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Mi, 10:20 Uhr
29.02.2012

Im Rückwärtsgang

Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2011 real (preisbereinigt) 5,1 Prozent weniger um als im Jahr zuvor. Nominal (in jeweiligen Preisen) gingen die Umsätze um 3,7 Prozent zurück. Hier die Einzelheiten...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Beschäftigtenzahl sank um 3,1 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten deutlich stärker zurückging (-3,9 Prozent) als die der Teilzeitbeschäftigten (-2,3 Prozent). Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Statis-tischen Bundesamtes real 2,4 Prozent und nominal 3,8 Prozent mehr um als im Jahr 2010.

Von der rückläufigen Entwicklung in Thüringen waren sowohl das Beherbergungsgewerbe als auch die Gastronomie betroffen. Im Thüringer Beherbergungsgewerbe, z. B. Hotellerie, Ferienunterkünfte und Campingplätze, wurde im Jahr 2011 real 6,0 Prozent und nominal 4,7 Prozent weniger umgesetzt als im Jahr 2010.

Bedingt durch einen deutlichen Rückgang an Vollzeitbeschäftigten um 5,1 Prozent sank die Zahl der im Beherbergungsgewerbe insgesamt Beschäftigten um 3,8 Prozent, während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten im gleichen Zeitraum nur um 1,3 Prozent zurückging. Im Thüringer Beherbergungsgewerbe arbeitet knapp ein Drittel aller Beschäftigten in Teilzeit.

Die Thüringer Gastronomie, die u. a. Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eisdielen umfasst, hatte im Vergleich zum Jahr 2010 einen realen Umsatzrückgang von 4,6 Prozent und einen nominalen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent zu verbuchen. Die Zahl der Beschäftigten ging im Jahr 2011 ebenfalls zurück (-2,7 Prozent).

Insbesondere beim „Ausschank von Getränken“ waren seit Jahresbeginn mit real -9,7 Prozent und nominal -8,7 Prozent hohe Umsatzrückgänge festzustellen. Die Zahl der Beschäftigten ging in dieser Branche ebenfalls deutlich um 5,9 Prozent zurück.
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