So, 19:18 Uhr
04.03.2012
Der Fluch geht weiter
Im Hinspiel rissen die Handballspieler der HSG Werratal mit einer Kraftanstrengung auf der Zielgeraden den Doppelpunktgewinn. Damals eine unglückliche Niederlage für die Rolandstädter, die in der Folge nicht mehr richtig in Tritt kamen. Wiedergutmachung war somit angesagt, meinte Frank Ollech...
Vorweg, mit 68 Treffern gab es eine wahre Torflut in der Partie. Profitieren konnten die Südharzer davon nicht. Sie verloren, wie schon so oft, in den letzten Minuten beide Punkte.
Die Partie wurde vom Marcel Effenberger mit dem 1:0 eröffnet. Danach kratzte der Sand, vor allem im Abwehrbereich, im Getriebe der Südharzer. Den Ausfall von Stammtorhüter Sören Ahlert konnte die Abwehr der Hausherren in den 60. Spielminuten nicht kompensieren. Die Gäste legten acht mal vor, ehe der NSV durch Mathias Thiele ausglich und beim 13:12, durch Marcel Effenberger, sich die Führung wieder eroberte (21. Spielminute). Die Angriffsleistung bügelte zu diesem Zeitpunkt die Abwehrfehler aus. Die Hausherren drückten auf das Tempo, mehr als zwei Treffer Vorsprung konnte sie aber nicht heraus werfen. In die Kabine gingen sie mit einer 19:18 Führung. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch in Ordnung.
Mit einer Pausenführung im Rücken kehrte im Zweiten Durchgang frischer Wind in die Reihen der Rolandstädter ein. Ihre Köpersprache sagte alles, nur ein Sieg zählt und heute sollte der Fluch der knappen Niederlagen besiegt werden. Über die Stationen 22:18 und 25:21, erkämpften sie sich in der 45. Spielminute ein 28:25. Nur drei Minuten später, in der 48. Spielminute, begannen die Teams den Endspurt (30:28). Auf den Rängen zu diesem Zeitpunkt etwas Verwirrung, da die Anzeigetafel eine 32:28 Führung anzeigte. Der Fehlerteufel ließ grüßen. War dies ein gutes Vorzeichen für den Spielausgang? Nach Korrektur ging es mit zwei Treffern Vorsprung für den NSV weiter.
Die Schlussminuten waren von Hektik und Spannung kaum zu überbieten. In der 52. Spielminute scheiterte der NSV, beim Stand von 31:30, mit einem Strafwurf. In die Schlussphase gingen sie dann mit einer knappen 32:31 Führung. Der erspielte Vorsprung von der schlechten Abwehrleitung aufgezehrt. Die Gäste von der HSG streifen im Schlussspurt jegliches Nervenkostüm ab und spielten - alles oder nichts – und wurden belohnt. Sie riskierten viel und gewannen alles. Mit 35:33 sicherten sie sich beide Punkte. Bleibt anzumerken, dass die Partie von der Spannung und dem hohem Tempo lebte und vom Fair Play geprägt war. Nur ganze fünf Zeitstrafen belegen dies.
Der NSV brachte sich am Ende wieder einmal selbst um den Lohn eines guten Spiels. Wwas bleibt ist der Fluch der knappen Niederlagen. Kämpferisch kann man der Nordhäuser Mannschaft nichts vorwerfen, einzig am Überblick in den Schlusssekunden haperte es. Ausschlaggebend auch der Ausfall von Keeper Sören Ahlert. Die Saison ist nun endgültig gelaufen. Bleibt zu hoffen, dass in den oberen Etagen niemand zusätzlich absteigt, denn dann erwischt es das Nordlicht.
Frank Ollech
Steffan Fuhrmann 8/ Christian Müller 1/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 2/ Martin Stritzel/ Sebastian Kreutz 2/ Mathias Thiele 10/ Marco Holznagel/ Andre Elster 3/ Kay Näther/ Michael Spieß1/ Marcel Effenberger 6/ Nikita Schneider
Autor: nnzVorweg, mit 68 Treffern gab es eine wahre Torflut in der Partie. Profitieren konnten die Südharzer davon nicht. Sie verloren, wie schon so oft, in den letzten Minuten beide Punkte.
Die Partie wurde vom Marcel Effenberger mit dem 1:0 eröffnet. Danach kratzte der Sand, vor allem im Abwehrbereich, im Getriebe der Südharzer. Den Ausfall von Stammtorhüter Sören Ahlert konnte die Abwehr der Hausherren in den 60. Spielminuten nicht kompensieren. Die Gäste legten acht mal vor, ehe der NSV durch Mathias Thiele ausglich und beim 13:12, durch Marcel Effenberger, sich die Führung wieder eroberte (21. Spielminute). Die Angriffsleistung bügelte zu diesem Zeitpunkt die Abwehrfehler aus. Die Hausherren drückten auf das Tempo, mehr als zwei Treffer Vorsprung konnte sie aber nicht heraus werfen. In die Kabine gingen sie mit einer 19:18 Führung. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch in Ordnung.
Mit einer Pausenführung im Rücken kehrte im Zweiten Durchgang frischer Wind in die Reihen der Rolandstädter ein. Ihre Köpersprache sagte alles, nur ein Sieg zählt und heute sollte der Fluch der knappen Niederlagen besiegt werden. Über die Stationen 22:18 und 25:21, erkämpften sie sich in der 45. Spielminute ein 28:25. Nur drei Minuten später, in der 48. Spielminute, begannen die Teams den Endspurt (30:28). Auf den Rängen zu diesem Zeitpunkt etwas Verwirrung, da die Anzeigetafel eine 32:28 Führung anzeigte. Der Fehlerteufel ließ grüßen. War dies ein gutes Vorzeichen für den Spielausgang? Nach Korrektur ging es mit zwei Treffern Vorsprung für den NSV weiter.
Die Schlussminuten waren von Hektik und Spannung kaum zu überbieten. In der 52. Spielminute scheiterte der NSV, beim Stand von 31:30, mit einem Strafwurf. In die Schlussphase gingen sie dann mit einer knappen 32:31 Führung. Der erspielte Vorsprung von der schlechten Abwehrleitung aufgezehrt. Die Gäste von der HSG streifen im Schlussspurt jegliches Nervenkostüm ab und spielten - alles oder nichts – und wurden belohnt. Sie riskierten viel und gewannen alles. Mit 35:33 sicherten sie sich beide Punkte. Bleibt anzumerken, dass die Partie von der Spannung und dem hohem Tempo lebte und vom Fair Play geprägt war. Nur ganze fünf Zeitstrafen belegen dies.
Der NSV brachte sich am Ende wieder einmal selbst um den Lohn eines guten Spiels. Wwas bleibt ist der Fluch der knappen Niederlagen. Kämpferisch kann man der Nordhäuser Mannschaft nichts vorwerfen, einzig am Überblick in den Schlusssekunden haperte es. Ausschlaggebend auch der Ausfall von Keeper Sören Ahlert. Die Saison ist nun endgültig gelaufen. Bleibt zu hoffen, dass in den oberen Etagen niemand zusätzlich absteigt, denn dann erwischt es das Nordlicht.
Frank Ollech
Steffan Fuhrmann 8/ Christian Müller 1/ Andreas Ramonat 1/ Thomas Riemekasten 2/ Martin Stritzel/ Sebastian Kreutz 2/ Mathias Thiele 10/ Marco Holznagel/ Andre Elster 3/ Kay Näther/ Michael Spieß1/ Marcel Effenberger 6/ Nikita Schneider
























