Was geht da ab?
Zu den Weihnachtsfeiertagen hatte die nnz über "Vorkommnisse" in einem
Jugendklub im Landkreis Nordhausen berichtet. Am Wochenende wurde kontrolliert - mit verheerendem Ergebnis...
Bereits gestern rief eine aufgeregte Mutter aus Ilfeld in der nnz-Redaktion an. Ihr Sohn ist ab und an mal Gast im Jugendklub in Niedersachswerfen. Was sie in der Nacht zum Samstag jedoch dort erleben musste, das sprengte die Vorstellungskraft der Frau. Sie wurde von der Polizei angerufen, die den Jugendklub auf Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz kontrollierte. Offiziell hält sich die Polizei sehr bedeckt, bestätigt aber, dass in der Nacht vom Freitag zum Samstag fast 200 Personen kontrolliert wurden.
Leser in Niedersachswerfen berichten, dass die Polizei fast vier Stunden vor Ort gewesen sei. Dabei sollen allein fast 70 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz (Ausschank von Alkohol, Aufenthalterlaubnisse), gegen das Nichtrauchergesetz festgestellt worden sein. Über 50 Kinder und Jugendliche mussten durch ihre Eltern abgeholt werden, zehn wurden durch Beamte der Polizei nach Hause gebracht. Mehrere Strafanzeigen wurden gestellt, eine Person wurde festgenommen, da gegen sie ein Haftbefehl vorlag. Anzeigen sollen auch wegen des Verstoß gegen die Gewerbeordnung erstellt worden sein, Schwarzarbeit sei festgestellt worden.
Betrieben wird der Jugendklub in Niedersachswerfen von einem Verein, der wiederum Mitglied im Kreisjugendring Nordhausen ist. Vereinsvorsitzende ist Katja Wendeschuh. Ihr Kommentar: "Ich sage dazu nichts, da müssen sie mit der Geschäftsführer sprechen."
Das ist Henry Schmelzer. Eigenen Angaben zufolge arbeitet er rund 30 Jahre mit Jugendlichen zusammen, immer ehrenamtlich. Doch das, was er an dieser Nacht erlebt hatte, das habe alles bisherige überstiegen. "Es ist eine Schande, wie mit den Jugendlichen seitens der Polizei umgegangen wurde. 30 bis 40 Personen, die nach sich aufgrund ihres Alters ab 24 Uhr nicht mehr im Klub haben aufhalten dürfen, standen vor dem Gebäude. Die wurden durch die Polizei wieder hineingedrängt und dann kontrolliert. Wir überprüfen immer, wer wie alt ist und ob die jüngeren Besucher auch einen Muttizettel bei sich haben", so Schmelzer. Die Polizei habe die Jugendlichen vier Stunden in dem Gebäude festgehalten.
Und überhaupt würde die Arbeit mit den Jugendlichen im Landkreis Nordhausen nur wenig unterstützt. Außerhalb von Nordhausen sei die Einrichtung in Niedersachswerfen die einzige, die noch ihre Arbeit mache und von den jungen Menschen angenommen werde. Man habe Besucher selbst aus Ellrich und vielen anderen Gemeinden, sagt Henry Schmelzer abschließend.
Die Polizei, so war heute zu hören, respektiere die Arbeit in den Jugendklubs im Landkreis Nordhausen. Sie werde jedoch weiterhin kontrollieren, ob bestehende Gesetze auch eingehalten werden.
Autor: nnz
Kommentare
Rusty98
30.01.2012, 13:11 Uhr
respektvolle behandlung durch die polizei?
also von respektvoller behandlung war nichts zu spüren...
einen jugendclub zu stürmen als würde man mit einer gruppe terroristen rechnen sehe ich als völlig übertrieben. beamte die mit vollkörperschutz, helmen und kameras ausgestattet sind sollten so vllt mal gegen die nordhäuser junkies vorgehen die mehr als genug einrichtungen und feiern kaputt machen...
anwesende personen im jugendclub nsw wurden nicht auf die toiletten gelassen oder mussten sich beim wasserlassen erniedrigend beobachten lassen als wären sie der abschaum der gesellschaft...
die arbeitende bevölkerung die zu dem zeitpunkt grad die heimreise antreten wollte wurde bis zum morgen um 5 festgehalten und schikaniert...
wenn die thüringer polizei das als respektvolle behandlung ansieht, dann gute nacht thüringer jugend
Retupmoc
30.01.2012, 13:19 Uhr
Interessant
Anscheinend waren jedoch etliche Teile des Publikums unter der Jugendschutzgrenze? Dann sollte die Polizei schon mal anschreiten. Gesetze sind für alle da. Auch nicht, wenn s nur noch ein paar Monate bis zur Volljährigkeit sind. Ich würde allerdings nicht nur den JK in NSW kontrollieren. Da wird man auch anderswo im LK fündig.
carino
30.01.2012, 14:00 Uhr
vorfreude...
