eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 18:29 Uhr
23.01.2012

Endliche Posten

Die Wahl am 22. April ist für John Dauert, Kandidat zur Landratswahl, und Christian Darr, Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl (beide BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) eine Richtungswahl. Politische Verantwortung in Spitzenämtern ist für die beiden jungen Kandidaten auf eine endliche Zeit festzuschreiben...


„Wir stehen für einen neuen Politikstil, der Transparenz nach außen schafft und nicht an Ämtern klebt. Daher stehen wir nur für zwei Amtszeiten zur Verfügung. In diese Jahre gilt es dann alle kreative und geschickliche Kraft zu stecken und den Landkreis bzw. die Stadt Nordhausen in die Zukunft zu führen. Wer eine endliche Zeit zu Beginn fixiert fördert damit auch das politische Engagement in der Bevölkerung, da ein Personenwechsel in der Kommunalpolitik neue Ideen und Handelnde hervorbringt“, erklären Darr und Dauert.

Gleiches gilt für die Besoldung der beiden Posten. Hier treten die beiden Kandidaten für ein geringeres Gehalt ein und setzen damit auch ein Zeichen, dass Sparzwänge nicht an den verantwortlichen Ämtern vorbei gehen dürfen. „Als Antwort auf die Erhöhung der Kita-Beiträge in der Stadt Nordhausen wäre der Gehaltsverzicht des Oberbürgermeisters ein Signal, das in diesem Bereich neue Projekte voranbringen könnte“ sagt Christian Darr.

Der Landratskandidat will zudem den Dienstwagen mit Fahrpersonal streichen. „Es ist den Menschen nicht mehr erklärbar, warum ein Landrat dieses Privileg besitzt, während die finanzielle Situation des Kreises weiter kritisch ist. Anstelle des Wagens wäre ein Dienstfahrrad die kostengünstigere Alternative und sie leistet zudem einen Betrag zur Gesundheit“ sagt John Dauert.

Beide Kandidaten setzten derzeit ihre Wahltour durch den Landkreis und die Stadt Nordhausen fort und werden bis zum 22.04.2012 noch einige Veranstaltungen mit den Bürgerinnen und Bürgern durchführen. „Das Programm gilt es nun mit Leben zu füllen und die Menschen von unseren Gedanken zu überzeugen. Dabei setzen die Kandidaten weder auf eine polarisierende Persönlichkeit mit inhaltsleerer Gestaltungskompetenz noch auf stammtisch-orientierte Aussagen. Es geht im Inhalte und die Zukunft der Südharz-Region. Das ist unser Ziel und dafür stehen wir“, sagen Darr und Dauert.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDHler
23.01.2012, 19:24 Uhr
Langsam wird`s lächerlich!
Fahrrad statt Dienstwagen, ich sehe den grünen Landrat schon mit dem Radl auf der B4 in Richtung Erfurt radeln, doch STOPP, da nimmt er doch bestimmt die Bahn. Na ja, wenn er genügend Zeit hat soll er doch. Was passiert eigentlich mit dem geleasten Dienstwagen und noch interessanter was passiert mit dessen Fahrer, wird der entlassen? Leute, bleibt auf dem Teppich.

Die Idee alles per Rad zu erledigen hatten wir doch schon einmal im Wahlkampf der Grünen als die Autos am Ortseingang stehen blieben und die letzten Meter mit dem Rad zurückgelegt wurden. Und überhaupt, wer will beispielsweise einen verschwitzten Landrat bei einer öffentlichen Veranstaltung erleben? Oder schwitzt ein grüner Landrat nicht. Also bitte!

Und in Richtung OB Kandidaten sei gesagt, soll der sich doch mal darum kümmern, dass man in Erfurt die Kitaplätze fördert und keine Herdprämie verteilt. Das Geld für die Kitaplätze ist da, es wird nur falsch verteilt! Glauben die denn, wenn sie im Monat auf 3,50€ verzichtet sinken in Nordhausen die Kitagebüren. So ein Schwachsinn! Wollt ihr die Leute hier komplett veralbern?!
pumpnC
23.01.2012, 20:38 Uhr
Am Beispiel...
Kretschmann sieht man, dass sich die politische Theorie doch deutlich von der Praxis unterscheidet. Ich denke das haben die Grünen in BaWü schnell gemerkt. Sicherlich ist es lobenswert, was beide Kandidaten bewirken wollen, aber realistisch gesehen, werden sie nur ganz wenig verwirklichen können.

Ich denke, wenn beide wirklich die Wahl gewinnen sollten, haben wir ein Wundertüte in der alles oder auch gar nichts drinn ist.
Peppone
23.01.2012, 21:20 Uhr
Landrat mit Fahrrad
und OBM mit Geringverdiener-Gehalt sind doch OK, oder? Der Ober-Grüne Ströbele hätte das nicht besser hingekriegt!

Grünen-Kandidat scheint auch ein endlicher Posten zu sein. Vor allem wenn man Ströbeles Kreuzberg mit dem Südharz verwechselt! ;-)

Ich finde die Zwei aber trotzdem köstlich. Hoher Unterhaltungswert! :-)
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)