Nachgekochtes
Am Mittwoch fand zum ersten Mal ein Nachkochen zu dem Projekt Rezepte mit Geschichte der K&S Seniorenresidenz unter der Führung von Marco Müller statt. Mit dabei auch zwei Wahlkämpfer...
Beim "Nachkochen" werden Rezepte der Bewohner sowie Mitarbeiter der Seniorenresidenz gesammelt und nachgekocht. Am Ende soll ein Buch mit allen Rezepten sowie Geschichten, die dahinterstecken, entstehen. Bekannte Personen aus Politik, Kultur und Sport beteiligen sich, um mit den Bewohnern zusammen zu kochen. Gestern besuchten Dr. Klaus Zeh und Egon Primas (beide CDU) die Residenz, um mit den Bewohnern ihr Rezept nachzukochen.
Als Vorspeise gab es einen bunten Salat mit verlorenem Ei. Dieses Rezept kam von einer Mitarbeiterin der Residenz. Weiter ging es mit der Hauptspeise – Wildgulasch mit Klößen und Apfelrotkohl. Primas und Zeh sponserten Rezepte und Zutaten. Das Dessert war eine Moccacreme, die ebenso von einer Mitarbeiterin der Residenz kam.
Bei allen Beteiligten, sowohl Bewohner, Mitarbeiter und den beiden Politikern traf Marco Müllers Projekt auf positive Meinungen. Auch in nächster Zeit werden Rezepte aus dem entstehenden Buch nachgekocht. Dabei helfen wieder bekannte Personen, nicht nur aus der Politik, sondern auch aus Kultur und Sport. Bürger, welche Spaß am Kochen und Freude an Geschichte haben, können sich gern am Erfolg des Buches beteiligen, indem sie Spenden an die Einrichtung überbringen.
Autor: nnz
Kommentare
wirflöha
19.04.2012, 14:57 Uhr
Alle Farben der Listen - Zweitens?
Warum Immer Rufen,
und Er ist ein steter Umtrieb, und es geht ihm immer, auch durch vielen Farbwechsel nur um die Belange der Stadt, an statt nur die Zeit in den Sitzungen ABZUSITZEN, aber sein Oberster tritt NUR für’s Kapital und dessen Mehrung ein. Also, beide nicht wählbar.
Auf Ihren AltersRuhePosten im Landtag, wo sie gerade mal ganz knapp wieder hinein gekommen sind, sollen sie bleiben, um nicht noch weniger für die Region, die Kommune , oder gar mehr Schaden an zu richten. Also beide nicht wählbar.
Wirflöha
H.A.
19.04.2012, 15:22 Uhr
Peinlich
Also so sehr ich auch den Senioren die Abwechslung gönne frage ich mich trotzdem ob sie sich nicht verarscht vorkommen wenn sie nur alle paar Jahre mal hofiert werden wärend grade mal Wahl ist.
@Dr. Klaus Zeh und @Egon Primas finden sie dieses Wahlkampfgehabe nicht auch höchst Peinlich?
Arndt Schelenhaus
19.04.2012, 16:34 Uhr
Fairerweise
Fairerweise muss informiert werden, dass das Projekt von Herrn Müller ohne Parteibezug organisiert wird. Die Terminvergabe war aufgrund eines Krankheitsfalles in Verzug gekommen. Daher sollte man den Teilnehmern nun keinen Vorwurf wegen der Wahlnähe machen. Auch ich werde kochen, wenn auch nach der Wahl und hieran sind nicht die beiden Herren schuld. Daher erbitte ich (ohne Rücksprache mit den anderen Kandidaten) bei allen Kommentarschreibern etwas mehr Fairnis insbesondere in der Ausdrucksweise gegenüber allen Kandidaten.
Arndt Schelenhaus
andreas66
19.04.2012, 16:43 Uhr
Selbst ...
vor alten Leuten wird nicht Halt gemacht um ein paar Stimmchen zu erhaschen. Das ist doch geschmacklos hoch drei. Es ist doch bekannt das Kriminelle die Gutgläubigkeit älterer Leute für kriminelle Handlungen ausnutzen.
Werde gleich meine Tante, wird 94, in der Seniorenresidenz besuchen und ihr ausreden bei der CDU das Kreuz zu machen.
Peppone
19.04.2012, 18:52 Uhr
Uuuiiihhh, jetzt sind's schon Kriminelle!
Na @Andreas66, Sie scheinen hier ja für die intellektuelle Unterhaltung zuständig zu sein. Mit soviel messerscharfer Analyse hätte ich gar nicht gerechnet.
