eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 13:32 Uhr
18.01.2012

Kritik an Richterschelte

Egon Primas liefert nicht nur Zündstoff für die Bewerber um den Landratsamtsposten, jetzt bringt er mit seiner Richterschelte auch die Bürgermeister des Landkreises "in Rage"...


Die Aussage des Landtagsabgeordneten Herrn Primas in der jüngsten Kreisausschusssitzung (siehe nnz-Archiv), wie ein Thüringer Gericht zu einem solchen Urteil kommt und dass der Richter vermutlich am Geschmack des Rotweines, den er am Abend zuvor getrunken habe, entschieden hat, ist für den Gemeinde- und Städtebund Thüringen, Kreisverband Nordhausen nicht nachvollziehbar und lässt sämtliches Demokratieverständnis vermissen und grenzt an eine Beleidigung des deutschen Richterstandes.

In der demokratischen Bundesrepublik Deutschland, der auch die neuen Bundesländer seit mehr als 20 Jahren angehören, gib es wie es im Artikel 20 Grundgesetz verankert ist eine horizontale (Legislative, Exekutive, Judikative) und vertikale (Bund, Länder, Kommunen)
Gewaltenteilung.

Dies heißt kurz zusammengefasst, dass in einem Rechtsstaat die Judikative (Gerichtsbarkeit) die Normen der Legislativen (Gesetzgebung) und die Ausführungen der Exekutiven (Verwaltung) überprüft. Nichts anders ist vorliegend im Rahmen der Klage der Stadt Bleicherode gegen den Bescheid des Landkreises Nordhausen zur Festsetzung der Kreis- und Schulumlage des Jahres 2007 erfolgt.

Drei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Richter haben sich mit der Materie ausführlich befasst und sind schlussendlich zu der Entscheidung gekommen, dass der Kreis- und Schulumlagebescheid der Stadt Bleicherode vom 12.01.2007 aufgehoben wird. Das sich das Gericht umfassend mit der Materie befasst hat wird unter anderem in der Urteilsbegründung mehr als deutlich.

Hier wurden unter anderem auch Entscheidungen des
Thüringer Verfassungsgerichtshofes detailliert in die Urteilsbegründung (immerhin 10 Seiten) aufgenommen. Das Urteil sollte nicht mit solchen Aussagen diskreditiert werden sondern uns im Landkreis Nordhausen vielmehr dazu führen, die Belange der Städte und Gemeinden im Landkreis ernster zu nehmen als bisher und der Prüfung der erdrosselnden Wirkung nach § 28 Absatz 2 Thüringer Finanzausgleichsgesetzes, wie vom Gemeinde- und Städtebund Thüringen, Kreisverband Nordhausen auch vor dem Urteil bereits immer vehement eingefordert, einen höheren Stellwert einzuräumen.

Die Städte und Gemeinden bilden als unterste Ebene den Landkreis Nordhausen und man kann sprichwörtlich eine Kuh nur so lange melken, wie sie Milch gibt. Kommt erst Blut, dann sind nicht nur die Städte und Gemeinden des Landkreises Nordhausen am Ende, sondern auch der Landkreis selbst hat damit seine Daseinsberichtigung verloren. Im Namen des Kreisverbandes Nordhausen
Matthias Ehrhold (Kreisverbandsvorsitzender)
Autor: nnz

Downloads:

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Dora75
18.01.2012, 13:56 Uhr
Bürgermeister in Ellrich
Ich kann es nicht mehr ertragen ihr gestöhne. Und mit einer Kuh hat das wohl nichts zu tun. Solange sich Niedersachswerfen und Ilfeld einen Bürgermeister leisten kann,und nun noch einen Bürgermeister obendrauf setzt als Landgemeinde Bürgermeister und noch eine Verwaltung mit Herrn Meier leisten kann,und ich bin mir sehr sicher das uns Steuerzahler das jeden Monat ein vermögen Kostet.

Ich Bin 78 Jahre habe sieben Kinder und habe mein Leben lang gearbeitet.Ich Bekomme eine Rente von 457,00 Euro. Also uns Steuerzahler können sie keine Geschichten erzählen. Sie sind doch im Kreistag was haben sie den geändert.Nichs. Veröffendlichen sie doch mal diese Kosten die ich genannt habe.
H.Buntfuß
18.01.2012, 14:28 Uhr
Was ist Demokratie?
Diese Frage sollte man einmal Herrn Primas stellen. Der Mann ist völlig neben der Realität. Wer ihn kennt, na ja, das sollte jeder für sich entscheiden, was von diesen Mann und seiner Vergangenheit zu halten ist.

