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Mi, 15:47 Uhr
10.08.2011

Wieder nur ein Kompromiss

Um das neue Konzept der Stützpunktfeuerwehren für den überörtlichen Brandschutz zu diskutieren, haben sich heute Bürgermeister und Vertreter von Feuerwehren des Landkreises im Landratsamt getroffen. Landrat Joachim Claus hatte die Kommunen eingeladen, um ihre Einschätzung und mögliche Kritikpunkte zum vorgelegten Konzept zu erfahren...

Nicht der große Wurf (Foto: J. Piper) Nicht der große Wurf (Foto: J. Piper)

Dies sei insbesondere vor einer politischen Diskussion im Kreistag wichtig, so der Landrat. Geplant ist, aus den jetzt neun Stützpunktfeuerwehren drei Bereiche zu bilden: den Bereich Ost übernehmen die Nordhäuser Wehren, West die Feuerwehren Bleicherode und Sollstedt und Nord Ellrich und Hohenstein. Überörtliche Aufgaben sollen nach diesem Konzept Großwechsungen, Wolkramshausen, Niedersachswerfen und Heringen übernehmen.

Ein wesentlicher Punkt der Diskussion war ein Beschaffungs- und Finanzierungskonzept, das für die noch anzuschaffende Technik erarbeitet werden muss. „Wir müssen der Investition in Technik Priorität einräumen“, sagte der Ellricher Bürgermeister Matthias Ehrhold, der gleichzeitig Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes im Kreis ist. Wichtig sei vor allem auch, die ausreichende Manpower zu haben, meinte Frank Rostek, Bürgermeister von Bleicherode: „Was nützt uns, wenn wir überall Technik haben, aber keinen, der sie bedienen kann. Wir müssen eine Strategie entwickeln, wie wir Leute in die Feuerwehr holen und verständnisvolle Arbeitgeber finden, die ihre Mitarbeiter im Einsatzfall freistellen.“

Gerd Jung, Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, regte zudem an, auch mit den benachbarten Kreisen zu reden, um den überörtlichen Brandschutz vor allem in den Grenzregionen sicherzustellen und die technische Ausstattung effizient zu nutzen. Zu den anstehenden Aufgaben gehören nun, Zweckvereinbarungen zwischen Landkreis und Kommunen zu schließen, um vorhandene Technik des örtlichen Brandschutzes für den überörtlichen anzurechnen und die Auftragskostenpauschale des Landes für den Katastrophenschutz stärker als bislang in neue Technik fließen zu lassen.
Autor: nnz

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