Mi, 06:51 Uhr
28.03.2012
An der "Langen Wand" wird gebaut
Die Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf ist in voller Aktion, um die Sommersaison gut vorzubereiten. Es hat für den Verein keine Winterpause gegeben. Das und mehr berichtet Manfred Kappler der nnz...
Im Bergwerk wurde im Stollen 4 die Sohle ausgebaut, um dieses interessante Stück des Bergwerks noch für die Befahrungen herzurichten. Eine provisorische Stromleitung wurde nun fest verlegt. Somit ist es jetzt möglich, den Besuchern mit Hilfe einer Speziallampe nun reflektierende, bisher unsichtbare Kristalle zu zeigen. Eine grobe Säuberung einiger Strebgassen wurde durchgeführt. Die Sicherung der Felswand über dem Haupteingang wurde durch die Erneuerung der Prellwand entschieden verbessert. Über dem tief liegenden Mundloch II wurde eine schützende Überbauung aus Schalbrettern, in einer bergbautypischen Bauweise errichtet.
Hierdurch können das Laub und die Wetterumtriebe nicht mehr so sehr wie bisher den Besucherbetrieb behindern. Dieser Schutzbau ist für die Befahrungen eine verbesserte Sicherheit und für die Betreiber eine Arbeitserleichterung. Als Naturschutzmaßnahme wurden zehn weitere Nistkästen angebracht. In der nächsten Woche wird nun der zweite Baum des Jahres an der Langen Wand eingepflanzt. Nach dem im letztem Jahr eine Elsbeere gepflanzt wurde, wird nun in diesem Jahr daneben eine Europäische Lärche gepflanzt. Nicht nur diese Lärche soll gepflanzt werden, es werden noch 25 weitere seltene Bäume in den nächsten Tagen gepflanzt.
Zu diesen Bäumen zählen Wildbirnen, Kastanien, Schwarzpappeln bis hin zur Walnuss. Diese Pflanzaktion ist nur durch die Spende dieser Bäume möglich geworden. Bedanken möchten wir uns einmal auf diesem Wege, bei der Forstbaumschule Breitenworbis welche uns diese Bäume zum einpflanzen gesponsert hat. Herzlichen Dank für diese Unterstützung. Zur Verbesserung der Infrastruktur um die Lange Wand wurden neue Sitzgruppen und Waldschänken aufgestellt.
Zwei Waldschänken stehen auf den frisch gereinigten und gepflegten Lagerfeuerplatz an der Langen Wand. An dem historischen Wasserstollen am Rosensteg, direkt am Radweg wurde ein Rastplatz mit einer Sitzgruppe und einer Informationstafel angelegt. Die Arbeiten zu diesen Rastplatz, (kein Müllplatz!) sind noch nicht abgeschlossen. Hier in diesem Gebiet, an der Schnittstelle zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen, sollen in Kürze noch einige wichtige Arbeiten getätigt werden.
Dieses Gebiet soll ein spezielles Erlebnis und Erholungsgebiet der gemeinsamen Gemeinde Harztor werden. Hier an dieser Schnittstelle wird eine Möglichkeit des Zusammen-Wachsens beider Ortsteile geschaffen. Beide Gemarkungsgrenzen greifen hier verzahnt in einander, welches einen Nahtlosen Übergang darstellt. Vieles ist bereits geschafft worden, aber noch entschieden größere Projekte stehen auf dem Programm. Ermöglicht wird dieses durch die enge Zusammenarbeit mit den Landkreis-, Landes-, Bundes- und Europäischen verantwortlichen Behörden.
Besondere Hilfe wird uns durch den Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen und der Nordhäuser Verwaltungsstelle von Leader zu Teil. Für diese Unterstützung und finanzielle Absicherung unseren herzlichen Dank, denn ohne diese Hilfe könnten wir dieses Projekt mit einem Nutzen für alle, nicht realisieren. Hier ist von wenigen Leuten viel geschafft worden, aber wir könnten auch noch einige Mitglieder gebrauchen. Über Natur- Geologie und Bergbau interessierte oder einfach aktive neue Mitglieder würden wir uns freuen. Packen wir es an, hier können wir gemeinsam etwas, für das gemeinsame Zusammenwachsen leisten.
