Do, 15:24 Uhr
14.08.2003
Licht am Ende des Tunnels
Nordhausen (nnz). Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland wieder zurückgegangen. Schon schreien alle von Rezession. Nicht so die Thüringer IHK. Die blickt nämlich nach vor, wie die nnz erfuhr.
Auch für Thüringen schätzt die IHK einen leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im ersten Halbjahr 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein. Trotzdem mehren sich die Signale, die ein Ende der konjunkturellen Durststrecke erwarten lassen, zeigt sich IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser dennoch optimistisch. Das Stimmungsbarometer in der Thüringer Industrie, das noch zur Jahreswende einen Tiefpunkt markierte, tendiere wieder leicht nach oben. Grund zur Hoffnung seien vor allem steigende Auftragseingänge in der Investitionsgüterbranche. Dort gehe inzwischen jeder dritte Manager von einer günstigeren Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf aus.
Ursachen für die Stagnation der Thüringer Wirtschaft im ersten Halbjahr sieht Grusser insbesondere in der schwachen Entwicklung des Auslandsumsatzes, der nach zweistelligem Zuwachs im letzten Jahr (10,6 Prozent) in den ersten sechs Monaten 2003 nur noch um 1,5 Prozent zulegte und ein Volumen von 2.604 Mio. Euro erreichte.
Demgegenüber verbesserte sich der Inlandsumsatz im gleichen Zeitraum um 6,9 Prozent (Vorjahr: - 1,6 Prozent), konnte aber die fehlende Dynamik im Export nicht ganz kompensieren. Die anhaltende Kaufzurückhaltung und Konsumbeschränkung der Verbraucher haben hier ein noch besseres Ergebnis verhindert, so Grusser. Umsatzrückgänge in Handel, Gastronomie und bei den privaten Dienstleistungen waren die Konsequenzen.
Autor: nnzAuch für Thüringen schätzt die IHK einen leichten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im ersten Halbjahr 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein. Trotzdem mehren sich die Signale, die ein Ende der konjunkturellen Durststrecke erwarten lassen, zeigt sich IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser dennoch optimistisch. Das Stimmungsbarometer in der Thüringer Industrie, das noch zur Jahreswende einen Tiefpunkt markierte, tendiere wieder leicht nach oben. Grund zur Hoffnung seien vor allem steigende Auftragseingänge in der Investitionsgüterbranche. Dort gehe inzwischen jeder dritte Manager von einer günstigeren Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf aus.
Ursachen für die Stagnation der Thüringer Wirtschaft im ersten Halbjahr sieht Grusser insbesondere in der schwachen Entwicklung des Auslandsumsatzes, der nach zweistelligem Zuwachs im letzten Jahr (10,6 Prozent) in den ersten sechs Monaten 2003 nur noch um 1,5 Prozent zulegte und ein Volumen von 2.604 Mio. Euro erreichte.
Demgegenüber verbesserte sich der Inlandsumsatz im gleichen Zeitraum um 6,9 Prozent (Vorjahr: - 1,6 Prozent), konnte aber die fehlende Dynamik im Export nicht ganz kompensieren. Die anhaltende Kaufzurückhaltung und Konsumbeschränkung der Verbraucher haben hier ein noch besseres Ergebnis verhindert, so Grusser. Umsatzrückgänge in Handel, Gastronomie und bei den privaten Dienstleistungen waren die Konsequenzen.