Was mich aber eigentlich interessiert ist, woher konnte Herr Schelenhaus wissen, was für anständige und intelligente Menschen nach ihm kommentieren? Der scheint seine Pappenheimer gut zu kennen. Kompliment Herr Schelenhaus! ;-)
andreas66
19.04.2012, 20:11 Uhr
Vieles wird versprochen,
Es geht nicht nur im Wahlkampf heiß her – auch die Kommentare hier sind mit Emotionen geladen. Ich muss richtig stellen, dass ich die Herren nicht als Kriminelle sehe, oder sie damit vergleiche, wie sie @Hubertus es verstanden haben wollen. Aber die Stimmenhascherei erinnert mich etwas an Kaffeefahrten, bei denen die Gutgläubigkeit gerade älterer Menschen ausgenutzt wird. Ich lasse mich gern eines Anderen belehren.
Aber ich beobachte und verfolge hier im Forum seit einiger Zeit die Aktivitäten aller Kandidaten im Vorfeld der Wahlen. die unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten werden effektvoll besucht.
Da meine Tante seit Eröffnung der Residenz dort Bewohnerin ist, kann ich einschätzen, wie dankbar Besuche aufgenommen werden. Dieses Interesse finde ich prinzipiell sehr löblich, leider kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass hier das Engagement mit Wahlkampfinteressen verknüpft und benutzt wird. Ich hoffe im Interesse der Bewohner, dass diese Beachtung der Senioren im zukünftigen täglichen Politikgeschäft erhalten bleibt.
Retupmoc
19.04.2012, 22:41 Uhr
Kochen im TV
Na da haben die zwei Herren ja einen Job für nach der Wahl. Kochkurs bei RTL II.
andreas66
20.04.2012, 07:31 Uhr
Her Iffland,
also ich zieh mir die Hose nicht mit der Kneifzange an.
H.Buntfuß
20.04.2012, 08:21 Uhr
Nur mal nebenbei?
Herr Iffland, Sie können uns doch sicher auch verraten, seit wann die "CDU" weiß, wann die Wahlen stattfinden?
So wie Sie das hie darstellen, hat die "CDU" erst vor einem Monat mitbekommen, dass ihnen Wahlen bevorstehen.
So wie der Wahlkampf dieser Partei geführt wird, glaube ich das auch, es sieht alles etwas überstürzt aus. Nichts HALBES und nichts GANZES.
Viel Gerede, wie man es von vielen Politikern gewohnt ist. Auch wenn es mit der Politik immer weiter in der Keller geht, habe ich mein Wahlrecht schon wahrgenommen, wie gesagt mein Wahlrecht.
Iffland
20.04.2012, 09:07 Uhr
Kochen mit Senioren
@andreas
Ich kenne ihre Hosen nicht, aber wenn Sie Ihre Großmutter besuchen, fragen Sie doch die Heimleitung. Und wenn Sie diese häufig besuchen, sind Ihnen im K&S bestimmt die Plakate zum gemeinsamen kochen aufgefallen.
@Harald Wenn Sie die Presse ständig und sorgfältig verfolgt haben, konnten Sie aus der TA wie auch hier in der NNZ Genaues über dieses Projekt erfahren. Wenn Sie den Kommentar von Herrn Schelenhaus lesen, wissen Sie, dass auch er bald dort kocht.
Damit Sie besser im Bilde sind, haben Sie hier den Link zur Pressemitteilung vom Februar. http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=106502
Den Senioren hat es sehr gefallen und ich denke das Buch wird ein großer Erfolg.
HarzerOriginal
20.04.2012, 09:20 Uhr
Unglaublich...
was man hier so tagtäglich bei der nnz zu lesen bekommt. Immer nur destruktive Kritik an dem Vorgehen von den Kandidaten bzw. den Parteien. Immer nur negativ in Bezug auf das Handeln der Stadt oder sonstiges. Manche Kommentatoren geben unter jedem Artikel den Senf dazu, kritisieren kritisieren, kritisieren, als hätten sie den totalen Durchblick in kommunalwirtschaftlichen Handelns. Dann stellt ihr euch zur Wahl das nächste Mal auf und macht es besser. Wenn man Konstruktives beitragen würde, würde sich bestimmmt manches ändern und man braucht nicht mehr so viel zu meckern. ;)
Retupmoc
20.04.2012, 09:45 Uhr
Was gereimtes...
