nnz/kn-Tipp: Teure Wärme
Noch viel schneller als die eigentlichen Mieten sind in den vergangenen Jahren die Nebenkosten - die sogenannte zweite Miete - gestiegen. Einen besonders großen Anteil haben dabei die Heizkosten zu verbuchen, und die rasant ansteigenden Preise für Öl, Gas und Strom lassen diesen Posten jährlich weiter wachsen. Um die Kosten in Grenzen zu halten, können Mieter zwei Dinge tun...
Wer Zweifel hat, ob seine Heizkostenabrechnung korrekt ist, kann sich an den Interessenverband Mieterschutz e. V. wenden.
Erstens auf energiebewusstes Wohnen und Heizen achten, und zweitens die jährliche Heizkostenabrechnung einer genauen Prüfung unterziehen.
Abrechnung muss verbrauchsabhängig sein
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Abrechnungsformen: Bei einer Etagenheizung oder Einzelöfen kann der Mieter einen eigenen Vertrag mit dem von ihm gewählten Versorger abschließen und rechnet dann auch direkt mit diesem ab. Häufiger ist aber der Fall, dass ein Gebäude über Fernwärme oder eine Zentralheizung versorgt wird, die der Vermieter unterhält.
Nach der Heizkostenverordnung (HeizKV) ist er dann verpflichtet, den Verbrauch der einzelnen Mieter für die Heizung über spezielle Ablesegeräte zu erfassen. Die Heizkosten müssen dabei zu mindestens 50 Prozent nach dem gemessenen Verbrauch ermittelt, der übrige Anteil kann nach der Wohnfläche errechnet werden.
Welche weiteren Kosten dürfen umgelegt werden?
Zusätzlich zum Brennstoffverbrauch darf der Vermieter nach Angaben des Interessenverbands Mieterschutz e. V. folgende Aufwendungen auf die Mieter umlegen: die Wartungskosten der Heizanlage, die Kosten für ihre Bedienung, Überwachung, Pflege und Reinigung, die Ausgaben für die Abgasmessung und den Betriebsstrom der Anlage sowie die Kosten für die Erfassung des Verbrauchs und die Erstellung der Heizkostenabrechnung. Reparaturkosten können dagegen nicht umgelegt werden.
Da bei dieser komplizierten Abrechnung immer wieder Fehler auftreten, lohnt es sich, sie einer genauen Prüfung zu unterziehen. Ist man sich unsicher oder hat den Verdacht, dass etwas nicht stimmt, kann man unter www.ivmieterschutz.de weitere Informationen einholen oder sich direkt an den Verband wenden.
Daten & Fakten
Schon mit kleinen Maßnahmen kann man die Heizkosten deutlich senken
- Räume nicht überheizen. Wer die Raumtemperatur um ein Grad senkt, spart sechs Prozent Energie.
- Fenster nicht dauerhaft kippen, stattdessen mehrmals täglich kräftig lüften.
- Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen oder Gardinen davorhängen.
- Hinter den Heizungen Dämmfolien anbringen. Ritzen an Fenstern und Türen mit Isolierband abkleben.
- Mit programmierbaren Thermostaten kann man Temperatur und Heizzeiten in den einzelnen Räumen individuell regeln. So wird nur nach dem echten Bedarf geheizt.
Autor: djd1
Kommentare
Bodo Schwarzberg
13.11.2011, 19:14 Uhr
Höhere Energiekosten: voll in Ordnung!
Ich glaube, der Bundesbürger fehlt im Schnitt pro Jahr rund 12-14 Tage krankheitsbedingt auf Arbeit. Neben Problemen mit dem Kreuz wegen des vielen Sitzens ohne Ausgleich, wofür der Mensch physiologisch ja auch gar nicht gemacht ist, und psychischen Problemen dürften es in erster Linie Infekte sein, die die Krankschreibungen mit Milliarden Kosten als Folge bedingen.
