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Do, 09:39 Uhr
26.01.2012

Zügig verurteilt

Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt stellten in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch am Hermsdorfer Kreuz 180.000 Stück Schmuggelzigaretten sicher. Die Zigaretten mit russischen Steuerzeichen waren in Plastiktüten im rechten Palettenkasten eines litauischen LKW versteckt....

Entdeckt (Foto: Zoll) Entdeckt (Foto: Zoll)

Entdeckt haben die Zöllner die Zigaretten mit Hilfe einer teilmobilen Röntgenkontrollanlage. Beim Durchleuchten des Aufliegers stellten sie Unregelmäßigkeiten im Unterbau fest. Daraufhin kontrollierten sie das Fahrzeug intensiver und fanden die Zigaretten. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 36.000 Euro. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt und werden später vernichtet.

Der Fahrer, ein 50-jähriger litauischer Staatsangehöriger, war aus Litauen kommend in Fahrtrichtung München unterwegs, als die Zöllner ihn aus dem Verkehr herauszogen. Vor Ort leitete das Zollfahndungsamt Dresden gegen den Fahrer ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein und übernahm die weiteren Ermittlungen.

Bereits am Mittwoch erhob die Staatsanwaltschaft Gera gegen den 50-jährigen Litauer in einem beschleunigten Verfahren Anklage beim zuständigen Amtsgericht. Das Amtsgericht Gera verurteilte ihn wegen Steuerhinterziehung und gewerbsmäßiger Steuerhehlerei zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Entscheidung ist rechtskräftig.
Autor: nnz

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