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Mo, 09:23 Uhr
15.08.2011

Neuer Chef im Jobcenter

Heiko Röder leitet ab heute das Jobcenter des Landkreises Nordhausen. Damit übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Geschäftsführung, der zweite Träger des Jobcenters, der Landkreis Nordhausen, den Vorsitz der Trägerversammlung...

Neuer Chef (Foto: J. Piper) Neuer Chef (Foto: J. Piper)

Viel Erfahrung bringt der 45-jährige Heiko Röder mit: Fast zehn Jahre, bis 2000 hat er in Nordhausen im Arbeitsamt gearbeitet, anschließend im Kyffhäuserkreis, war im dortigen Jobcenter zuletzt der stellvertretende Geschäftsführer. In den vergangenen drei Jahren war er in der Regionaldirektion in Halle für die Bereiche Steuerung und Controlling zuständig. Nun wird er die Leitung des Nordhäuser Jobcenters übernehmen, in dem sich 142 Mitarbeiter um die Belange der Leistungsempfänger nach dem SGB II kümmern. Röder ist damit Nachfolger von Hans-Georg Müller, der - so hört man aus berufenen Munde, auf Betreiben der Chefetage der Arbeitsagentur Nordhausen abberufen wurde.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die Zahl der Integrationen in den Arbeitsmarkt weiter zu erhöhen, also Menschen in Arbeit zu bringen“, sagt der gebürtige Hesse, der seit rund 20 Jahren in Nordhausen lebt. Dies gelinge am besten, indem man den Arbeitssuchenden wichtige Schlüsselqualifikationen vermittelt, die in ihrem Berufszweig wichtig sind.

Gefragte Berufsfelder in der Region seien nach wie vor der Metall- und Elektrobereich, Pflegeberufe oder Berufskraftfahrer. „Die Chancen, eine Arbeit zu finden, stehen gut. Das hängt auch mit dem demografischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel zusammen. Wir wollen erreichen, dass auch unsere Kunden auf diesen Zug aufspringen können“, so Heiko Röder.

Das Jobcenter wird weiterhin gezielt bestimmte Gruppen von Arbeitssuchenden betreuen, wie junge Menschen unter 25 Jahren, Ältere über 50 Jahre, Alleinerziehende, Schwerbehinderte oder Familien, in denen beide Elternteile arbeitssuchend sind. Wichtig seien dabei auch die sozialintegrativen Leistungen des Jobcenters, denn in einigen Fällen stünden Schwierigkeiten wie Schulden, Wohnungslosigkeit oder Suchtproblematiken im Vordergrund, so dass eine Arbeitsaufnahme schwierig sei, weiß Heiko Röder. Nicht zuletzt sei die Zufriedenheit der betreuten Arbeitssuchenden ein wichtiger Gradmesser für die eigene Arbeit.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
15.08.2011, 10:26 Uhr
Endlich...
kommt ein Hesse daher, welcher den Transferleistungsempfängern im Osten die Marktwirtschaft erklärt. Mit neuen Konzepten aus einem Bundesland mit wenig Arbeitslosen im Gepäck, wird jetzt ein Goldenes Zeitalter für den Landkreis NDH anbrechen.

Wo keine Arbeit ist, wird auch ein neuer "Abbeits-Zentrum-Laider"(Kein Rechtschreibfehler, sondern Dialekt) welche Schaffe könne. Aber trotz allem. Viel Spass mit de neuie Abbeit!
Salzaerin
15.08.2011, 10:43 Uhr
erst kennenlernen, dann urteilen
Also nur mal im voraus: Ob Hesse, Sachse, Bayer,Thüringer... Jeder, der Herrn Röder kennt, weiß, daß er total in Ordnung ist. Das konnte man bei den Vorgängern nicht immer behaupten...
Retupmoc
15.08.2011, 13:37 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
H.Buntfuß
15.08.2011, 15:42 Uhr
Nun muss man.....
doch erst einmal abwarten. Herr Röder muss sich ja erst ein Bild des Nordhäuser Jobcenters machen. Er hat zwar in vorhinein viel versprochen, ob es zu halten ist, wird die Zukunft zeigen.

Im Auge behalten sollte man allerdings die zukünftige Zusammenarbeit mit der Lift gGmbH, Horizont und den anderen ansässigen sozialen Trägern.

