So, 11:51 Uhr
12.02.2012
Laut und Stark für unbefristete Übernahme
Im Rahmen der Kampagne Operation Übernahme geht die IG Metall Jugend in Thüringen ab kommenden Montag, dem 13. Februar mit einer Aktionswoche in die Offensive. Einzelheiten dazu mit einem einzigen Klick...
Geplant ist, in den tarifgebundenen Thüringer Betrieben der Metall- und Elektroindustrie die Kolleginnen und Kollegen zu ihrer Haltung zur Forderung der IG Metall zu einer unbefristeten Übernahme zu befragen und darüber abstimmen zu lassen.
Einstellungen ohne Befristungen genießen inzwischen Seltenheitswert. Insbesondere die Übernahme nach der Ausbildung stellt nicht mehr die Regel sondern vielmehr die Ausnahme dar. Dieser Wildwuchs gehört korrigiert. Die IG Metall wird deshalb die Beschäftigungssituation Jugendlicher nach Ausbildung zum Inhalt betrieblicher Aktionen machen. Die Belegschaftsbefragungen im Rahmen der Aktionswoche sind dabei nur ein erster Schritt, erläutert Wolfgang Lemb, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt den Hintergrund der Aktivitäten.
Jugendliche haben ein Recht auf Perspektive. Werden sie durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse in einer permanenten Unsicherheit gehalten, so ist dies ein gesellschaftliches Problem. Von ihnen wird man soziales und gesellschaftliches Engagement nicht erwarten können. Ein Mindestmaß an Wohlstand und Teilhabe bleibt ihnen verwehrt. Der Aufbau einer gesicherten Existenz oder gar einer eigenen Familie und rückt unter solchen Rahmenbedingungen in weite Ferne, so Lemb weiter.
Arbeit sicher und fair – statt prekär, so umschreibt Carsten Witkowski, Jugendsekretär der IG Metall Erfurt und Nordhausen das Motto der Aktion. Wenn die Wirtschaft wächst, so muss auch bei der jungen Generation etwas ankommen. Unser Leben muss planbar sein. Wir brauchen Gerechtigkeit statt elitärer Auslese. Wir sind die Wirtschaft von morgen und Qualität braucht Fachkräfte. Die Endlosschleife der Prekarität muss gestoppt werden, umreißt Witkowski die Forderungen der Gewerkschaftsjugend.
Autor: nnzGeplant ist, in den tarifgebundenen Thüringer Betrieben der Metall- und Elektroindustrie die Kolleginnen und Kollegen zu ihrer Haltung zur Forderung der IG Metall zu einer unbefristeten Übernahme zu befragen und darüber abstimmen zu lassen.
Einstellungen ohne Befristungen genießen inzwischen Seltenheitswert. Insbesondere die Übernahme nach der Ausbildung stellt nicht mehr die Regel sondern vielmehr die Ausnahme dar. Dieser Wildwuchs gehört korrigiert. Die IG Metall wird deshalb die Beschäftigungssituation Jugendlicher nach Ausbildung zum Inhalt betrieblicher Aktionen machen. Die Belegschaftsbefragungen im Rahmen der Aktionswoche sind dabei nur ein erster Schritt, erläutert Wolfgang Lemb, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt den Hintergrund der Aktivitäten.
Jugendliche haben ein Recht auf Perspektive. Werden sie durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse in einer permanenten Unsicherheit gehalten, so ist dies ein gesellschaftliches Problem. Von ihnen wird man soziales und gesellschaftliches Engagement nicht erwarten können. Ein Mindestmaß an Wohlstand und Teilhabe bleibt ihnen verwehrt. Der Aufbau einer gesicherten Existenz oder gar einer eigenen Familie und rückt unter solchen Rahmenbedingungen in weite Ferne, so Lemb weiter.
Arbeit sicher und fair – statt prekär, so umschreibt Carsten Witkowski, Jugendsekretär der IG Metall Erfurt und Nordhausen das Motto der Aktion. Wenn die Wirtschaft wächst, so muss auch bei der jungen Generation etwas ankommen. Unser Leben muss planbar sein. Wir brauchen Gerechtigkeit statt elitärer Auslese. Wir sind die Wirtschaft von morgen und Qualität braucht Fachkräfte. Die Endlosschleife der Prekarität muss gestoppt werden, umreißt Witkowski die Forderungen der Gewerkschaftsjugend.

