eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 19:44 Uhr
23.01.2012

Des Bürgermeisters Geburtstag

Was ist, wenn ein Bürgermeister Geburtstag hat und dazu noch 40 Jahre wird? Er verursacht erstens ein Verkehrschaos in der Nordhäuser Altstadt und zweitens einen vollen Tabakspeicher...

Geburtstag im Tabakspeicher (Foto: nnz) Geburtstag im Tabakspeicher (Foto: nnz)

Rund 200 Gäste kamen zum Gratulieren, mit dabei die Kinder aus dem Kindergarten aus Petersdorf, die natürlich auch gratulieren wollten (mussten). Matthias Jendricke wurde heute 40 und es kamen „Freund und Feind“, der nichts dafür kann, dass seine Geburtstagsfete in die Wahlkampfzeit fällt. Er sein kein Großstadtmensch, er liebe Nordhausen, so wird sein Slogan für den Wahlkampf auch heißen: „Nordhausen gefällt mir!“

Geburtstag im Tabakspeicher (Foto: nnz) Geburtstag im Tabakspeicher (Foto: nnz)

Apropos Wahlkampf: Auf der Rückseite der Einladung war die Empfehlung einer Wahlkampfspende notiert. Ob das Publikum davon reichlich Gebrauch machte, das ist nicht verbrieft.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDHler
23.01.2012, 20:28 Uhr
Ach Gott...
...wie peinlich!!!!
Totaldemokrat
23.01.2012, 22:03 Uhr
Oh Herr,
beende das Übel!
Retupmoc
24.01.2012, 09:05 Uhr
Einen Cent
würde ich gern spenden. Das reicht !
Hero
24.01.2012, 10:35 Uhr
Wahlkampf-Slogan
Schön wäre es wenn sich Herr Jendricke an seinen Slogan ,, Nordhausen gefällt mir" halten würde. In welche Angelegenheiten auf Kreisebene mischt er sich nicht ein?
schnuff
24.01.2012, 11:57 Uhr
Unser Provinz -Wulff :-))
Wenn man sich das Foto der Einladung anschaut, bleibt nur die Feststellung: Rückmeldung an das Dienstbüro oder an die Dienst-email. Wer hat denn das Ganze organisiert, die Mitarbeiter von Herrn J.??? und damit der Steuerzahler?? Eine umfassende Prüfung wäre wohl ratsam...
Petersdorf
24.01.2012, 19:18 Uhr
Macht Jendricke den Wulf?
Wenn es stimmt, dass Personal und finanzielle Mittel der Stadtverwaltung für die Organisation der Geburtstagsfeier von Herrn Jendricke inkl. Bitte um Wahlkampspenden verwendet wurden, dann nennt man das wohl Missbrauch von Steurmitteln und des Bürgermeisteramtes, was eines Nordhäuser OB-Kanditaten unwürdig wäre. Man fragt sich, was kommt, sollte er tatsächlich OB werden.
matze99734
24.01.2012, 20:55 Uhr
oder gar Guttenberg?
sollte wirklich das rathauspersonal an der planung etc. beteiligt gewesen sein, so wäre das ein riesen skandal. herr jendricke sollte sich selbst nen gefallen tun und dazu stellung beziehen. schon seltsam wenn auf der einladung die telefonnr. vom rathaus steht. ich hoffe herr greiner hat keine nachricht auf der mailbox ...

vielleicht sollte sich mal einer die mühe machen und auch die diplomarbeit unseres ewig-studierten bürgermeisters überprüfen. nicht das wir hier auch nen guttenberg haben ;-)
Pippilotta23
25.01.2012, 11:24 Uhr
Ständchen für den Bürgermeister
Ich als Mutter zweier am musikalischen Geburtstagsständchen beteiligten Kinder möchte an dieser Stelle einmal richtigstellen, dass die Kinder nicht singen MUSSTEN, sondern dies gern getan haben.

Alle anwesenden Kinder waren freiwillig mit ihren Eltern in den Tabakspeicher gekommen. An der Freude der Kinder und ihrer Darbietung konnte man das auch sehr gut erkennen.

Ein Dank gilt den stets engagierten Erzieherinnen, die mit viel Liebe und Hingabe immer wieder solche Darbietungen mit den Kindern einstudieren und präsentieren.
Bodo Schwarzberg
25.01.2012, 18:54 Uhr
Jendricke: Gratulation mit Fragen
Also ich halte es nicht für so ungewöhnlich, dass ein Bürgermeister seinen Geburtstag öffentlich begeht. Schauen Sie mal im Internet nach, wie öffentlich andere Politiker ihre persönlichen Jubiläen "offenlegen". Zudem liegt Herr Jendricke damit in einem Trend, den wir alle mit zu verantworten haben: Die Amerikanisierung und Personifizierung der Wahlkämpfe macht auch vor der Provinz nicht halt. Show ist heute oftmals wichtiger, als Inhalt.

