So, 12:45 Uhr
12.02.2012
Deutschen Vizemeistertitel in der Tasche
Der Neuling in der 1. Box-Bundesliga, das Team des Nordhäuser Sportvereins, hat seit gestern Abend den Vizemeister-Titel in der Tasche. Nach einem hochdramatischen Abend in Berlin gegen die Kämpfer der Hertha siegten die Nordhäuser mit 12:11. Hätten die Nordhäuser hoch verloren, wären sie das Kellerkind der Staffel gewesen...
Jetzt wollen wir alles, den Deutschen Meistertitel – so gibt Mathias Geidel den Weg für den kommenden Samstag, dem 18. Februar, vor. Dann kämpfen wir zuhause gegen den Boxclub Velbert um die Krone des Deutschen Boxsports! Velbert ist - bis auf das Jahr 2009 – hintereinander siebenmaliger Deutscher Boxmeister – somit der härteste Brocken der Liga. Und ein unbekannter dazu. Wir kennen zwar die Mannschaft seit vielen Jahren. Allerdings: Sie sind das einzige Team, gegen das wir noch nie im Ring gestanden haben. Deshalb setzen wir am Sonnabend vor allem auch auf unser Publikum, das uns hoffentlich die Kraft zum Sieg und die Nordhäuser Boxsensation.
Es war der spannendste Boxabend, den ich je erlebt habe, so der Nordhäuser Boxchef zur Begegnung gegen die Hertha BSC Es ging Kampf um Kampf hoch und runter: Sieg und Niederlage wechselten im Takt. Erst im letzten Kampf haben wir den Sack zugemacht.
Den Start für Nordhausen machte Kastriot Sopa zum Sieg. Er bezwang im Bantamgewicht den russischen Einflieger Stefan Maurer klar nach Punkten. Im zweiten Kampf dann ein Unentschieden für Nordhausen: Tobias Tatai hatte es mit dem für Berlin kämpfenden deutschen Vizemeister Robert Harutunyan zu tun. Tobias löste seine Aufgabe mit Bravour und ertrotzte das Unentschieden gegen einen schweren Gegner.
Mit dem Halbweltergewichts-Kampf zwischen dem Deutschen Vizemeister David Müller (Nordhausen) und dem Deutschen Meister Artem Harutunyan erlebte das Publikum in der Spandauer Bruno-Gerke-Halle einen Kampf auf technisch höchstem Niveau, den der Berliner am Ende mit einem knappen Punktsieg für sich klar machte. Somit stand es in der Gesamtwertung wieder Unentschieden.
Im Weltergewicht musste sich dann für Nordhausen Slawa Spomer – er war der Ersatz für Balascz Bacskai, der wegen eines internationalen Turniers nicht frei gegeben wurde - gegen den straken Berliner Leven Dolensaschwili geschlagen geben. Jetzt lagen die Berliner vorn – bis zum nächsten Kampf. Hier holte nun Xhek Pascali im Mittelgewicht den Sieg für Nordhausen gegen Max Baumert aus Berlin.
Yassin Bazar brachte dann im Halbschwergewicht die Nordhäuser wieder in Führung gegen Armin Webe aus Berlin. Im vorletzten Kampf im Schwergewicht unterlag dann wieder Nordhausen: Johann Witt verlor gegen den früher für Nordhausen kämpfenden Emir Ahmatovic. Erneut hieß es: Unentschieden. Vor dem letzten Kampf war also alles wieder offen.
Jetzt legten sich die mitgereisten rund 50 Nordhäuser Fans ins Zeug: Frenetisch feuerten sie im Superschwergewichtskampf Avdi Aslani an, dem der Beifall der Nordhäuser wie Wind unter den Flügeln war, der ihn zum Sieg trieb. Nordhausen hatte damit gegen 22.30 Uhr den Deutschen Vizemeistertitel in der Tasche. Und fiebert nun dem Heimkampf entgegen.
Autor: nnzJetzt wollen wir alles, den Deutschen Meistertitel – so gibt Mathias Geidel den Weg für den kommenden Samstag, dem 18. Februar, vor. Dann kämpfen wir zuhause gegen den Boxclub Velbert um die Krone des Deutschen Boxsports! Velbert ist - bis auf das Jahr 2009 – hintereinander siebenmaliger Deutscher Boxmeister – somit der härteste Brocken der Liga. Und ein unbekannter dazu. Wir kennen zwar die Mannschaft seit vielen Jahren. Allerdings: Sie sind das einzige Team, gegen das wir noch nie im Ring gestanden haben. Deshalb setzen wir am Sonnabend vor allem auch auf unser Publikum, das uns hoffentlich die Kraft zum Sieg und die Nordhäuser Boxsensation.
Es war der spannendste Boxabend, den ich je erlebt habe, so der Nordhäuser Boxchef zur Begegnung gegen die Hertha BSC Es ging Kampf um Kampf hoch und runter: Sieg und Niederlage wechselten im Takt. Erst im letzten Kampf haben wir den Sack zugemacht.
Den Start für Nordhausen machte Kastriot Sopa zum Sieg. Er bezwang im Bantamgewicht den russischen Einflieger Stefan Maurer klar nach Punkten. Im zweiten Kampf dann ein Unentschieden für Nordhausen: Tobias Tatai hatte es mit dem für Berlin kämpfenden deutschen Vizemeister Robert Harutunyan zu tun. Tobias löste seine Aufgabe mit Bravour und ertrotzte das Unentschieden gegen einen schweren Gegner.
Mit dem Halbweltergewichts-Kampf zwischen dem Deutschen Vizemeister David Müller (Nordhausen) und dem Deutschen Meister Artem Harutunyan erlebte das Publikum in der Spandauer Bruno-Gerke-Halle einen Kampf auf technisch höchstem Niveau, den der Berliner am Ende mit einem knappen Punktsieg für sich klar machte. Somit stand es in der Gesamtwertung wieder Unentschieden.
Im Weltergewicht musste sich dann für Nordhausen Slawa Spomer – er war der Ersatz für Balascz Bacskai, der wegen eines internationalen Turniers nicht frei gegeben wurde - gegen den straken Berliner Leven Dolensaschwili geschlagen geben. Jetzt lagen die Berliner vorn – bis zum nächsten Kampf. Hier holte nun Xhek Pascali im Mittelgewicht den Sieg für Nordhausen gegen Max Baumert aus Berlin.
Yassin Bazar brachte dann im Halbschwergewicht die Nordhäuser wieder in Führung gegen Armin Webe aus Berlin. Im vorletzten Kampf im Schwergewicht unterlag dann wieder Nordhausen: Johann Witt verlor gegen den früher für Nordhausen kämpfenden Emir Ahmatovic. Erneut hieß es: Unentschieden. Vor dem letzten Kampf war also alles wieder offen.
Jetzt legten sich die mitgereisten rund 50 Nordhäuser Fans ins Zeug: Frenetisch feuerten sie im Superschwergewichtskampf Avdi Aslani an, dem der Beifall der Nordhäuser wie Wind unter den Flügeln war, der ihn zum Sieg trieb. Nordhausen hatte damit gegen 22.30 Uhr den Deutschen Vizemeistertitel in der Tasche. Und fiebert nun dem Heimkampf entgegen.