Dieses Land braucht keine Dichter
Keine Bildung, keine Kunst. Es wird erhellt durch Lafers Lichter Und ist beseelt vom Zwiebeldunst.
Aus jeder Sende-Niesche, jedem Quotenloch
Kriecht heut ein neuer Fernseh-Koch.
Neue Helden braucht das Land
Mit den Köpfen tief im Sand
Und hast du grad ein Karriere-Loch
werde Szene-Tussi oder Fernseh-Koch.
andreas66
20.04.2012, 10:47 Uhr
Mag alles sein,
@Iffland. Übrigens war ich in der Residenz und habe meine Tante besucht. Ihr geht es soweit gut. Aber sie nimmt in keinster Weise mehr am politischen Geschehen teil. Keine Angst ich werde sie nicht beeinflussen. Was ich aber erfuhr das jeder Heimbewohner eine Wahlbenachrichtigungskarte bekommen hat unabhängig des jeweiligen Gesundheitszustandes. Hätte ich nicht gedacht. Aber logisch, sind ja alle in Nordhausen gemeldet. Jetzt höre ich auf mich weiter zu äußern. Spinne den berühmten Faden nicht weiter. Sonst wird mir wieder was unterstellt. So gespannt wie dieses Jahr war ich noch nie auf das Wahlergebnis. Bis Sonntagabend.
Harzer_Wolf
20.04.2012, 11:46 Uhr
Echtes Interesse?
Mein Interesse zum Wahlausgang tendiert ehrlich gesagt gegen Null. Im Endeffekt ist es doch völlig egal, wer die Befehle von Oben befolgt.
Ich freue mich dieses Wochenende darüber, das Borussia Dortmund Deutscher Meister wird und wenn das Wetter schön ist, kann man Sonntag etwas unternehmen.
Das dieser fast schon unerträgliche Wahlkampf aufhört, wäre natürlich ein guter Nebeneffekt. Ich befürchte allerdings, das uns das Wahl-Getöse noch 2 Wochen erhalten bleibt.
Burgunder
20.04.2012, 16:50 Uhr
Klappern...
gehört zum Handwerk – so ist das bekannt. Dieser Spruch gilt besonders in Wahlkampfzeiten. Die einzelnen Kandidaten bringen den Wählern ihre Ziele nahe. Bis hier her habe ich Verständnis und das ist legitim.
Aber bei dieser Wahl habe ich den Eindruck, dass bei uns amerikanische Verhältnisse einziehen. Auch bei uns werden Sachen ausgegraben und Vorwürfe gegen Kandidaten erhoben alles like made in U.S.A. Ich finde diese Entwicklung schlimm – hier geht es oft nicht mehr um Inhalte oder Interessen der Bürger, sondern darum, wer kann mit welcher Aktion oder welchen Details die meisten Punkte sammeln.
Noch eine Anmerkung zum Artikel. Es wird ja vehement bestritten, dass es sich hier um eine Wahlkampfaktion handelt. Die Termine seien längst gemacht und sind nur verschoben worden und nach der Wahl wird das Engagement fortgesetzt.
Ich hoffe das – vor allem für die Bewohner, die sicherlich viel Spaß dabei hatten, wie man auf den Bildern sieht…
ABER – wenn man sich die Bilder genau anschaut (Foto anklicken) – was steht da als Bildunterschrift ? Dies sollten Herr Schelenhaus und Herr Iffland mal ausprobieren.
KOCHEN FÜR DEN WAHLERFOLG !!!!
marco1972
20.04.2012, 18:21 Uhr
klarstellung
auch ich möchte nochmal als Projektleiter diesen Projektes einiges los werden.Ich kann nur sagen das keiner von unseren Team im Bezug auf das Projekt eine politische Meinung hat. das Buch wird politisch neutral gehalten und sämtliche Politiker aus der Region können daran teilnehmen auch die die sich bis jetzt noch nicht bei mir gemeldet haben haben die Möglichkeit Kontakt zu mir in der Residenz aufzunehmen.Des weiteren kann sich jeder sicher sein das ich dieses Projekt in aller erster Linie für die Bewohner der Residenz ins Leben gerufen. Deshalb bitte ich jeden darüber nach zudenken notwendig dieses Projekt negativ zu bewerten Bitten glauben sie mir das es mir ausschließlich um das Wohl der älteren Bürger der Stadt Nordhausen geht nicht nur die aus der Residenz Und dafür werde ich ehrenamtlich
immer meine Zeit zur Verfügung stellen weil mir das sehr wichtig ist das alte Menschen für ihre lebensweke gewürdigt werden
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