Sa, 13:19 Uhr
03.03.2012
Nach Insolvenz erfolgreich saniert
Die Sanierung der in Nordhausen ansässigen Dreherei & Maschinenbau Maiwald GmbH (DMM GmbH) ist abgeschlossen. Nach 18 monatiger Fortführung durch Insolvenzverwalter Dr. Peter Staufenbiel hat die neu gegründete Maiwald GmbH den Geschäftsbetrieb ab März 2012 übernommen und wir haben die Einzelheiten für Sie...
Der Kaufvertrag wurde am vergangenen Freitag vom Insolvenzverwalter Dr. Peter Staufenbiel (links) aus Mühlhausen und dem Geschäftsführer der Maiwald GmbH, Tim Maiwald, unterzeichnet. Der Kern des Unternehmens mit seinen aktuell 32 Arbeitsplätzen konnte gerettet werden.
Die DMM GmbH war im Jahr 2010 durch wirtschaftliche Schwierigkeiten eines Schwesterunternehmens infolge umfangreicher Verflechtungen ebenfalls in finanzielle Schwierigkeiten geraten und musste Mitte September 2010 Insolvenzantrag stellen. In der Folgezeit konnten Geschäftsführung der DMM GmbH und Insolvenzverwaltung gemeinsam das Vertrauen der Geschäftspartner in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu wecken und das Unternehmen wieder in ruhiges Fahrwasser bringen.
Bedanken muss man sich hier zuallererst bei der Belegschaft, die dem Unternehmen trotz Hinnahme empfindlicher Einschnitte die Treue gehalten hat. Daneben hat auch das Insolvenzgericht in Mühlhausen sehr vorausschauende und zügige Entscheidungen getroffen. Schließlich hat die Agentur für Arbeit in Nordhausen vielfältige Unterstützung geleistet.
Der Geschäftsführer der Maiwald GmbH, Tim Maiwald, blickt aufgrund der noch gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter erstellten Finanz- und Ertragsplanung optimistisch in die Zukunft. Er sieht gute Chancen, die vorhandenen Arbeitsplätze zu erhalten und sogar neue Arbeitsplätze zu schaffen. Unter anderem ist vorgesehen, einen Auszubildenden nach dessen Ausbildungsende bei der neuen Firma einzustellen.
Aus Sicht des Insolvenzverwalters Dr. Peter Staufenbiel konnte mit dem nunmehr unterzeichneten Kaufvertrag das in den letzten Wochen erarbeitete Konzept einer übertragenden Sanierung erfolgreich umgesetzt werden. Mit dem erfolgten Unternehmensverkauf habe die beste Verwertungsmöglichkeit realisiert werden können. Die Gläubiger könnten voraussichtlich mit einer überdurchschnittlich hohen Quotenzahlung rechnen.
Autor: nnzDer Kaufvertrag wurde am vergangenen Freitag vom Insolvenzverwalter Dr. Peter Staufenbiel (links) aus Mühlhausen und dem Geschäftsführer der Maiwald GmbH, Tim Maiwald, unterzeichnet. Der Kern des Unternehmens mit seinen aktuell 32 Arbeitsplätzen konnte gerettet werden.
Die DMM GmbH war im Jahr 2010 durch wirtschaftliche Schwierigkeiten eines Schwesterunternehmens infolge umfangreicher Verflechtungen ebenfalls in finanzielle Schwierigkeiten geraten und musste Mitte September 2010 Insolvenzantrag stellen. In der Folgezeit konnten Geschäftsführung der DMM GmbH und Insolvenzverwaltung gemeinsam das Vertrauen der Geschäftspartner in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu wecken und das Unternehmen wieder in ruhiges Fahrwasser bringen.
Bedanken muss man sich hier zuallererst bei der Belegschaft, die dem Unternehmen trotz Hinnahme empfindlicher Einschnitte die Treue gehalten hat. Daneben hat auch das Insolvenzgericht in Mühlhausen sehr vorausschauende und zügige Entscheidungen getroffen. Schließlich hat die Agentur für Arbeit in Nordhausen vielfältige Unterstützung geleistet.
Der Geschäftsführer der Maiwald GmbH, Tim Maiwald, blickt aufgrund der noch gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter erstellten Finanz- und Ertragsplanung optimistisch in die Zukunft. Er sieht gute Chancen, die vorhandenen Arbeitsplätze zu erhalten und sogar neue Arbeitsplätze zu schaffen. Unter anderem ist vorgesehen, einen Auszubildenden nach dessen Ausbildungsende bei der neuen Firma einzustellen.
Aus Sicht des Insolvenzverwalters Dr. Peter Staufenbiel konnte mit dem nunmehr unterzeichneten Kaufvertrag das in den letzten Wochen erarbeitete Konzept einer übertragenden Sanierung erfolgreich umgesetzt werden. Mit dem erfolgten Unternehmensverkauf habe die beste Verwertungsmöglichkeit realisiert werden können. Die Gläubiger könnten voraussichtlich mit einer überdurchschnittlich hohen Quotenzahlung rechnen.