Ich höre schon den ganzen CDU Clan, wie sie versuchen diesen Mann zu rechtfertigen, na ja man kennt sich eben. Schließlich geht es hier um den Posten des Landrats und wenn Herr Primas den Posten bekommen sollte, da könnte ja für den einen oder anderen etwas abfallen,oder?
Dora75
18.01.2012, 14:29 Uhr
Kreisumlagenstreit
Wieder ein Urteil.Und wer ist Schuld.Wieder das Landesverwaltungsamt.Warum lösen wir das Landesverwaltungsamt nicht auf und übergeben die Haushalte gleich ein Gericht.Wir würden Millionen von Lohnkosten sparen.Aber da hängen ja gut Bezahlte Jobs dran.Wir Alten haben das Land aufgebaut. Aber nicht für solche Soziale ungerechtigkeit.Für Alte und Jugend ist kein Geld da,abe für die Schweren Gehälter ist Geld da, auch wen es nicht da ist.
WR-NDH
18.01.2012, 15:40 Uhr
Egon P.
hat gezeigt was für ein Prachtkerl er ist, denn:
• Entweder ist er nicht in der Lage den Inhalt eines längeren Schriftstückes (Klagebegründung) zu erfassen oder
• Er hat die Urteilsbegründung gar nicht gelesen.
Egal was zutrifft: Herr Primas hat mit seiner unqualifizierten, verunglimpfenden Aussage dokumentiert, dass er weder geeignet ist als Vorsitzender seiner Kreistagsfraktion noch als Landtagsabgeordneter zu fungieren. Er gehört doch einer Generation an, die von den Eltern eigentlich gelernt hat, dass man in bestimmten Fällen beherzigt: so etwas macht man nicht! Wie will jemand der sich mitunter nicht unter Kontrolle hat verantwortungsvoll einen Kreis führen?
Ich kann nur hoffen, dass er nicht der nächste Landrat wird, denn ich fürchte, es ginge dem Kreis dann noch schlechter als jetzt.
Im Übrigen scheint die lange Amtsdauer den Herrn Primas glauben zu lassen, dass er der Größte im Kreis ist und kein Weg an seiner Wahl zum LR vorbeiführt. Im Gegensatz zu seiner Konkurrentin um das Amt des Landrates, hält er es nicht für erforderlich einem Wähler zwölf in der nnz am 06.01.2012 öffentlich gestellte Fragen zu seinem bisherigen und künftig beabsichtigten kreispolitischem Agieren zu beantworten.
Ich bin ja wirklich gespannt wie viele Wähler ihm im April seine Stimme geben werden.
vonhier
18.01.2012, 15:54 Uhr
darum gehts nicht dora
was hat ellrichs bürgermeister mit den Problemen von niedersachswerfen und ilfeld zu tun? die glauben im harztor doch wenn man zwei kranke ins bett legt kommt etwas gesundes heraus. die werden in wenigen jahren an nordhausens toren klopfen und um eingemeindung betteln. natürlich erst nachdem das wunderschöne sachswerfener freibad geschlossen wurde. wartet es ab.

fakt ist aber dass das landratsamt nach dem urteil nun vor seiner eigenen türe kehren muss.das passt primas & co nicht. da werden dann halt die richter beleidigt...
Luftikus
18.01.2012, 21:55 Uhr
Hier haben mittlerwile viele Autoren zuviel Rotwein getrunken!
Ich frage mich wirklich, was dieser Kindergarten hier verwirklichen will. Da kommt ein Herr Schelenhaus und überlegt sich, wie er seinen Wählern mitteilen kann, dass er derselben Meinung ist wie Herr Primas, nämlich, dass dieses Urteil nicht gerecht ist. Das kann er aber nicht sagen, also muss er Kritik an Primas äußern und den Saubermann spielen. Und dann hängen sich alle rein.
Jeden Tag werden im Radio und Fernsehen Richter, Anwälte Politiker, Minister usw. nachgeäfft, verunglimpft oder deren Entscheidungen für Wahnwitzig, irre oder gar für Spinnereien abgetan.
Und hier im kleinen Landkreis Nordhausen spielen sich die Saubermänner auf, nur weil ein Herr Primas seine Meinung äußerte. Wäre nicht Wahlkampf, würde hier kein Hahn krähen.
PS: Wenn Zwei sich streiten freut sich die LINKE.
Retupmoc
19.01.2012, 08:03 Uhr
Es geht nicht einmal um die Person
Ich hätte die gleiche Kritik auch angebracht, wenn Herr P. in der FDP oder den Linken wäre. Es geht um die Achtung und den Respekt vor den Mitmenschen, den Herr P. anscheinend verloren hat. Nicht einmal eine Entschuldigung ist gekommen. Und ja, Herr Luntemann - sie haben völlig recht. Mittlerweile ist in diesem Land die Moral und Ehre völlig den Bach heruntergegangen. Weil "unsere Vorbilder" es ja allen zeigen, wie es geht.
I.H.
19.01.2012, 09:03 Uhr
Entschuldigung!
Ich wettere hier drei mal täglich in Prosa gegen irgendwelche seltsamen Entscheidungen von Richtern. Ich zieh mir jetz nen löchrigen Kartoffelsack über, schmeiß mich dreimal in den Dreck und laufe mal schnell nach Canossa. Mal sehen ob mich die betroffenen Apostel wie Ehrhold, Schelenhaus und Kommentarposaunen zur Buße in ihre Himmelsburg lassen.

unverbesserlicher Sünder und Büßer - Jupp

PS: Wer wählt eigentlich solche Mimosen? Ist das Politik oder Selbsthilfegruppe?
Retupmoc
19.01.2012, 09:30 Uhr
Ich mache keinen Wahlkampf
@ Jupp. Ich bin gerade nicht Ihrer Meinung. Aber ich beleidige Sie deshalb nicht. Das ist der feine Unterschied zwischen mir und EP. Anstand und Respekt vor anderen Personen haben nichts mit Mimosenhaftigkeit zu tun.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)