Ich selbst komme berufsbedingt oft in Büros und staune manchmal, wie die Menschen in der dortigen, oft recht warmen und daurch trockenen Luft überhaupt Tag für Tag arbeiten können.
Dabei würde gerade eine niedrigere Raumtemperatur dafür sorgen, dass die Schleimheute weniger austrocknen und diese beim Wechsel ins Freie von Krankheitserregern nicht so leicht geentert werden können. Die Arbeitgeber könnten daher viel dafür tun, damit ihre Mitarbeiter weniger krank sind. Eine moderate Temperaturerniedrigung würde zudem dessen Energiekosten senken.
Als Thilo Sarrazin das Erscheinen seines Bestsellers gekonnt vorbereitete, forderte er u.a. von Hartz IV-Empfängern, sich wärmer anzuziehen, statt die Heizung hochzudrehen. Die Proteste danach habe ich nicht recht verstanden, ist doch dieser Vorschlag für die Gesundheit der Hartz IV-Empfänger und für das Budget des Staates nur von Vorteil, ganz zu schweigen vom Klimaschutz.
Dass die Energiekosten steigen, finde ich voll in Ordnung! Da das Sein noch nicht so weit gediehen ist, das Bewusstsein klima- und gesundheitsbewusst zu verändern, geht das halt nur über den Geldbeutel. Die Menschen im Mittelalter dürften zwar an Pest und Pocken gestorben sein: Geheizt aber konnten meist nicht alle Räume werden, wie man in Museen erfahren kann. Erkältungen waren wahrscheinlich viel seltener als heute, zumal dieser Begriff in die Irre leitet: Nicht die Kälte führt zu Schnupfen und Bronchitis, sondern die trockene Zimmerwärme, weil diese die Schleimhäute empfänglich für Krankheitserreger macht.
Wir werden uns daran gewöhnen müssen, mit unseren Ressourcen, sprich mit Energie, sparsamer umzugehen. Solange wir keine klimaneutralen Heizungssysteme haben, schützt das unsere Gesundheit und vor allem das Klima, von dem unserer aller Zukunft abhängt.
Von daher: Sparen Sie Heizkosten für Ihr Wohl. Es lohnt sich, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Ich selbst war im Februar 1989 zum letzten Mal krankgeschrieben: Wegen einer Zahn-OP.
Paulinchen
14.11.2011, 09:42 Uhr
Auch Sie, Herr Schwarzberg, werden mal alt.
Wie man in einer Zeit, in der mit fast allem spekuliert wird, was der Mensch zum täglichen Leben benötigt, auch noch solche Spekulanten befürwortet, kann ich nur schwer verstehen.
Haben Sie schon einmal an die Arbeitnehmer gedacht, die täglich mehr als 60 km einfache Wegstrecke zur Arbeit fahren? Die finanzieren den Weg zur Arbeit zu 50 % selbst. Dabei bekommen sie nicht einmal das Geld, was sie verdienen. Allein die Kraftstoffkosten sind zu hoch. Ist Ihnen Herr Schwarzberg bekannt, dass der Staat mit ca. 73 % am Kraftstoffpreis beteiligt ist?
Haben Sie in Pflegeheimen schon mal einem alten Menschen die Hand gereicht? Selbst bei Raumtemperaturen von über 23°C frieren diese Menschen und haben eiskalte Hände. Sie hüllen sich teilweise noch in Decken ein. Da wird denen beim Lesen des Buches von Sarrazin auch nicht wärmer. (Ihre fragwürdige Bemerkung bzgl. Hartz IV Empfänger möchte ich hier gar nicht kommentieren)
Leider ist es Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen, dass in den letzten 14 Tagen der Ölpreis gefallen ist. Konnten Sie dies an unseren Tankstellen erkennen? Ich nicht! Wenn Energie so teuer ist und wie Sie ja schreiben, auch noch zu recht, dann erklären Sie mir bitte, weshalb die Windräder fast alle still stehen. Den Antrieb hätten wir ja wohl schon mal gratis. Verschließen Sie doch nicht Ihre Augen vor den Spekulanten in unserem Lande, die die Energie künstlich verteuern. Dabei freut es auch noch unsere Volksvertreter. Unser Energiemarkt ist nicht anders wie der Finanzmarkt und wo der uns hingeführt hat, dürfte doch wohl niemanden entgangen sein. Bitte führen Sie jetzt nicht an, dass die Energielieferanten langfristige Verträge haben und deshalb nicht so schnell auf die Preisschwankungen reagieren können. Im Zeitalter von Computern und sonstigen super modernen Rechensystemen kann man auch Preissenkungen so schnell an den Endkunden weiterreichen, wie die Preiserhöhungen, meint Paulinchen.
