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Di, 13:39 Uhr
11.10.2011

Frauen beim Einkauf vorausschauender

Passend zum Start des Wintergeschäftes wurde nun eine Studie veröffentlicht, die den Frauen beim Einkauf eine bessere Voraussicht bescheinigt. Aber woran liegt das eigentlich? Tragen hier etwa immer noch die Erbanlagen unserer primitiven Vorfahren Schuld, die Frauen als Nestbauer und Vorratshüter legitimieren? Und was versteht man eigentlich unter vorausschauenden Einkäufen?

Männer: Die Bedarfskunden

Auch wenn wir uns eigentlich nur höchst ungern in den Wirrungen geschlechterspezifischer Vorurteile verfangen, interessiert uns doch irgendwie, warum derartig universelle Behauptungen immer wieder aufgestellt werden. Es spielt keine Rolle, in welchem Geschäft man die Verkäufer fragt – die Antwort fällt immer gleich aus: Frauen kaufen vorausschauend und Männer sind Bedarfskunden.

Das heißt also, dass Frauen irgendwann im August oder September auf den Kalender schauen und in weiser Voraussicht beschließen, schon mal ein paar wärmende Kleidungsstücke einzukaufen. Der Mann, der sich hier einmal mehr als primitiver Höhlenmensch profiliert, stellt irgendwann im Oktober fest, dass es ja plötzlich total kalt geworden ist und erst dann – wenn er also schon friert – betritt auch er das Geschäft, um sich die entsprechende Kleidung zu besorgen.

Was Geschäfte und Versandhäuser wie Otto betrifft, kaufen Frauen natürlich auch generell mehr Kleidung ein, weil sie gemeinhin als modebewusster gelten. Der prozentuale Anteil der männlichen Modekonsumenten steigt aber kontinuierlich.

Vorausschauend einkaufen – so geht’s

Im Grunde ist es doch ganz einfach: Wer Kleidung oder sonstige Gebrauchsartikel mit einer gewissen Weitsicht einkauft, der wird auf Dauer mehr Rücklagen besitzen als derjenige, der erst dann einkaufen geht, wenn er die Sachen dringend braucht. Vorausschauendes Einkaufen gebietet ja eigentlich schon die Logik. Und es beginnt bereits beim Einkauf im Supermarkt. Lebensmittel, die sich gerade im Angebot befinden, sollten stets im eigenen Ernährungsplan berücksichtigt werden.

Durch den Kauf von länger haltbaren Lebensmitteln oder besonders günstigen Konserven hat man nicht nur ein Schnäppchen gemacht, sondern auch gleich einen Vorrat angelegt. Das Stichwort lautet an dieser Stelle „antizyklisches Einkaufen“. Ein gutes Beispiel waren bislang die Computer, die vor allem in den Sommermonaten immer etwas günstiger waren als im Winter. Aber auch gerade bei Kleidung kann man durch einen antizyklischen Einkauf bares Geld sparen. Im Internet – zum Beispiel auf der Webseite des Versandhauses Otto – lassen sich auf diese Weise viele Schnäppchen machen. So ist es natürlich sinnvoll, Winterkleidung im Sommer zu kaufen und anders herum.

Ein weiteres, verlässliches Beispiel sind Fahrräder, die zur kalten Jahreszeit auch sehr viel günstiger zu haben sind. Im Umkehrschluss kauft man sich das Snowboard selbstverständlich lieber im Sommer. Eigentlich doch ziemlich logisch!
Autor: nnz

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