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Do, 13:10 Uhr
29.03.2012

Das war's

Alles hat ein Ende auch die Dienstzeit eines Sparkassenchefs. In Nordhausen wurde am Vormittag Dieter Przybilla in den Ruhestand verabschiedet. Und es war auch die Zeit, dem Mann Danke zu sagen...


Verabschiedet (Foto: nnz) Verabschiedet (Foto: nnz) Ronald Gäßlein stimmte die Gäste mit Udo Jürgens und den bekannten 66 Jahren ein, mit denen das Leben erst anfangen, zumindest nicht Schluss sein soll. Przybillas Nachfolger Wolfgang Asche begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Minister Jürgen Reinholz, Staatsekretärin Inge Klaan sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete, Landräte und kommunale Politiker. Nicht zu vergessen die Unternehmen, die jahrzehntelang mit der Kreissparkasse, also auch mit dem 64jährigen zusammengearbeitet hatten.

Die Laudatio hielt der Chef des Verwaltungsrates der Kreissparkasse, Landrat Joachim Claus (CDU), der zunächst aus der Bewerbung Przybillas für einen Vorstandsposten zitierte. Eingestellt wurde der Mann dann zum 1. April 1992. Die Zusammenarbeit mit Przybilla sei über die vielen Jahre hinweg durch Vertrauen geprägt. Und er sei einer vom „alten Schlag“ gewesen, der immer das „Geld der anderen“ verwaltete.
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
Dieter Przybilla verabschiedet (Foto: nnz)
In seinem Grußwort würdigte der Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, Prof. Dr. Norbert Kleinheyer die Arbeit von Dieter Przybilla in den vergangenen 20 Jahren in den diversen Gremien der Thüringer Sparkassen. Kleinheyer ging neben dieser Würdigung auch auf den Zustand der Sparkassen in Thüringen ein, die bislang einen sicheren Kurs durch die bisherigen Krisen steuerten, weil sie bodenständig und mit der realen Wirtschaft positiv verknüpft sind.

Ein weiteres Grußwort lieferte der Vorstandschef der Sparkasse Mittelthüringen, Dieter Bauhaus ab, der Przybilla als eine Mischung aus Otto Lilienthal und Balu dem Bär bezeichnete. Mit persönlichen Worten verabschiedete Wolfgang Asche nach 48 Arbeitsjahren den Fast-Ruheständler in den Ruhestand. Er übergebe ein bestens aufgestelltes Haus an seine Nachfolger, zu denen als Vorstandsvorsitzender Asche gehört.

Schlüsselübergabe (Foto: nnz) Schlüsselübergabe (Foto: nnz)
Przybilla übergibt den symbolischen Schlüssel an seinen Nachfolger Wolfgang Asche

Nach dem Song „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ und verabschiedete sich Dieter Przybilla von Nordhausen. Er habe vom Verwaltungsrat ein Zeugnis bekommen, das sei für seine Zukunft nicht mehr so wichtig. Er gehe jedoch mit einem guten Gefühl in den Ruhestand, weil die Sparkasse sehr gut positioniert und bei den Menschen in der Region angekommen sei. Für seinen Abschied habe sich Przybilla statt Blumen Geld für die Sparkassen-Stiftung gewünscht. Diese Spende soll, so ein weiterer Wunsch, für das das sich im Aufbau befindliche IFA-Museum genutzt werden. Dann gab es ein letztes gesungenes „Time to say goodbye“. Das war's - für Dieter Przybilla.

Die Neuen wurden begrüßt (Foto: nnz) Die Neuen wurden begrüßt (Foto: nnz)
Kurz vor dem kulinarischen Teil dieses Empfangs begrüßte Landrat Joachim Claus dann die beiden neuen Vorstände der Kreissparkasse Nordhausen, Wolfgang Asche und Thomas Seeber
Autor: nnz

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