Manfred Kappler
Autor: nnzIm Bergwerk wurde im Stollen 4 die Sohle ausgebaut, um dieses interessante Stück des Bergwerks noch für die Befahrungen herzurichten. Eine provisorische Stromleitung wurde nun fest verlegt. Somit ist es jetzt möglich, den Besuchern mit Hilfe einer Speziallampe nun reflektierende, bisher unsichtbare Kristalle zu zeigen. Eine grobe Säuberung einiger Strebgassen wurde durchgeführt. Die Sicherung der Felswand über dem Haupteingang wurde durch die Erneuerung der Prellwand entschieden verbessert. Über dem tief liegenden Mundloch II wurde eine schützende Überbauung aus Schalbrettern, in einer bergbautypischen Bauweise errichtet.
Hierdurch können das Laub und die Wetterumtriebe nicht mehr so sehr wie bisher den Besucherbetrieb behindern. Dieser Schutzbau ist für die Befahrungen eine verbesserte Sicherheit und für die Betreiber eine Arbeitserleichterung. Als Naturschutzmaßnahme wurden zehn weitere Nistkästen angebracht. In der nächsten Woche wird nun der zweite Baum des Jahres an der Langen Wand eingepflanzt. Nach dem im letztem Jahr eine Elsbeere gepflanzt wurde, wird nun in diesem Jahr daneben eine Europäische Lärche gepflanzt. Nicht nur diese Lärche soll gepflanzt werden, es werden noch 25 weitere seltene Bäume in den nächsten Tagen gepflanzt.
Zu diesen Bäumen zählen Wildbirnen, Kastanien, Schwarzpappeln bis hin zur Walnuss. Diese Pflanzaktion ist nur durch die Spende dieser Bäume möglich geworden. Bedanken möchten wir uns einmal auf diesem Wege, bei der Forstbaumschule Breitenworbis welche uns diese Bäume zum einpflanzen gesponsert hat. Herzlichen Dank für diese Unterstützung. Zur Verbesserung der Infrastruktur um die Lange Wand wurden neue Sitzgruppen und Waldschänken aufgestellt.
Zwei Waldschänken stehen auf den frisch gereinigten und gepflegten Lagerfeuerplatz an der Langen Wand. An dem historischen Wasserstollen am Rosensteg, direkt am Radweg wurde ein Rastplatz mit einer Sitzgruppe und einer Informationstafel angelegt. Die Arbeiten zu diesen Rastplatz, (kein Müllplatz!) sind noch nicht abgeschlossen. Hier in diesem Gebiet, an der Schnittstelle zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen, sollen in Kürze noch einige wichtige Arbeiten getätigt werden.
Dieses Gebiet soll ein spezielles Erlebnis und Erholungsgebiet der gemeinsamen Gemeinde Harztor werden. Hier an dieser Schnittstelle wird eine Möglichkeit des Zusammen-Wachsens beider Ortsteile geschaffen. Beide Gemarkungsgrenzen greifen hier verzahnt in einander, welches einen Nahtlosen Übergang darstellt. Vieles ist bereits geschafft worden, aber noch entschieden größere Projekte stehen auf dem Programm. Ermöglicht wird dieses durch die enge Zusammenarbeit mit den Landkreis-, Landes-, Bundes- und Europäischen verantwortlichen Behörden.
Besondere Hilfe wird uns durch den Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen und der Nordhäuser Verwaltungsstelle von Leader zu Teil. Für diese Unterstützung und finanzielle Absicherung unseren herzlichen Dank, denn ohne diese Hilfe könnten wir dieses Projekt mit einem Nutzen für alle, nicht realisieren. Hier ist von wenigen Leuten viel geschafft worden, aber wir könnten auch noch einige Mitglieder gebrauchen. Über Natur- Geologie und Bergbau interessierte oder einfach aktive neue Mitglieder würden wir uns freuen. Packen wir es an, hier können wir gemeinsam etwas, für das gemeinsame Zusammenwachsen leisten.
Manfred Kappler







