Mi, 09:54 Uhr
25.01.2012
nnz-Forum: For You. Vor Ort (2)
Wer die Umschau im mdr gestern Abend verpasste, kann den Beitrag eines Lesers der nnz zum Thema (bereits am 20. 11. 2011 in der nnz) im Internet nachsehen. Wenn Sie sich also im Laufe der nächsten Tage nicht versehentlich als zum niederen bis mittleren Bildungsniveau zugehörig zuordnen wollen, lesen Sie weiter...
Zusätzlich zu Berichten über die vielen ökonomischen Ungereimtheiten bei Schlecker sendete der mdr auch einen Beitrag über diesen unsäglichen Werbespruch. Seitens der Firmenleitung erhielt die Umschau-Redaktion folgende Stellungnahme: Dieses Motto sollte die durchschnittlichen Schlecker-Kunden, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind, ansprechen.
Na klar, wer ein bisschen doof ist, zahlt gern auch ein bisschen mehr. Vor allem aber sollte er wenigstens zwei Worte Englisch kennen. Liebe verbliebenen Schlecker-Mitarbeiter/-innen, Ihnen gehört unser ganzes Mitgefühl. Sicher wünscht Ihnen jeder auch nur ein wenig sozial engagierte Mensch, dass Sie Ihren Job behalten und nach Tarif bezahlt werden.
Außerdem braucht jemand, der derart merkwürdige Kollegen in der Firmenleitung hat, nun auch wirklich keine Feinde mehr. Seien Sie trotzdem Ihren Kunden nicht böse, wenn diese sich zukünftig an Ihrem Laden vorbei schleichen. Wer gibt schon gern zu, dass ihm Schule und Berufsausbildung ein wenig schwerer gefallen sind?
Jürgen Wiethoff, Nordhausen
Siehe auch: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendungverpasst100.html
Autor: nnzZusätzlich zu Berichten über die vielen ökonomischen Ungereimtheiten bei Schlecker sendete der mdr auch einen Beitrag über diesen unsäglichen Werbespruch. Seitens der Firmenleitung erhielt die Umschau-Redaktion folgende Stellungnahme: Dieses Motto sollte die durchschnittlichen Schlecker-Kunden, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind, ansprechen.
Na klar, wer ein bisschen doof ist, zahlt gern auch ein bisschen mehr. Vor allem aber sollte er wenigstens zwei Worte Englisch kennen. Liebe verbliebenen Schlecker-Mitarbeiter/-innen, Ihnen gehört unser ganzes Mitgefühl. Sicher wünscht Ihnen jeder auch nur ein wenig sozial engagierte Mensch, dass Sie Ihren Job behalten und nach Tarif bezahlt werden.
Außerdem braucht jemand, der derart merkwürdige Kollegen in der Firmenleitung hat, nun auch wirklich keine Feinde mehr. Seien Sie trotzdem Ihren Kunden nicht böse, wenn diese sich zukünftig an Ihrem Laden vorbei schleichen. Wer gibt schon gern zu, dass ihm Schule und Berufsausbildung ein wenig schwerer gefallen sind?
Jürgen Wiethoff, Nordhausen
Siehe auch: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendungverpasst100.html
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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