Di, 13:58 Uhr
20.12.2011
Unverständnis
Der Landratskandidat der Grünen/B90 John Dauert kritisiert die mögliche Schließung der Herder Gymnasiums in Ilfeld. Lesen Sie hier seinen Standpunkt.
Heute wurde offiziell verkündet, was das Schulverwaltungsamt mit dem Standort des Herder Gymnasiums in Ilfeld vorhat: die Schließung zum Schuljahresende. John Dauert, Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und selbst in der Bildungspolitik aktiv, kann die Entscheidung nicht nachvollziehen.
Die angegebenen Gründe des LehrerInnenmangels deuten auf eine verfehlte Personalpolitik des Schulamtes in Worbis hin! Die Schülerinnen und Schüler vor Ort können nichts für die diese Entwicklung und sind am Ende die Leidtragenden, da sie künftig in Nordhausen zur Schule müssten. Ilfeld wurde seit Mitte der 1990er Jahre mit einigem Aufwand als gymnasialer Schulstandort aufgebaut und erhalten.
Seit der Fusion des Neander-Gymnasiums Ilfeld mit dem Herder Gymnasium Nordhausen im Jahr 1998 gehen schon die 10 Klassen an den Hauptsitz in die Kreisstadt. Die Schülerinnen und Schüler lernen häufig in kleineren Lerngruppen in einem überschaubaren Umfeld. Anstatt die Bildungsangebote vor Ort aufrechtzuhalten konterkariert der Vorschlag des Schulverwaltungsamt diesen Ansatz mit voller Wucht so Dauert weiter. Bildung sollte in der Fläche erhalten bleiben, vor allem wenn man die neue Entwicklung der SchülerInnenzahlen sieht. Viele Eltern entscheiden sich bewusst ihr Kind nach der 4 Klasse zunächst in Ilfeld anzumelden.
Für John Dauert steht damit fest: Anstelle neue Ideen zu entwickeln den Standort zu erhalten, beispielsweise mit einem erweiterten Angebot, geben sich die Verantwortlichen dem Rotstift hin und erkennen nicht, was ein kleiner Schulstandort für Potentiale hat. Bleibt zu hoffen, dass die Mitglieder des Kreistages hier eine andere Auffassung haben.
Autor: nnzHeute wurde offiziell verkündet, was das Schulverwaltungsamt mit dem Standort des Herder Gymnasiums in Ilfeld vorhat: die Schließung zum Schuljahresende. John Dauert, Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und selbst in der Bildungspolitik aktiv, kann die Entscheidung nicht nachvollziehen.
Die angegebenen Gründe des LehrerInnenmangels deuten auf eine verfehlte Personalpolitik des Schulamtes in Worbis hin! Die Schülerinnen und Schüler vor Ort können nichts für die diese Entwicklung und sind am Ende die Leidtragenden, da sie künftig in Nordhausen zur Schule müssten. Ilfeld wurde seit Mitte der 1990er Jahre mit einigem Aufwand als gymnasialer Schulstandort aufgebaut und erhalten.
Seit der Fusion des Neander-Gymnasiums Ilfeld mit dem Herder Gymnasium Nordhausen im Jahr 1998 gehen schon die 10 Klassen an den Hauptsitz in die Kreisstadt. Die Schülerinnen und Schüler lernen häufig in kleineren Lerngruppen in einem überschaubaren Umfeld. Anstatt die Bildungsangebote vor Ort aufrechtzuhalten konterkariert der Vorschlag des Schulverwaltungsamt diesen Ansatz mit voller Wucht so Dauert weiter. Bildung sollte in der Fläche erhalten bleiben, vor allem wenn man die neue Entwicklung der SchülerInnenzahlen sieht. Viele Eltern entscheiden sich bewusst ihr Kind nach der 4 Klasse zunächst in Ilfeld anzumelden.
Für John Dauert steht damit fest: Anstelle neue Ideen zu entwickeln den Standort zu erhalten, beispielsweise mit einem erweiterten Angebot, geben sich die Verantwortlichen dem Rotstift hin und erkennen nicht, was ein kleiner Schulstandort für Potentiale hat. Bleibt zu hoffen, dass die Mitglieder des Kreistages hier eine andere Auffassung haben.

