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Do, 10:17 Uhr
11.08.2011

Positive Bilanz

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Im 1. Halbjahr 2011 wurden auf den Thüringer Straßen 26 330 Straßenverkehrsunfälle durch die Thüringer Polizei aufgenommen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 967 Unfälle bzw. 3,5 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2010. Wir haben für Sie weitere Einzelheiten...


Darunter waren 3 299 Unfälle mit Personenschaden und 23 031 Unfälle mit nur Sachschaden. Somit setzte sich im 1. Halbjahr 2011 die Entwicklung der Zahl der Straßenverkehrsunfälle der letzten Jahre fort. Bei den 26 330 Straßenverkehrsunfällen verunglückten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 4 302 Personen. Das waren 192 Personen mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 17 Personen auf 75 Personen. Auch die Anzahl der Verletzten erhöhte sich um 175 Personen auf 4 227. Darunter gab es 942 Schwerverletzte und 3 285 Leichtverletzte. Unter den 75 getöteten Verkehrsteilnehmern waren 40 Pkw Fahrer bzw. Mitfahrer, 16 motorisierte Zweiradfahrer, 2 Lkw Fahrer sowie 1 Fahrer einer Zugmaschine. Darüber hinaus wurden noch 4 Fahr-radfahrer und 12 Fußgänger getötet. Die Mehrheit der Getöteten war männlich.

Im 1. Halbjahr 2011 verunglückten 317 Kinder. Das waren 23 Kinder mehr als im 1. Halbjahr 2010. Auch die Anzahl der verunglückten Senioren (ab dem 65. Lebensjahr) ist von 462 auf 499 Personen gestiegen.
In der Unfallbilanz der Getöteten zeigt sich, dass es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres drei getötete Kinder gab, im 1. Halbjahr 2010 waren es zwei Kinder.

Bei den Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren gab es 2 Verkehrstote. In der Altersgruppe der 18- bis 20 Jährigen starben 6 Jugendliche und im Alter von 21 bis 24 Jahren 4 Jugendliche. Sowohl im 1. Halbjahr 2009 als auch im 1. Halbjahr 2010 ist die gleiche Anzahl an jugendlichen Todesopfern im Alter von 15 bis 24 Jahren zu beklagen (12 Jugendliche).

Die Gruppe der 18- bis 24- Jährigen ist die am stärksten gefährdete Gruppe mit dem höchsten Unfall-risiko. Von Januar bis Juni 2011 verunglückten 841 Jugendliche in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. 10 Jugendliche wurden dabei getötet. Damit erreichten die Jugendlichen dieser Altersgruppe einen Anteil von 19,5 Prozent an allen Verunglückten. Somit war jeder fünfte Verunglückte ein Jugendlicher im Alter von 18 bis 24 Jahren.

Bei den 65 Jährigen und älter verloren 19 Menschen ihr Leben, ein Senior mehr als in vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Deutlich gestiegen ist die Zahl der getöteten Motorradfahrer (mit amtlichen Kennzeichen) von 4 Per-sonen im 1. Halbjahr 2010 auf 13 Personen im 1. Halbjahr 2011.

Im 1. Halbjahr 2011 kamen doppelt so viele Menschen als Fußgänger in Folge eines Verkehrsunfalles ums Leben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ihre Zahl stieg von 6 auf 12 Personen. Auch bei den Fahrradfahrern erhöhte sich die Zahl von 2 auf 4 getötete Personen.

Beim Hauptverkehrsmittel, dem Pkw gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 40 Todesop-fern zu beklagen. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres waren es 42 Pkw-Fahrer und Mitfahrer. Im Straßenverkehr auf Thüringer Straßen spielte bei 2,0 Prozent aller Unfälle Alkohol eine Rolle. Insgesamt 522 Unfälle ereigneten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011, wobei jeweils mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand. Die Anzahl dieser Unfälle ist im 1.Halbjahr 2011 um 9,4 Prozent zurückgegangen. Durch Alkohol am Steuer verloren 3 Menschen ihr Leben. Im 1. Halbjahr 2010 gab es dagegen 6 getötete Personen.

Die meisten Unfälle mit Todesopfern ereigneten sich auf Bundesstraßen. Auf Thüringer Bundesstraßen starben im 1. Halbjahr dieses Jahres 25 Menschen. Das war ein Drittel aller Todesopfer im Straßenverkehr. Auf den Autobahnen ist zwar die Anzahl der Unfälle leicht rückläufig, dafür erhöhten sich im 1. Halbjahr 2011 die Anzahl der Getöteten von 11 auf 12. Am häufigsten passierten die Straßenverkehrsunfälle im 1. Halbjahr - wie im Vorjahreszeitraum -zwischen 14 und 16 Uhr.
Zu den unfallärmsten Tagen zählen der Sonntag und Samstag. An den Wochenendtagen passierten etwa halb so viele Unfälle wie an Wochentagen. Der Sonntag mit 2 118 Unfällen und 454 Verunglückten war der unfallärmste Tag.

Die meisten Unfälle ereigneten sich an einem Donnerstag (4 531 Unfälle), dabei verunglückten 718 Personen.
Autor: nnz

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