Flitzpiepe
14.11.2011, 10:02 Uhr
Phys. Gesetze
Der von Herrn Schwarzberg definierte Zusammenhang, dass wärmere Raumluft automatisch trockener ist als kältere, erschließt sich mir nicht.
Sind nicht die Gesetzmäßigkeiten für Luftfeuchte genau anders herum? Wenn die Luftfeuchte beim Heizen sinkt, liegt es doch eher am Wirkprinzip der Heizung und nicht an der erzeugten Wärme an sich.
Harzer_Wolf
14.11.2011, 12:20 Uhr
Öko
Bis jetzt Herr Schwarzberg, war ich ja eigentlich fast immer auf Ihrer Seite, weil ich für unsere schöne Natur und Umwelt bin.
Das Sie aber jetzt, diesen Unsinn auch verbreiten, das Hartz 4 - Empfänger ein paar Pullover anziehen sollen, damit die Heizzung nicht viel verbraucht, schlägt dem Fass den Boden aus. Was denken Sie sich eigentlich bei so einer Aussage? Sind Sie jetzt auch geschädigt von den Sprüchen Sarrazins oder der bekannten Tageszeitung, in der noch nicht einmal der Wetterbericht der Wahrheit entspricht? Sagen Sie das mal meiner 80-jährigen Mutter, die nurn eine kleine Rente bezieht und bei den Strompreisen auch mit jedem Cent rechnen muss.
Paulinchen hat Ihnen übrigens einen Denkanstoß gegeben. Kümmern Sie sich doch mal daraum das nicht ein Einwohner Nordhausen nach Erfurt auf Arbeit pendeln muss und dafür Erfurter in Nordhausen arbeiten. Dann senkt sich nämlich der Spritverbrauch. Aber dazu müssten Sie ja Politiker angreifen. Hartz4- Empfänger sind da die einfachere Zielgruppe.
TeeEff
14.11.2011, 16:18 Uhr
Ach ja die gute alte Zeit...
und besonders das tolle Mittelalter!
Welch Vergleich - als die ach so robusten und abgehärteten Leute eine durchschnittliche Lebenserwartung irgendwo zwischen 36 und 38 hatten...und dabei bereits massive Verschleißerscheinungen auswiesen - nicht nur bei den massiv abgekauten Zähnen durch den damaligen Mehlherstellungsprozess, nein auch Artritis usw. sowie massive Mangelerkrankungen...
Ja DA wollen wir unbedingt wieder hin!
Hier Herr Schwarzberg, ihr Schild!
Herr Taft
15.11.2011, 08:45 Uhr
Eine mittelalterliche Lanze...
...muss ich mal über Herrn Schwarzberg brechen. In seiner (autorenbedingten) blumigen Art will er doch nur einen einfachen Sachverhalt darstellen: Zuviel Heizungswärme verursacht Krankheiten. Das ist allemal richtig. Keine Einwände.
Das die Ölpreisschwankungen nicht eins zu eins an den Tankstellen ankommen, hat nicht (nur) etwas mit der Preispolitik der Mineralölkonzerne zu tun. Öl wird in Dollar fakturiert, weswegen unsere Tankstellenpreise nicht nur am Ölpreis, sondern auch am Euro/Dollarkurs hängen.
