Do, 15:46 Uhr
19.01.2012
Mehr Komasäufer
Im Landkreis Nordhausen steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer langfristig weiter an. Im Jahr 2010 kamen hier nach Informationen der DAK-Gesundheit 12 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus...
Laut offizieller Landesstatistik sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar um 33,3 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2003 sind die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen in der Region jedoch um 140 Prozent angestiegen, sagt Reinhard Puschner von der DAK-Gesundheit Sondershausen. Die Krankenkasse setzt daher ihre Präventionskampagne bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen fort.
Landestrend
Auf Landesebene gab es einen leichten Rückgang der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte. Im Jahr 2010 wurden 457 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 20 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs in Thüringen stationär behandelt, was einen leichten Rückgang von 1,7 Prozent bedeutet. Die jüngsten Zahlen sind aber keinesfalls Grund zur Entwarnung, so Puschner. Auf Grund der aktuellen Entwicklung setzt die Krankenkasse ihre Präventionskampagne bunt statt blau fort. Dazu wurden bundesweit 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, davon 12 Schulen im Landkreis Nordhausen.
Prominente Unterstützung
Als Schirmherrin unterstützt wieder die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans die Aktion. Auch die erfolgreiche Band Luxuslärm beteiligt sich erneut an der Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Beim DAK-Plakatwettbewerb bunt statt blau hatten 2011 mehr als 12.000 Schüler mit Kunst und Kreativität ein Zeichen gegen das Komasaufen gesetzt. Wir werden das Thema erneut gemeinsam mit den Schulen in unserer Region auf den Stundenplan nehmen, um hier eine langfristige Trendwende zu erreichen, so Reinhard Puschner.
Autor: nnzLaut offizieller Landesstatistik sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2009 zwar um 33,3 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2003 sind die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen in der Region jedoch um 140 Prozent angestiegen, sagt Reinhard Puschner von der DAK-Gesundheit Sondershausen. Die Krankenkasse setzt daher ihre Präventionskampagne bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen fort.
Landestrend
Auf Landesebene gab es einen leichten Rückgang der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte. Im Jahr 2010 wurden 457 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 20 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs in Thüringen stationär behandelt, was einen leichten Rückgang von 1,7 Prozent bedeutet. Die jüngsten Zahlen sind aber keinesfalls Grund zur Entwarnung, so Puschner. Auf Grund der aktuellen Entwicklung setzt die Krankenkasse ihre Präventionskampagne bunt statt blau fort. Dazu wurden bundesweit 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen, davon 12 Schulen im Landkreis Nordhausen.
Prominente Unterstützung
Als Schirmherrin unterstützt wieder die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans die Aktion. Auch die erfolgreiche Band Luxuslärm beteiligt sich erneut an der Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Beim DAK-Plakatwettbewerb bunt statt blau hatten 2011 mehr als 12.000 Schüler mit Kunst und Kreativität ein Zeichen gegen das Komasaufen gesetzt. Wir werden das Thema erneut gemeinsam mit den Schulen in unserer Region auf den Stundenplan nehmen, um hier eine langfristige Trendwende zu erreichen, so Reinhard Puschner.



