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Mi, 12:36 Uhr
11.01.2012

Strom aus der Schweiz

Ein Bestandteil des Strategiekonzepts “WBG 2020” der WBG Südharz ist, die langfristige Entwicklung hin zur "Grünen WBG". Das Strategiekonzept der Genossenschaft wurde vom Vorstand der WBG Südharz erarbeitet und erfährt in den nächsten Jahren eine stete Fortschreibung. Jetzt erst einmal wird Strom aus der Schweiz gekauft...


Neu im Öko-Portfolio der “Grünen WBG” ist eine Vereinbarung mit der Energieversorgung Nordhausen GmbH (EVN) zum Bezug von Ökostrom aus Schweizer Wasserkraftwerken. Mit diesem 100 Prozent “puren” Ökostrom sollen künftig alle elf Verwaltungsstandorte der Genossenschaft im Landkreis Nordhausen versorgt werden. Dazu gehören neben der Hauptverwaltung in der Bochumer Straße in Nordhausen auch die Geschäftsräume der Zweigstellen in Bleicherode, Heringen und Niedersachswerfen sowie sämtliche Büros der WBG-Wohnungswarte in Nordhausen.

Vereinbart (Foto: WBG) Vereinbart (Foto: WBG)
Von links: Dörflinger, Eisentraut, Meißgeier, Dörmann, Loup und Göppel

Eine entsprechende Vereinbarung hierzu unterzeichneten am heutigen Tag die Vorstände der WBG Südharz, Sven Dörmann, Harald Eisentraut und Steffen Loup sowie die Geschäftsführer der EVN Nordhausen GmbH, Hans-Peter Dörflinger und Rolf Göppel gemeinsam mit Vertriebsleiter Dirk Meißgeier. Damit vertiefen beide Unternehmen weiter ihre energiepartnerschaftlichen Geschäftsbeziehungen.

Dem Vorstand des größten Wohnungsunternehmens im Norden Thüringens ist bewusst, dass der Ökostrom etwas teurer ist. Der Mehrpreis für den “grünen Strom” wird aber nicht auf die Mieter umgelegt.

Die Anfänge ökologisch ausgerichteter Handlungsmaxime sind bereits in den vergangenen Jahren mit der Installation von mehreren Solarthermieanlagen an Mehrfamilienhäusern in der Neustadtstraße, der Jacob-Plaut-Straße sowie der "Wohnanlage an der Zichorienmühle" in Nordhausen, aber auch durch unzählige energetische Modernisierungsmaßnahmen in den Wohnungsbeständen der WBG deutlich geworden.

Mit der ökologisch nachhaltigen Anlage von Wohnumfeldern und dem zusätzlichen Pflanzen von Bäumen im Rahmen der "Baumsprössling - Aktionen" an verschiedenen Standorten der Genossenschaft wurden weitere Maßnahmen ergriffen.

Aktuell laufen darüber hinaus die Planungen für den Bau einer ersten größeren Fotovoltaikanlage auf den Dächern von fünf WBG - Häusern in Nordhausen.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
11.01.2012, 13:02 Uhr
Unverständlich?
Eine Genossenschaft, wie die WBG steht und fällt doch mit den Mieteinnahmen? Nun schreiben sie aber, die höheren Stromkosten werden nicht auf die Miete umgeschlagen.
Mir stellt sich jetzt die Frage, welche Mittel da in Anspruch genommen werden?

Könnte man die Mittel auch auch dazu nutzen die Mieten zu senken?
Herr Taft
11.01.2012, 13:24 Uhr
nur Verwaltungsgebäude
die WBG wird ihre eigene Verwaltung mit grünem Strom versorgen. Ich bin kein Mieter, aber ich meine, dass auch Mieter ihre Stromanbieter selbst wählen können, um so ihre Nebenkosten zu senken - ich weiss es nicht genau. Die Verwaltung bestreitet ihre Kosten aus ihren Einnahmen - den Mieten. Wenn die Kosten steigen (wegen des teueren Öko-Stromes) könnte man glauben, dass die Mieten erhöht werden, um auch die Einnahmen zu steigern. Genau das passiert nicht - finde ich fair und in Ordnung.

Ich verstehe Ihre Frage nicht, Werner...
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