eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 20:10 Uhr
26.01.2012

Alles Auto – oder was?

Ab morgen dreht sich in der Messehalle 2 in Erfurt alles, aber wirklich alles ums Auto. Daran kommt selbst die Landespolitik nicht vorbei. Und so stattete Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht der automobilen Schau schon heute einen Besuch ab. Wir waren für Sie dabei...

Rund um's Auto (Foto: nnz) Rund um's Auto (Foto: nnz)

Es ist die fünfte Auflage der Erfurter Automobilmesse, die natürlich der vierten folgt. Diese Nummer 4 war eingebettet in ein erfolgreiches Jahr für die Autohändler im Freistaat, was sich an steigenden Zulassungszahlen leicht beweisen lässt. Und immer, kurz vor dem Frühling, trifft sich die automobile Thüringer Welt in Erfurt, um dem geschätzten Publikum, also ihren Kunden, den neuesten Produkte des technischen Erfindergeistes vorzustellen.

Rund um's Auto (Foto: nnz) Rund um's Auto (Foto: nnz) Die Bedeutung der Messe hob auch Christine Lieberknecht hervor: „Schließlich geht es hier um einen der wichtigsten Wirtschaftszweige im Freistaat. Die Automobil- und die Automobilzulieferindustrie beschäftigt mit rund 46.000 Mitarbeitern etwa ein Fünftel der Industriearbeitsplätze im Freistaat. Es ist nicht untertrieben: Wenn es der Branche gut geht, dann geht es auch Thüringen gut.“ Den Worten der Ministerpräsidentin zufolge ist die Erfurter Automobilmesse ein wichtiger ‚Seismograph‘. „Denn sie bietet nicht nur einen Blick in die nahe Zukunft, sondern auch in die Realität. „Und es trifft sich gut, wenn auch der Branchenverband der Zulieferindustrie, automotive thüringen, seine Jahreshauptversammlung auf der Messe abhält. Für beide – Hersteller und Zulieferer – ist es wichtig abzuschätzen, wie sich der Automobilmarkt künftig entwickelt.“ 

Sie zeigte sich überzeugt: Das Auto werde auch für die Zukunft eine herausragende Rolle für die Mobilität der Menschen spielen. „Doch gerade auf dem Gebiet des Energieverbrauchs sind noch viel Innovation und Kreativität gefragt. Wir müssen uns weiter für zukunftsträchtige Technologien öffnen. Und dazu zählen auch die modernen Elektroantriebe für Autos.“ Insgesamt stelle die Automobilmesse einmal mehr unter Beweis: „Thüringen ist ein Autoland, und wir wollen als Autoland in Europa ganz vorn dabei sein.“

Rund um's Auto (Foto: nnz) Rund um's Auto (Foto: nnz) Volker Hoff, der Vice President der Adam Opel AG, hörte das alles gern. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die E-Mobilität, die an die Automobilindustrie sehr große Herausforderungen stellt und stellen wird. Es wird in den nächsten zehn Jahren nicht nur eine, sondern mehrere Antriebstechnologien für die unterschiedlichsten Anforderungen geben. Und hier müsse auch die Politik gefragt sein, die sich zum Beispiel für eine Infrastruktur der „Aufladungen“ der Batterien oder für Wasserstoff-Tankstellen einsetzen soll.

Den Reigen der abendlichen Reden schloss in bekannter Weise Dr. Michael Millitzer ab. Der Mann kennt sich aus und neben seiner Geschäftsführertätigkeit bei MITEC in Eisenach ist er auch noch Chef von Automotiv Thüringen, einem Verbund der automobilen Zulieferindustrie von Artern bis Eisenach. Hier in Thüringen würden viele Zulieferprodukte hergestellt, die notwendig seien, damit die Autos auch wirklich vom Band rollen könnten. Es handele sich dabei nicht einen Scheibenwischer, den man jederzeit nachreichen könne. Millitzer wies aber auch auf das Erdgas hin, das als Antriebsmedium in den kommenden Jahren durchaus eine Rolle spielen werde.

Glückwunsch zum 50. (Foto: nnz) Glückwunsch zum 50. (Foto: nnz)

Und dann gab es noch eine Überraschung für den Chefredakteur der Fachzeitschrift „Autohaus“, Ralph Meunzel (2. von rechts), der am 11. Januar seinen 50. Geburtstag feierte. Er erhielt von Vertretern der Autohersteller und der Banken einen Präsentkorb mit Thüringer Spezialitäten und von Helmut Peter eine große Flasche edlen Nordhäuser Doppelkorns.

Glückwunsch zum 50. (Foto: nnz) Glückwunsch zum 50. (Foto: nnz)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)