Der Staat erzielt Einnahmen aus der Mineralöl- und Mehrwertsteuer - das ist richtig. Über die Höhe kann man sicher streiten, über die Steuer als solche sicher nicht. Welche Steuer sollte denn angehoben werden, damit die Mineralölsteuer gesenkt werden kann ? Mit welcher wären Sie denn einverstanden, liebes Paulinchen ?
Ein Pendler erhält von seinem Einkommen 30ct pro gefahrenen Kilometer steuerfrei. Bei einem Steuersatz von 40% sind das 12ct Steuerersparnis pro Kilometer. Für die 80km nach erfurt ergeben sich also 9,60 Euro. Dafür bekommt man bei einem Spritpreis von 1,50 € etwa 6,5 Liter Sprit. Wenn das Auto nicht mehr als etwa 8 Liter auf 100km verbraucht reicht das um nach Erfurt zu fahren. Da aber im Sprit 74% Steuern enthalten sind (für die 6,5 Liter macht das "nur" 7,10 Euro) bekommt er nicht nur die Steuer zurück, sondern darüber hinaus auch einen Teil der Abnutzung, Versicherung und Kfz-Steuer...Darüber hinaus kann er wenn er ohnehin steuerfrei in Erfurt ist, noch privat den Dom besuchen, bei Ikea Hotdogs essen oder bald den Weihnachtsmarkt besuchen. Wenn ich das mache zahle ich also 7,10 Steuern - ungerechte Welt *grins*
Retupmoc
15.11.2011, 12:01 Uhr
Guter Rat
Na @ Nussbaum, da kann man ja jedem nur raten, soweit wie möglich und so oft zu pendeln wie es nur geht. Man verdient sich dann ja eine goldene Nase.
Da hätte ich zu den Pullovern im Zimmer noch einen Ratschlag:
Man sollte sich ein Tretauto wie bei Familie Feuerstein kaufen und dann die 30 Cent abrechnen. Das spart eine ganze Menge.
Wie wärs zur Abwechselung mal mit einer Energiekostensenkung?
Paulinchen
15.11.2011, 14:56 Uhr
Steuern ja – aber bitte nur gerecht berechnete….
und genau da liegt bekanntlich der Hase im Pfeffer, lieber Nussbaum.
Zunächst sei hier von mir angemerkt, dass es mir nicht um die Berechnung von Steuergeldern in meinem Artikel ging. Vielmehr ging es mir um die von Herrn Schwarzberg anvisierten Temperatursenkungen in den Wohnräumen und nicht zuletzt auch noch bei den Hartz IV Empfängern. Dabei inbegriffen die Heiz-und Kraftstoffkosten.
Nun aber, da Sie mich zu einer Stellungnahme auffordern, welche Steuern ich gesenkt haben möchte hier meine Antwort. KEINE, lieber Nussbaum! Steuern dienen bekanntlich dem Staat dazu, dass er davon das öffentliche Leben finanziert. Ersparen möchte ich mir jedoch nun alle Positionen, wie Straßenbau, unsere Polizei, Parteien, die Bundeswehr u.s.w. Dabei möchte ich es aber schon belassen, wohl wissend, dass es da noch viel mehr gibt.
Aber ich möchte keine Steuern auf Steuern bezahlen und das vermisse ich in Ihrer Berechnung! Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, wir zahlen an der Tankstelle auf den Nettobenzinpreis die Mineralölsteuer. Darauf setzt Vater Staat dann die Ökosteuer.
(Diese sollte ja bekanntlich unsere Rentenkasse auffüllen. Nur gebracht hat sie ja wohl nichts.) Und nun kommt die steuerliche Ungerechtigkeit des Staates: Auf diese Summe rechnet der Staat die dritte Steuer – die Mehrwertsteuer. Steuergerechtigkeit wäre hier, grundsätzlich alle Steuerbeträge auf den Nettopreis zu berechnen und dann die Steuersummen hinzuzurechnen, denn Doppelbesteuerung soll wohl unzulässig sein, habe ich mal gehört meint Paulinchen.