...ist die schönste freude. ich kenne die verhaltensweisen der polizeibeamten. respektvoll muß wahrscheinlich neu definiert werden. dienstaufsichtsbeschwerden und anzeigen gegen polizisten helfen so als würde ein 3 jähriges kind versuchen einen lkw.reifen aufzupusten. hab ich seit 5 jahren das theater. also liebe jugend freut euch auf die nächsten aktionen der polizei. versprochen haben sie es ja schon, wie dem artikel zu entnehmen konnten.
-blue-eye-girl-
30.01.2012, 14:01 Uhr
richtig so wurde mal zeit !!!
in diesem club bekommen sogar 12 jährige wodka und liegen besoffen in der ecke dort geht es drunter und drüber, wenn ich dort bin habe ich das gefühl als hätte dort keiner die kontrolle. der club ist praktisch das sax für die minderjährigen die sich dort besaufen und rauchen wie sie wollen!!
dieser club ist in den letzten 2 jahren ganz tief gesunken
Dora75
30.01.2012, 14:49 Uhr
Jugendclub NSW
Eins ist Fackt.Unsere Mitarbeiter und der Diensthabende hatte um 0,10 Uhr alle Jugendliche unter 18 Jahre des Clubs verwiesen. Die Personen die nach §1 einen Muttizettel hatten konten an der Veranstaltung weiter teilnehmen.Die CA 40 Jugendlichen die des Klubs verwiesen wurden und andere Personen die nicht rein gelassen wurden, wurden durch die Einsatzgruppe der Polizei um 0,20 Uhr in das Klubhaus getrieben. Dan wurde vier Stunden jede Person durchsucht und festgehalten.
Unsere Mitarbeiter haben sich nichts vorzuwerfen. Denn sie haben alle des Hauses verwiesen, wie es das Gesetz vorschreibt. Wenn die Polizei sie wieder reintreibt ins Haus und sie am Heimweg hindert, ist das nicht das Problem des Jugendclubs.
Wir werden genau beweisen können das wir uns nichts vorzuwerfen haben. Desweiteren gab es keine Schwarzarbeit was ebenfalls beweisbar ist. Unsere Mitarbeiter haben kein Alkhol an Personen unter 18 abgegeben. Sie werden sich mit Sicherheit gegen diese vorwürfe verteidigen. Mit Sicherheit.
maesrtro
30.01.2012, 14:57 Uhr
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Dora75
30.01.2012, 15:02 Uhr
girl
Sich hinter einem Nicnahmen verstecken kann
jeder.
Retupmoc
30.01.2012, 15:17 Uhr
Ansichtssache
Wie es heute ist @ Dora kann ich nicht sagen. Allerdings vor ein paar Jahren war das schon so, das die Minderjährigen nach dem Klubbesuch besoffen waren. Kann natürlich auch sein, das die auf dem Vorplatz dann getrunken haben. Aber warum sollten sie bis 12 Selter trinken und dann in zehn min alk?
Retupmoc
30.01.2012, 15:28 Uhr
Nachtrag
Intressant , was die minderjährigen Damen und Herren Besucher des Clubs so bei Facebook schreiben, Namen habe ich mal weggelassen:
es gibt ja noch nich ma mehr mülleimer^^ aba sie werden sich alle wundern wenn wieder überall flaschen und müll rum liegen..!
Es reicht und sie werden merken was sie davon haben. Ab zur Kirche oder zum Bahnhof
last den Club offen und macht eure Kontrollen ihr Schnittlauch.... !!!!!!!!!!!! Wir lassen uns Nicht von euch unterbuttern
Und außerdem sind bestimmt mindestens 1/4 der Leute über 18 Jahre ... Was spricht denn gegen die muttizettel? Durch die liegt die Verantwortung bei den Eltern der minderjährigen.
