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Mi, 10:16 Uhr
18.01.2012

Weniger Unfälle und Verunglückte

Im November 2011 wurden durch die Thüringer Polizei 4 711 Unfälle aufgenommen. Das waren nach
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 902 Unfälle bzw. 16,1 Prozent weniger als im November 2010. In allen Unfallkategorien gab es im November rückläufige Entwicklungen...


Die Zahl der Unfälle, bei denen Personen getötet oder verletzt wurden sank um 42 Unfälle bzw. um 7,2 Prozent auf 544 Unfälle mit Personenschaden. Die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden sank ebenso um 860 Unfälle bzw.17,1 Prozent auf 4 167 Unfälle. Bei den so genannten Bagatellunfällen wurde ebenfalls ein Rückgang um 16,0 Prozent auf 3 910 Unfälle registriert.

Verringert hat sich auch die Zahl der Unfälle, bei denen ein schwerer Sachschaden entstand, wobei mindestens ein Kraftfahrzeug abgeschleppt werden musste um 112 auf 216 Unfälle. Die Zahl der sonstigen Sachschadensunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel verringerte sich um 5 Unfälle auf 41 Unfälle.

Bei den 544 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden im November sieben Personen getötet. Das waren fünf Personen weniger als im November 2010. Unter den Getöteten waren ein Motorradfahrer, vier Pkw-Fahrer, ein Lkw-Fahrer sowie ein Fußgänger. Weitere 749 Personen wurden bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt. Die Zahl der Verletzten sank um fünf Personen.

Von Januar bis November 2011 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 49 552 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 3 044 Unfälle bzw. 5,8 Prozent weniger als in den ersten elf Monaten des Jahres 2010. Die Zahl der Verunglückten erhöhte sich jedoch um 184 auf 8 491 Personen. Bei den meisten Unfällen (86,9 Prozent) kam es im Zeitraum Januar bis November 2011 zu Sachschäden. Die Zahl der Sachschadensunfälle sank aber um 6,9 Prozent auf 43 067 Unfälle.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist dagegen deutlich um 2,5 Prozent auf 6 485 Unfälle gestiegen. Bei diesen Unfällen kamen 134 Verkehrsteilnehmer ums Leben, 20 Menschen mehr als von Januar bis November 2010. Damit wurden im Straßenverkehr von Januar bis November 2011 bereits mehr Menschen getötet als im gesamten Jahr 2010 (120).

Unter den Getöteten waren 31 motorisierte Zweiradfahrer, 66 Pkw-Fahrer bzw. Mitfahrer, 7 Lkw-Fahrer, 2 Fahrer eines sonstigen Kraftfahrzeuges, 12 Fahrradfahrer sowie 16 Fußgänger. Besonders gefährdet waren die motorisierten Zweiradfahrer. Hier hat sich die Zahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr in den ersten elf Monaten gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um mehr als das Doppelte erhöht. Die Zahl der Verletzten stieg in den ersten elf Monaten um 164 auf 8 357 Personen.
Autor: nnz

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