Wolfi65
15.11.2011, 16:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Herr Taft
16.11.2011, 08:33 Uhr
Doppelbesteuerung bei Benzin...
....Paulinchen, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Dieses Thema wird schon seit Jahren immer mal wieder diskutiert - offenbar ohne Erfolg. Die Steuern auf Brenn- und Kraftstoffe sind im europäischen Vergleich in Deutschland schon hoch. Dafür leistet sich Deutschland auch ein umfangreiches Sozialsystem (ja, es wird auch mit Steuergeldern finanziert !) und damit verbunden einen gewaltigen Verwaltungsapparat. Jedoch sind die Pendler von der Besteuerung nicht betroffen - und das ist gut so - bin ja selber einer...(@RWE, muss ich Ihnen jetzt erklären, dass Einkünfte und anrechenbare Aufwendungen nicht nur steuerlich ganz was anderes sind ? - falls ja, verstehe ich Ihren Einwand....*grins*)
Um auf die teuren Heizkosten zurück zukommen: Wer die Möglichkeit hat auf alternative Heizmethoden umzustellen, sollte es tun. Das fängt beim Kaminofen an und hört bei der Wärmepumpe auf. Bereits ein Kaminofen spart dauerhaft ordentlich Geld.
Paulinchen
16.11.2011, 10:59 Uhr
Nun dann sind wir uns ja fast einig
Aber denken Sie bitte daran lieber Nussbaum, wenn Sie ehrlich und aufrichtig durchs Leben gehen/fahren wollen und das denke ich von Ihnen, dann machen Sie als Pendler auf keinen Fall die Rechnung ohne die Kfz-Versicherungen.
Denn Pendler erreichen in aller Regel die jährlichen Fahrleistungen, welche rabattiert werden, schon in einem halben Jahr. Somit sind Pendler Vielfahrer und tragen für die Versicherungen ein höheres Risiko. Folglich ist die Angabe von km-Leistungen wie 6.000 bis 9.000 km, für die es ja Rabatte gibt, von Pendlern fälschlich. Vielfahrer fahren viel und zahlen viel. Sei es drum, dann wird’s mit dem Besuch im Dom wohl doch nix, meint Paulinchen.
Herr Taft
17.11.2011, 12:36 Uhr
schon wieder d'accord, Paulinchen...
...die Versicherungsrabatte für Wenigfahrer sind logisch sinnvoll und richtig - Pendler haben nichts davon. Die Kfz-Steuer relativiert sich, legt man sie ebenfalls auf die gefahrenen Kilometer um. Natürlich zahlen Vielfahrer absolut mehr als Wenigfahrer. Löst man jedoch die Fahrtkosten pro Kilometer nach Steuer und tatsächlichem Verbrauch auf, sind die Kosten pro Kilometer durch die steuerliche Anrechenbarkeit geringer als bei einem Wenigfahrer. Legt man nun noch die Kfz-Steuer und die Versicherung auf die Kilometer um, ergibt sich ein erheblicher Vorteil pro Kilometer für den Pendler. Absolut zahlt er natürlich mehr - sein Auto fährt aber "effizienter". (ist im Grunde das Stückkosten-Prinzip)
Interessante Frage... ab welcher Laufleistung sinken die Kilometerkosten...
Leider lässt sich das nicht auf die heizkosten anwenden, da der Fixkostenanteil hier verschwindend ist. Tatsächlich hilft zur Effizienzsteigerung nur die Aufrüstung des Gebäudes (Fenster, Dämmung, Dach) und/oder der Heizungsanlage (Sonne, Pellets, Wärmepumpe....). Beides ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Steigende Preise bei fossilen brennstoffen werden uns weiterhin begleiten, während die Wirkungsgrade der alternativen Heizsysteme noch steigen werden.
Schöne Diskussion.
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