Nur eine kleine, aber represantive Auswahl.
Kahauer
30.01.2012, 15:57 Uhr
Sowas hab ich noch nicht erlebt :(
Ich bin durch andere Jugendliche auf den Club aufmerksam geworden und da ich selber Ehrenamtlich in einen Jugendclub tätig bin muss ich sagen die Atmosphäre war echt super bis die Ordnungshüter gekommen sind.
Was ich dann erlebt habe kenne ich nur aus den Fernsehen.
Ich habe mich auch freiwillig erklärt, den DJ zu unterstützen ohne Entlohnung, um der Jugend mal zu zeigen, welche Musik wir früher gehört haben. Nur weil ich Spaß mit meinen Hobby an den Abend hatte wird von Schwarzarbeit geredet, das kann doch nicht ihr Ernst sein.
LG Karsten
Dora75
30.01.2012, 16:12 Uhr
rewe62
Sie haben die sache sachlich Bezeichnet.
Wir haben schon immer Kontrollen gehabt und die Polizei ist an unserer Jugendeinrichtung immer Präsend.Aber diese Sache haben wir noch nicht erlebt.Aber was Recht ist soll auch Recht bleiben.Für uns stand bereits im Dezember fest das wir die Jugendarbeit einstellen werden.
Und nun werden wir es auch machen. Jeder kann seine Meinung sagen aber Bitte Sachlich und Nachweislich. Und nicht die Personen die 24,00 Uhr gehen musten und dan wieder rein getrieben wurden um dann vier Stunden zu Kontrolieren das hat mit Gerechtigeit gegenüber unseren Mitarbeitern und den Jugendlichen nichts mehr zu tun.
carino
30.01.2012, 16:21 Uhr
liebe dora75.....
....ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen, daß ihren mitarbeitern was vorzuwerfen ist. aber es gibt polizeibeamte die gern über das ziel hinaus schießen. an ihrer stelle würd ich mir dies auch nicht gefallen lassen. sie können sich sehr gern mit mir in verbindung setzen. vielleicht kann ich ihnen helfen. die redaktion kann ihnen meine handy-nr. geben.
Retupmoc
30.01.2012, 16:32 Uhr
@ Dora
Da würde ich aber schleunigst die Postings bei Facebook (die Seite wo es steht, werden Sie ja kennen) löschen, denn (siehe oben, und das waren noch die humanen Posts) das wäre wenn das die Polizei auch lesen würde ein klassisches Eigentor.
Von Beamtenbeleidigung bis zu Aufrufen den Ort mit Müll zuzupflastern. Mit diesem Teil des KLientels können Sie leider keinen Staat machen. Ich weiß, es sind nicht alle Jugendlichen so. Nur die Anständigen sind nicht so present.
usav8power
30.01.2012, 16:33 Uhr
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usav8power
30.01.2012, 17:30 Uhr
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TeeEff
30.01.2012, 18:30 Uhr
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Kahauer
30.01.2012, 20:11 Uhr
rwe62
Der Kommentar den Sie copiert haben von FacebooK finde ich auch nicht gerade angebracht. Das gibt ihnen aber nicht das recht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mann sollte nicht mit Steinen werfen wenn man im Glaushaus sitzt und wieso verstecken Sie sich hinter einen Nicnahmen.
Ich habe nichts zu verbergen.
LG
Karsten Thorhauer
Panther
30.01.2012, 22:39 Uhr
"rwe 62"
ein kommentar aus facebook von M. der besagt, rwe62 sollte sich lieber nicht in das "privatleben" der andere einmischen und wer zu viel weiß, hat ein kurzes leben... und das nur, weil er kommentare kopiert hat... aber er hat es auch so angegeben und die namen ausgelassen...
und wo ist denn das privatleben,wenn wir uns für die gesundheit der jugend einsetzen??? und die gesetze achten!
und für mich klang es nach eine bedrohung!!! meine meinung nach
p.s. (kommentar umschrieben und niicht zitiert)
Kahauer
31.01.2012, 08:06 Uhr
Panther
Sie sind genauso nicht besser wie rwe62 und copieren den Kommentar von Herr M..