Damit möchte ich natürlich nicht sagen, dass Herr Jendrickes politische Vorstellungen zu wenig Inhalt haben, aber die gerade beschriebene Richtung findet man in Stadt und Land gleichermaßen. Viele Klatschblätter, liebe nnz-Leser, die einige von Ihnen gewiss auch ganz gern kaufen, thematisieren fast ausschließlich das äußerliche Erscheinungsbild von Stars und Sternchen aller Art.

Herr Jendricke folgt nur dieser allgemeinen Entwicklung. Natürlich sollten wir uns von Äußerlichkeiten nicht trügen lassen und allen OB-Kandidaten gebührend auf den Zahn fühlen: Inhaltlich meine ich. Von dieser Warte her sind mir die vorstehenden Kommentare eindeutig zu flach. Da ist deutlich mehr drin! Kritisieren muss ich zudem immer wieder die Anonymisierung der Kommentare. Wer auch immer sich von den Kandidaten in den Medien präsentiert: Sie tun dies mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrer vollen Identität.

Dadurch machen sie sich natürlich auch angreifbarer, als wenn sie genauso anonym agieren würden, wie die meisten nnz-Schreiberlinge. Ich finde diese anonymen Kommentare und dümmlichen Angriffe unter dem Deckmantel dieser Kostümierung schlichtweg feige.

Etwas fragwürdig bezogen auf Herrn Jendricke erscheint mir die offene Verknüpfung seiner Geburstagsfeier mit seinem Wunsch nach Wahlkampfspenden. Das schmälert meiner Meinung nach ein wenig die bestimmt ansonsten gelungene Geburtstagsfeier, die ja eigentlich eine private Feier sein sollte.

An alle oberflächlichen Kritiker hier möchte ich noch die Frage richten, ob sie sich denn poltisch oder sonst irgendwie "gesellschaftlich" engagieren. Irgendjemand muss in diesem Land Politik machen, um den Laden am Laufen zu halten. Diejenigen, die sich das angesichts der Politikverdrossenheit heute noch "antun", herabzuwürdigen, ist einfach für anonyme Kommentatoren, schön bequem vom heimischen Lehnstuhl aus. Ich wette, dass sich die wenigsten von Ihnen ein politisches Amt mit all seinen Verpflichtungen und Angriffsflächen zutrauen.
Und von Herrn Jendricke indes würde ich mir wünschen, parallel zu seinen vielen medienwirksamen Auftritten nun kräftig und gleichermaßen inhaltliche Duftmarken zu setzen.
Hans Dittmar
25.01.2012, 21:08 Uhr
Einladung war doch nicht privat!
Nach meiner Kenntnis war die Geburtstagsfeier eine offizielle Feier des Bürgermeister. Hier waren überwiegend parteiübergreifend Personen eingeladen, auch aus der Wirtschaft.

Selbstverständlich gehe ich davon aus, das HErr Jendricke die Miete für den Tabakspeicher, das Buffet und die Parkplatzanweiser vom Ordnungsamt privat bezahlt. Immerhin feiert Herr Jendricke im Tabakspeicher und nicht wie Frau Rinke in der noch nicht freigegebenen Flohburg.

Hierzu mussten extra Möbel ein- und wieder ausgeräumt werden. Aber auch hier werden wohl die anfallenden Kosten nicht vom Steuerzahler getragen worden sein. Die Rechnungsprüfung wird es bestimmt bestätigen.
Peppone
25.01.2012, 21:34 Uhr
Bin beeindruckt, endlich tiefgründige Kritik
Herrn Jendrickes Geburtstagparty sei ihm gegönnt, auch von mir herzlichen Glückwunsch und dass unsere heutigen Kommunalfürsten ihren Hofstaat für (eigentlich) private Parties einsetzen wäre jetzt nicht wirklich nur ein Problem von Herrn Jendricke, sondern leider wohl eher ein Generelles in der Branche.

Das aber endlich mal jemand kommt, um den minderbemittelten "anonymen Schreiberlingen" der nnz Kommentarspalte ihre "flachen Kommentare" aufzuzeigen, ist einfach nur interessant. Vor allem wenn man die Elle Kommentar des Retters der Kommentarspalte etwas genauer durchliest.

Da wurde doch glatt festgestellt, dass es neben den vielen medienwirksamen Auftritten des Herrn Jendricke am Inhaltlichen fehlt. Na so was aber auch! Hat der tiefgründige Kritiker Schwarzberg die Kommentare der vielen anonymen Schreiberlinge bisher nicht gelesen oder nicht verstanden?
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)