Da soll es ja in der Vergangenheit immer wieder Ärgernisse gegeben haben? Ich hoffe Herr Röder macht eine SAUBERE, gute Arbeit. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.
Georg
15.08.2011, 19:16 Uhr
Ich wünsche Herrn Röder
einen guten Start als neuen Leiter des Jobcenters Nordhausen. Er verfügt ja über langjährige praktische Erfahrung und Sachkenntnis. Hoffentlich macht er nicht die gleichen Fehler in der Amtsführung wie sein Vorgänger.

Die Leistungsempfänger müssen sich auf eine schnelle und fachgerechte Bearbeitung ihrer Anträge verlassen können. Die Vermittlung in ordentlich bezahlte Arbeit sollte im Vordergrund stehen und nicht die Subventionierung von Maßnahmeträgern und Zeitarbeitsfirmen.
Der Roland
15.08.2011, 19:46 Uhr
Georg, Werner und Co.
Jetzt kommt ein Mann der BA, der hat nur Zahlen im Kopf, Vermittlung. Eine soziale Komponente geht den Menschen der Arbeitsagentur völlig am A vorbei. Ihr werdet sehen, Herr Müller und Herr Stiehl waren eine Wohltat zu dem, was jetzt folgen wird.

Wann blickt ihr nur mal hinter die Kulissen?
Sparer
15.08.2011, 20:17 Uhr
Ich habe es schon immer vermutet,
aber nun wird es von Wolfi65 offen angesprochen, Nordhäuser wird man nur durch Geburt. Herr Röder lebt fast die Hälfte seiner jungen Jahre in Nordhausen, hat viel geleistet und gearbeitet und wird sicher zurecht das Vertrauen erhalten haben, ABER-( das Schlagwort eines geborenen Nordhäusers), er kam vor 20 Jahren aus Hessen, wie furchtbar.

Ja zum Glück kommt immer wieder frisches Blut dazu, denn auch Nordhäuser leben nicht allein auf der Welt. Viel Erfolg Herr Röder und vielleicht als Tipp, wenn einer als erstes ABER sagt, ist es mit 99% iger Sicherheit ein Eingeborener.
Stewart
15.08.2011, 22:07 Uhr
dahinter geblickt
Habe ich doch tatsächlich dahinter geblickt. Gebe zu, nur privat. Oh, als nicht Betroffener bin ich natürlich an dieser Stelle schon raus aus der Kommentarorenecke. Upps. Aber ich kenne den Röder eben nur privat. Was soll ich tun? Ihn als Dienstleister testen? - also schlankerhand Jobcenterkunde werden, um den Menschen Röder mal so richtig und mit aller Härte des Systems kennen zu lernen?

Auch eine doofe Idee, nicht wahr! Der mag im Kopf haben, was will, aber NUR Zahlen ganz bestimmt nicht. Ach, eigentlich mag ich den hessischen Dialekt, aber den hat er auch nicht (mehr) drauf, der neue Jobcenterchef. Muss am wohl an 20 Jahren Heimat in Thüringen liegen. Also, immer Gemach mit den Vorurteilen.
Retupmoc
16.08.2011, 08:07 Uhr
Aber
ich habe auh mal dahinter geblickt und Bekannte aus Sondershausen ein wenig ausgefragt. Einhelliger Tenor: Lieber @ Roland du scheinst Recht zu haben, da kommt etwas auf uns zu und das ist nichts Gutes. Gute Nacht Nordhausen, wenn man arbeitslos ist.
whiteboy6
23.08.2011, 15:31 Uhr
Anregung
viel kann dieser Herr Röder mal die Willkür und engsternigkeit seiner mitarbeiter einschränken.....und ihnen klar machen das wir menschen und keine bg nrn sind das wäre mal was erfreuliches.....und das sie insbesondere ihre energie und ihren elan nicht in sanktionen oder unsachliches handeln stecken, sondern mal versuchen den leuten jobs zu vermitteln und aktiv mit ihnen zusammen zu arbeiten und sie nicht nur zu verwalten.....mfg
Harzer_Wolf
23.08.2011, 16:00 Uhr
Unmöglich
Dazu müsste man den ganzen Laden erstmal sanieren und dann ehem. Arbeitslose auf die Stellen setzen. Und Herr Röder wird sowieso nichts daran ändern. Die Argen müssen ihre Quote in Nürnberg bringen, sonst gibt es Ärger.Wenn Frau von der Leyen nicht vor dem nächsten Wahlkampf Erfolge verkünden kann (und sei es nur auf dem Papier) dann wird es duster für den Verein. Niemals wird die Arge in Nordhausen menschlich mit den Leuten umgehen.
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