Es ist doch wohl klar das die Jugendlichen ihren Frust über Facebook loswerden wollen und sagen und machen sind zweierlei paar Schuhe,das müßten Sie eigendlich auch wissen.Was mir aufgefallen ist,das sie beide hier nur gegen den Club posten.Meinen sie etwa das den Jugendlichen geholfen ist wenn sie auf der Straße landen.Zur Zeit versuchen alle Jugendlichen den der Club ans Herz gewachsen ist eine vernüftige Lösung zu finden um den Club zu erhalten.
Man sollte mit der Jugend gehen und sie versuchen zu verstehen als genau das Gegenteil.
LG
Karsten Thorhauer
Milovo78
31.01.2012, 08:21 Uhr
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TeeEff
31.01.2012, 11:47 Uhr
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Panther
31.01.2012, 19:36 Uhr
Karsten Thorhauer
also ich glaube, sie können nicht lesen... ich habe extra betont, dass ich den kommentar nicht kopiert habe sondern umformuliert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
und es heißt KOPIEREN und nicht coopieren!!!
natürlich bin ich gegen den club... wenn man die kommentare bei fb sich so anschaut, will die mugend nix als saufen. was wollen die denn sonst da machen??? erhalten wollen die es nur, damit die sich nicht den a... auf der straße abfrieren müssen. und das haben schon so viele bei fb gepostet... wenn die kinder ein wenig nachdenken würden, würde es ja auffallen, dass die sich ständig eigentore schießen!!! mit beamtenbeleidigungen... drohungen... und und und...
die müssen den club ja nicht zumachen, sondern einfach eine andere "besetzung" / "personal" oder wie die auch immer heißen mögen...
und keine schwarzarbeit mehr!!! das ist ja wirklich die härte...
und noch was RWE62 --> mein held... weiter so :D
Nonsens ohne Ende
Also hier wird doch wirklich die Wahrheit bis zum geht nicht mehr verdreht. Fakt ist tatsächlich: der Klub ist bekannt und beliebt im ganzen Landkreis bei den Jugendlichen die mit 12 saufen wollen, lang feiern und ordentlich was erleben wollen.
Weiterhin:
- Jeder weiß das Muttizettel leicht zu fälschen sind und rechtlich daher total schnell zerpflückt sind. Außer im SAX werden die nirgend wo akzeptiert!
- Bis 24.00 Uhr und unter 18 Jahren dürfen Jugendliche nur anwesend sein, wenn auch ein ausgebildeter Erzieher oder Sozialpädagoge anwesend ist - war das so?
- In Stadt/Landkreis gibt es viele Jugendklubs, in denen die Gemeinden streng darauf achten, dass die Bestimmungen eingehalten werden, es kann also nicht die Rede davon sein, dass es hier nur diese eine "Zufluchtsstätte für Jugendliche" gibt.
- Ach ja und was ist mit den Gästen die eindeutig dem gewaltbereiten, braunen Gruppierungen zu zuordnen sind? Wie wollen sie das für die Leser dieses Forums verdrehen, damit es wieder gut für sie aussieht?
RedBull
31.01.2012, 20:17 Uhr
Für die jugend
Was das soll das sich erwachsene, die bestimmt früher auchmal über die stränge geschlagen haben, hier so über eine Einrichting auslassen, die etwas für die Jugend tut. Aber erstmal drauf und dann nachdenken was haben wir getan, wenn die jugendlichen aus langerweile Autos zerstören, Häuser beschmieren, klauen gehen oder was weiß ich. Ich bin 32 Jahre und kenne viele die in den Club gehen oder da gemeinützig tätig sind. Leute macht doch mal was für die Jugend und nicht dagegen. An alle Im Jugenclubhaus NSW ihr macht nen guten job. Weiter so
Yvonne32
31.01.2012, 20:54 Uhr
Unmöglich und Traurig
Als aller erstes möchte ich sagen ,wer hier keinerlei Ahnung von dem ganzen Sachverhalt hat ,sollte sich lieber raus halten. Denn vom Sprüche klopfen ist auch keinem geholfen.
