erst einmal jedes Mittel recht.

Wobei Zeh lustigerweise seit Jahren im Landtag mit Keller im gleichen Ausschuss zusammenarbeitet! Aber direkt dann da wo es drauf ankommt spielt für die CDU die Ideologie einfach mehr eine Rolle, als in der Praxis durchaus bewährte Zusammenarbeit, auch wenn sich daraus total neue Impulse in der so festgefahrenen Politik ergeben würden und es der CDU helfen könnte ihr christlich wieder zu entdecken - so ihr der kleine Bürger und die Schwächeren wieder wichtig werden würde, wie dieser es seit jeher den Linken ist.

Auch würde nach über 22 Jahren endlich einmal dieses Land und seine vielen noch immer bestehenden Wunden heilen können - aber was hätte das für ein fatale Signalwirkung?
Würde doch das bewährte teile und herrsche Prinzip und der Gesamtmachtanspruch Merkels und der Geldeliten hinter ihr ins Wanken geraten und es könnte - GOTT HILF! - gar dem Bürger dienen!

Fazit:
Frau Keller von den Linken, die bisher einen absolut fairen und sauberen Wahlkampf geführt hat, wird sowohl mit Jendricke, wie auch Zeh leben und zum Wohle der Bürger konstruktiv zusammenarbeiten können - weswegen an ihr eigentlich kein Weg vorbeiführt. Denn Birgit Keller ist der kleinste gemeinsame Nenner.

Die Frage die sich daher wirklich stellt, ist die, ob sich der Bürger im Zweifelsfall wirklich 2 ältere CDUler leisten kann, die ja mit Guttenberg und Wulff zuletzt auch nicht gerade gezeigt haben das sie wirklich die Tollsten sind...denn die Kombination Jendricke/Primas ist auch eher ein Rezept für Desaster als alles andere - während wie schon gesagt jede Kombination beim Oberbürgermeister, der dann mit Landrätin Birgit Keller zusammenarbeitet, absolut denkbar ist.

Daher kann man den Bürgern nur sagen:

Stimmen sie am 6. Mai für den Oberbürgermeisterkandidaten ab, dem Sie mehr zutrauen und da man da vorher nicht weiß wer es von den beiden wirklich wird, wählen Sie auf jeden Fall die Birgit Keller, die Kandidatin die mit beiden arbeiten kann! Denn nur so ist es möglich die Herausforderungen der nächsten Jahre auch wirklich gemeinsam anzugehen!
andreas66
24.04.2012, 08:04 Uhr
Rot-Rot...
ist die einzigste Option die es zu wählen gilt. Denn Keller-Zeh oder Jendricke-Primas das stelle sich einer mal vor.
->EchterNordhäuser<-
24.04.2012, 08:22 Uhr
nichts dazu gelernt?
Vor ~20 Jahren sind die meisten Nordhäuser auf die Straße gegangen, um genau diese Parteien & Personen "abzuwählen" , die manche heute gern wieder in den höchsten Ämtern der Region hätten. Da kann ich nur sagen oder besser fragen: Nichts dazu gelernt?!
98maschr
24.04.2012, 08:27 Uhr
Warum rot-rot?
Schwarz-Schwarz ist für mich auch ok ;) Aber jedem seine Meinung, hauptsache dieses gegenseite diffamieren hier in der NNZ hört erstmal auf. Wäre schön, wenn sich die Kommentatoren mehr im Straßenwahlkampf engagieren würden anstatt hier ihre Tiraden abzulassen. Hinterlässt nen faden Beigeschmack bei allen die das das lesen.
NDHler
24.04.2012, 08:48 Uhr
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Retupmoc
24.04.2012, 09:14 Uhr
Nichts dazugelernt, @ Echter Nordhäuser
können nur Menschen haben, die die Augen verschließen wenn Sie durch die Welt gehen. Nicht die Genossen aus der ehemaligen SED sitzen in diesen Tagen an den Schaltpunkten der Macht. Es sind ehemalige SED - Unterstützer ( ob als CDU-Blockflöte, FDJ-Kreisleitungsmitglied oder dergleichen ). Und genau dafür bin ich vor 23 Jahren nicht auf die Straße gegangen, das mir ehemalige FDJ-Leitungsmitglieder jetzt sagen, was ich zu tun und zu lassen habe. Nicht die ehemalige SED ist das Schreckgespenst, sondern die Menschen, die sich sowohl den damaligen Staat als auch den aktuellen für ihre persönlichen Zwecke zu Nutze machen.

Außerdem sind Frauen viel besser für Führungspositionen geeignet. Deshalb : Pro Frau Keller.
E20
24.04.2012, 10:42 Uhr
@retupmoc
der Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf - da gibt es nichts hinzuzufügen, es kann nur eine Landrätin geben
andreas66
24.04.2012, 11:26 Uhr
@Retupmoc und @E20,
wie wahr!
NDHler
24.04.2012, 11:59 Uhr
Wenn man sich das Ergebnis der LR Wahl...
...mal genauer anschaut sieht man, das Egon Primas fast alle Wahlkreise der Stadt Nordhausen zum Teil deutlich verloren hat. In einigen lag er gar nur auf Platz drei hinter Keller und Schelenhaus. Da haben wohl die meisten Wählerinnen und Wähler der Kreisstadt die ständigen Sticheleien des Herrn Primas gegen ihre Heimatstadt nicht vergessen.

Wenn er also LR werden möchte sollte hier mal nachlegen, bin mal gespannt ob er sich dazu durchringen kann. Schwer wird ihm das sicher fallen, denn mögen tut er Nordhausen ja nicht unbedingt! Diesen Eindruck haben jedenfalls viele Nordhäuserinnen und Nordhäuser!
Dick
24.04.2012, 14:10 Uhr
Schwarz-Rot geht auch...
Die Partei ist mir hier nicht wirklich wichtig. Wichtig sind die Personen. Hier geht es um eine Kommunalwahl. Ein OB sollte in meinen Augen bürgernah, nicht kalt sondern warmherzig und einsichtig statt uneinsichtig sein. Von daher geht meine Stimme an Herrn Zeh.

Frau Keller finde ich taff und zugänglich. Ich denke, sie würde das Kind schon schaukeln. Lieber schwarz-rot als dunkelrot. Manchmal ziehen sich Gegensätze an. Zudem wirkt für mich diese unverschämte Kita-Beitragserhöhung noch sehr nach. Sie spielt bei meiner Wahlentscheidung eine große Rolle. Ich hoffe, für viele andere auch.
NDHler
24.04.2012, 17:33 Uhr
Stimmt, geht auch
Da Herr Jendricke ja als Bürgermeister weiter machen kann, Klaus Zeh als OB und Frau Keller als Landräten, Interessante Mischung!
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