Fr, 06:29 Uhr
15.08.2003
nnz-Rückspiegel: 15. August 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Hochwasser-Gespräch und DRK-Technik,
Gewehr bei Fuß gegen Hochwasser
Die Rettungskräfte im Landkreis Nordhausen stehen quasi Gewehr bei Fuß. nnz sprach mit Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt.
Ich freue mich, das bis heute spontan 70 Kameraden unserer Feuerwehren ihre Bereitschaft zum Einsatz in den Hochwassergebieten bekundet haben, so Etzrodt. Auf dem Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes am Salzagraben werden indes erste Hilfsgüter gesammelt. Da stapeln sich Feldbetten, Sandsäcke, Decken, Bettwäsche und Bekleidungsgegenstände fast bis zur Decke.
Ein Notstromaggregat des Technischen Hilfswerkes ist bereits auf dem Weg nach Radebeul. Dort soll es ein Krankenhaus mit Strom versorgen, dessen 300 Patienten nicht mehr rechtzeitig evakuiert werden konnten.
SEG erhielt neue Technik
Nicht nur bei der Polizei gibt es eine Schnelle Einsatzgruppe, sondern auch beim Nordhäuser DRK. Die Kameraden wurden heute mit moderner Technik zum Aufblasen ausgestattet.
Bislang wurden sechs Männer und 26 Heringe zum Aufbau eines DRK-Zeltes benötigt. Mit der aufblasbaren Variante (siehe nnz-Foto) ist das alles anders. Mit zwei Kameraden und einer Flasche Pressluft ist das stattliche Zelt binnen drei Minuten für die Betreuung von Menschen fertig, mit dabei auch eine mobile Heizung. Viele Sponsoren halfen dem Nordhäuser DRK bei der Anschaffung des Zeltes. Insgesamt kostete das Stück rund 7.000 Euro, wie der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weith der nnz sagte.
Das Zelt soll bei Schadensfällen, bei Übungen und Wettbewerben vor allem von der Schnelle Einsatzgruppe (SEG) genutzt. Mit der Gruppe sei das DRK schnell in der Lage, zusätzliche Fahrzeuge, Material und Helfer an den Einsatzort zu bringen. Die SEG setzt sich aus einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helfer und hauptamtlichen Beschäftigten des Rettungsdienstes zusammen. Alle sind schnell über Funkmeldeempfänger oder Mobiltelefone erreichbar.
Doch noch einmal zurück zur Anschaffung des Zeltes. Das Nordhäuser DRK bedankt sich bei folgenden Firmen für die Unterstützung: Commerzbank Nordhausen, Autohaus Peter GmbH, Autohaus Nordhausen Will GmbH, Architektur- und Ingenieurbüro Nordhausen, Hepro Trennwandtechnik GmbH Nordhausen, P. Dussmann GmbH Erfurt, Orthopädietechnik P. Eicke Nordhausen und Reifencenter Hause.
Autor: nnzHochwasser-Gespräch und DRK-Technik,
Gewehr bei Fuß gegen Hochwasser
Die Rettungskräfte im Landkreis Nordhausen stehen quasi Gewehr bei Fuß. nnz sprach mit Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt.
Ich freue mich, das bis heute spontan 70 Kameraden unserer Feuerwehren ihre Bereitschaft zum Einsatz in den Hochwassergebieten bekundet haben, so Etzrodt. Auf dem Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes am Salzagraben werden indes erste Hilfsgüter gesammelt. Da stapeln sich Feldbetten, Sandsäcke, Decken, Bettwäsche und Bekleidungsgegenstände fast bis zur Decke.
Ein Notstromaggregat des Technischen Hilfswerkes ist bereits auf dem Weg nach Radebeul. Dort soll es ein Krankenhaus mit Strom versorgen, dessen 300 Patienten nicht mehr rechtzeitig evakuiert werden konnten.
SEG erhielt neue Technik
Nicht nur bei der Polizei gibt es eine Schnelle Einsatzgruppe, sondern auch beim Nordhäuser DRK. Die Kameraden wurden heute mit moderner Technik zum Aufblasen ausgestattet.
Bislang wurden sechs Männer und 26 Heringe zum Aufbau eines DRK-Zeltes benötigt. Mit der aufblasbaren Variante (siehe nnz-Foto) ist das alles anders. Mit zwei Kameraden und einer Flasche Pressluft ist das stattliche Zelt binnen drei Minuten für die Betreuung von Menschen fertig, mit dabei auch eine mobile Heizung. Viele Sponsoren halfen dem Nordhäuser DRK bei der Anschaffung des Zeltes. Insgesamt kostete das Stück rund 7.000 Euro, wie der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weith der nnz sagte.Das Zelt soll bei Schadensfällen, bei Übungen und Wettbewerben vor allem von der Schnelle Einsatzgruppe (SEG) genutzt. Mit der Gruppe sei das DRK schnell in der Lage, zusätzliche Fahrzeuge, Material und Helfer an den Einsatzort zu bringen. Die SEG setzt sich aus einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helfer und hauptamtlichen Beschäftigten des Rettungsdienstes zusammen. Alle sind schnell über Funkmeldeempfänger oder Mobiltelefone erreichbar.
Doch noch einmal zurück zur Anschaffung des Zeltes. Das Nordhäuser DRK bedankt sich bei folgenden Firmen für die Unterstützung: Commerzbank Nordhausen, Autohaus Peter GmbH, Autohaus Nordhausen Will GmbH, Architektur- und Ingenieurbüro Nordhausen, Hepro Trennwandtechnik GmbH Nordhausen, P. Dussmann GmbH Erfurt, Orthopädietechnik P. Eicke Nordhausen und Reifencenter Hause.