Ich finde es total unmöglich und traurig ,wie hier mit unseren Nachfolgern ( Jugendlichen ) umgegangen wurde. Wie sollen die Respekt lernen ,wenn sie so behandelt wurden ? Anstatt man froh ist ,das sie einen Unterschlupf haben und nicht auf der Straße rumhängen ,und auf dumme Gedanken kommen. Nein, da wird das letzte bißchen Freiraum der Kids auch noch kaputt gemacht.Alle die ,die nicht soviel Geld zur Verfügung haben ,wo sollen die nun hin , wenn der Jugendclub nun wirklich schließt ? Da wünsche ich unseren lieben Beamten viel Spaß ,beim Schnapsleichen aufsammeln an jeder Straßenecke. So waren sie wenigstens unter Kontrolle . Denn ich weiß ,mit Sicherheit ,das dort kein Alkohol an minderjährige ausgeschenkt wird ,da der Geschäftsführer selbst kleine Nichten und Neffen hat ,und er 100% soviel Verantwortungsbewußtsein hat und weiß ,was für Folgen auf ihn zukommen würden. Desweiteren, zu dem Kommentar mit den besoffenen zwölf jährigen : Was haben zwölf jährige abends dort zu suchen ? Wo sind da die Eltern ? Also macht nicht die Mitarbeiter dafür verantwortlich ,da müssten erst einmal die Eltern zur Verantwortung gezogen werden.
Ich habe selbst eine zwölf jährige Tochter ,die da nichts zu suchen hat ,außer zu Besuch ,am Nachmittag ,und das nur ,weil ich selbst dort hinfahre ,um jemanden zu besuchen. Wenn außerdem alle ,bis zwölf Uhr draußen waren , warum hat man sie nicht gehen lassen ,dann wäre das doch alles gar nicht zu Stande gekommen. Man könnte glauben ,es wurde darauf angelegt um dem Jugendclub eins rein zu würgen.Außerdem würde ich den Eltern der betroffenen Jugendlichen dringend raten ,eine Anzeige ,wegen Freiheitsberaubung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu machen. Wenn diese Anzeigen sich gegen die Beamten häufen ,wird man sehen ,wer am längerem Hebel sitzt. Allerdings liebe Dora75 wäre es ein großer Fehler jetzt aufzugeben ,denn dann haben sie was sie wollten ,also lass es Dir noch einmal durch den Kopf gehen. Du hast schon soviel gemeistert und bist bei all Deinen Kids und sicher vielen Eltern gut angesehen ,denn immerhin ,wo würden sie sich ohne Dich rumtreiben ?
Also ,Augen zu und durch ,sie werden Euch nichts nachweisen können ,was zu einer gesetzlichen Schließung führt.
LG Yvonne32
boubou*lol*
01.02.2012, 04:40 Uhr
Passt schon!
Hochprozentiger Alkohol an Minderjährige? Japp. Damit verbundene Gewaltbereitschaft? Japp. Sogar "Werbegeschenke" der NPD wurden wohl angeblich verteilt. Die Polizei war auch des öfteren da- und viele haben sich angeblich damit gebrüstet durch den Hinterausgang geflüchtet zu sein. Das harte Vorgehen der Polizei ist mehr als gerechtfertigt in meinen Augen. Streicheleinheiten kann man von denen bestimmt nicht erwarten. Ganz schön bitter das viele Eltern und Verantwortliche nicht wissen was da abgeht... Gewalt und Alkohol sind kein Kulturgut. Schließen!
Bullseye
01.02.2012, 08:59 Uhr
selbst Schuld
boubou*lol* hat es sehr passend formuliert. Klar haben viele Jugendliche keine Anlaufstelle und Treffpunkt mehr, wenn der Jugendclub geschlossen wird. Aber warum? Weil Gesetzte mißachtet wurden und dass nicht nur an dem besagten Freitag. Die Betreiber hätten mehr auf die Jugendgesetze achten sollen, vll. mal 1-2 Bier weniger an Minderjährige ausschenken und es wäre nie zu so drastischen Maßnahmen gekommen!
Warum die Jugendlichen nach 0 Uhr "festgehalten" wurden? Alterskontrollen!Bei 170 Jugendlichen dauert das halt nen bißchen und die Resultate der Kontrollen sprechen ja für sich! 70 Verstöße bei 170 Jugendlichen und Ihr regt euch auf? Hier hat die FÜhrung des JUgendclubs versagt, mächtig versagt! Herr Schmelzer hat anscheinend keine Ahnung, wollte den Jugendlichen wohl eher ein Kumpel sein, der auch mal ein Auge zudrückt? Sie haben nur Ihren Job gemacht? Das hat er uns sein Team nun davon! Gesetze sind da um eingehalten zu werden! Die Polizei hat nur ihren Job gemacht!
