Mo, 06:38 Uhr
22.08.2011
Sanierung angeregt
Der Nordhäuser Hohekreuzsportplatz gehört zu den stark frequentieren Sportanlagen der Stadt Nordhausen. Die Schüler von vier Schulen nutzen die Anlage genauso wie jene Sportvereine, die über Leichtathletik-Abteilungen verfügen. Eine Sanierung scheint notwendig zu sein...
Die Nordhäuser Leichtathleten des LV Altstadt 98 und der Harzer Sportgemeinschaft verfügen über zahlreiche Landesmeister in dieser Sportart. Mit der Gründung des Talentleistungszentrums wird seit dem Jahr 2009 auch eine vereinsübergreifende Sportarbeit realisiert. Die Wiedererstarkung in dieser Sportart führte jedoch auch dazu, dass sich die Fragen hinsichtlich der materiellen Bedingungen auf der wichtigsten Leichtathletik-Anlage häufen. Der neu gewählte Kreisfachausschuss Leichtathletik als Interessenverteter der Leichtathletik-Vereine lud nun zu einer Gesprächsrunde in die Räume der Energieversorgung Nordhausen ein.
Im Ergebnis dieses Gespräches zwischen Landrat Joachim Claus (CDU) und der 2. Beigeordneten Loni Grünwald (LINKE) sowie dem Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD) herrschte Einigkeit darüber, dass hinsichtlich der Notwendigkeit von Sanierungsarbeiten Handlungsbedarf besteht. Trotz einer Investition in Höhe von 80.000 Euro für die Sanierung der Laufbahn im Jahre 2011 durch die Stadt Nordhausen sind die meisten Wettkampfanlagen in einem desolaten Zustand. Bürgermeister Matthias Jendricke wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Sportbeirat des Landkreises Nordhausen eine derartig geplante Generalsanierung als ersten Schritt in seine Prioritätenliste aufnehmen müsste.
Der Kreisfachausschuss Leichtathletik greift damit den Vorschlag ihrer Leichtathletik-Nestoren Helmut Bornkessel und Klaus Keßler auf, die eine Generalsanierung der Anlage anregten. Städte wie Leinefelde, Worbis und Mühlhausen verfügen bereits über derartige Wettkampfstätten. Die Durchführung von überregionalen Veranstaltungen ist nach derzeitigem Ermessen in Nordhausen faktisch nicht möglich.
Fachlichen Rat erhielten die Teilnehmer der Gesprächsrunde von den langjährigen Partnern der Nordhäuser Leichtathletik, dem Vorstand der Kreissparkasse, Wolfgang Asche und dem Geschäftsführer der Energieversorgung, Hans-Peter Dörflinger. Beide unterstützen die Anregungen des Kreisfachausschusses. In diesem Zusammenhang wies Dörflinger darauf hin, dass für eine etwaige Sanierung des Sportplatzes im Jahre 2013 bereits im Jahre 2012 ein tragfähiges Grundkonzept erstellt werden müsste. Die dafür notwendigen Haushaltsmittel sollten bereits in den Haushaltsplanungen 2012 Berücksichtigung finden.
Werner Hütcher
Autor: nnzDie Nordhäuser Leichtathleten des LV Altstadt 98 und der Harzer Sportgemeinschaft verfügen über zahlreiche Landesmeister in dieser Sportart. Mit der Gründung des Talentleistungszentrums wird seit dem Jahr 2009 auch eine vereinsübergreifende Sportarbeit realisiert. Die Wiedererstarkung in dieser Sportart führte jedoch auch dazu, dass sich die Fragen hinsichtlich der materiellen Bedingungen auf der wichtigsten Leichtathletik-Anlage häufen. Der neu gewählte Kreisfachausschuss Leichtathletik als Interessenverteter der Leichtathletik-Vereine lud nun zu einer Gesprächsrunde in die Räume der Energieversorgung Nordhausen ein.
Im Ergebnis dieses Gespräches zwischen Landrat Joachim Claus (CDU) und der 2. Beigeordneten Loni Grünwald (LINKE) sowie dem Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD) herrschte Einigkeit darüber, dass hinsichtlich der Notwendigkeit von Sanierungsarbeiten Handlungsbedarf besteht. Trotz einer Investition in Höhe von 80.000 Euro für die Sanierung der Laufbahn im Jahre 2011 durch die Stadt Nordhausen sind die meisten Wettkampfanlagen in einem desolaten Zustand. Bürgermeister Matthias Jendricke wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Sportbeirat des Landkreises Nordhausen eine derartig geplante Generalsanierung als ersten Schritt in seine Prioritätenliste aufnehmen müsste.
Der Kreisfachausschuss Leichtathletik greift damit den Vorschlag ihrer Leichtathletik-Nestoren Helmut Bornkessel und Klaus Keßler auf, die eine Generalsanierung der Anlage anregten. Städte wie Leinefelde, Worbis und Mühlhausen verfügen bereits über derartige Wettkampfstätten. Die Durchführung von überregionalen Veranstaltungen ist nach derzeitigem Ermessen in Nordhausen faktisch nicht möglich.
Fachlichen Rat erhielten die Teilnehmer der Gesprächsrunde von den langjährigen Partnern der Nordhäuser Leichtathletik, dem Vorstand der Kreissparkasse, Wolfgang Asche und dem Geschäftsführer der Energieversorgung, Hans-Peter Dörflinger. Beide unterstützen die Anregungen des Kreisfachausschusses. In diesem Zusammenhang wies Dörflinger darauf hin, dass für eine etwaige Sanierung des Sportplatzes im Jahre 2013 bereits im Jahre 2012 ein tragfähiges Grundkonzept erstellt werden müsste. Die dafür notwendigen Haushaltsmittel sollten bereits in den Haushaltsplanungen 2012 Berücksichtigung finden.
Werner Hütcher