Unter neuer Leitung, mit einem kompetenten Team und kompromissbereiten Jugendlichen sehe ich noch eine Zukunft für den Jugendklub. ABer so ne Scheißegal-Einstellung wie bisher ist nicht tragbar!
RedBull
01.02.2012, 11:27 Uhr
omg
Es ist traurig, sehr traurig. es mag sein das manche dinge nicht so laufen wie sie sollen, das will ich nicht bestreiten, aber gleich soetwas? Jeder mensch hat schon mal gegen irgendein gesetz verstoßen und wer jetzt sagt, nein ich nicht, der lügt. Als kind mal schwarz gefahren oder mal etwas mitgenommen ohne zu bezahlen, oder was weiß ich noch so, aber jetzt die Moralische keule schwingen.
Mal selber überlegen wie man in diesem Alter war, welcher Jugendliche egal in welchem alter, hat nichtmal etwas getrunken, ob zu hause, auf ner Party oder heimlich irgendwo genauso ist das mit dem Rauchen. Ich heiße es nicht für gut, aber lieber so als irgendwo ohne kontrolle und aufsicht.Es hat auch nichts mit Links oder rechts zutun, solange die Jugendlichen untereinander zusammen halten ist es besser als wenn sie sich auf den Straßen bekriegen.Oder aus langerweile amok laufen. Also ich bin für den Jugendklub in NSW
MFG
Roger Kleemann
boubou*lol*
01.02.2012, 13:19 Uhr
Grenzen
Ich kann diese Bagatellisierung der Sachverhalte nicht verstehen. Die Zahlen sprechen für sich. Es spielt doch keine Rolle ob die Heranwachsenden von der Polizei wieder rein getrieben worden sind. Es ist doch egal ob sie vor oder nach Mitternacht betrunken waren. Wenn von 200 Gästen 70 Minderjährige alkoholisiert waren, legitimiert das doch das massive Intervenieren durch die Beamten. Eine krasse Missachtung des JuSchG
Zur Polizei: Schließlich ist ein Polizist auch nur ein Mensch. Ich kann mir Angenehmeres vorstellen als nachts, am Wochende, Jugendliche hoch zu nehmen. Sich von Betrunken voll quatschen zu lassen und denen Rede und Antwort stehen zu müssen. Besoffene Kinder sind frustrierend.
Auch möchte ich das Wort an alle richten, die sich jetzt beklagen das die Jugendlichen nun auf der Straße sitzen: Es ist die (unangenehme) Aufgabe der Erwachsenden die moralische Keule zu schwingen. Ein Jugendclub sollte den Kindern Halt geben. Sie durch Veranstaltungen und Aktivitäten kulturell bereichern. Politische Meinungsmache, ganz gleich welche Gesinnung, im Sinne von Zusammenhalt hat dort auch nichts zu suchen. Es ist nicht die Aufgabe einer solchen Räumlichkeit den Kindern einen warmen Hintern beim saufen zu bieten. Das können die Jugendlichen dann auch an der Bushalte machen, wo sie jeder sehen kann. Ferner kann nicht von einer kontrollierten Umgebung gesprochen werden, wenn Alkohol im Spiel ist. Es wird ja nicht "mal" über die Stränge geschlagen, sondern in einer gewissen Regelmäßigkeit. Das ist doch kein funktionierendes Konzept?
Ich möchte mein Kinder schon in der Obhut verantwortungsbewusster Menschen wissen. Ich kann sie nicht überall hin begleiten- und das soll ja auch so sein. Trotzdem gibt es klare Grenzen.
Stellen sie sich vor ihr 15jähriges Kind bekommt harten Alkohol. Prügelt sich oder hat einen emotionalen Absturz. Jedes zweite Wochenede. Dann wird das ganze im besten Fall noch mit einem Smartphone festgehalten und landet in einem sozialen Netzwerk. In Zeiten des WWW nicht Ungewöhnliches.Förderlich für die Entwicklung in der Pubertät...
Rubberduck
01.02.2012, 18:22 Uhr
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