Mo, 18:01 Uhr
25.07.2011
Keine Mitbringels
So ein netter Hund richtig zutraulich ist er geworden. Sollen wir den mit nach Hause nehmen? Diesen Moment kennen viele Urlauber: Sie begegnen einem herrenlosen Hund, freunden sich mit ihm an - und planen dann eine gemeinsame Zukunft in der Heimat...
Doch solche Entscheidungen stellen sich meist als großer Fehler heraus. Zum einen, weil damit das Problem der Straßenhunde in Süd- und Osteuropa nicht verringert wird. Zudem warten oft weitere unangenehme Überraschungen. Es ist wichtig, sich vorab zu informieren, sich Gedanken zu machen, warnt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).
Grundsätzlich lässt sich die große Zahl der Straßenhunde so nicht verringern: Straßenhunde haben feste Reviere wird einer mitgenommen, rückt ein anderer nach, so Kopernik. Die nicht kontrollierte Fortpflanzung hält die Gesamtzahl auf hohem Niveau. Nach dem Urlaub kann es zu zusätzlichen Problemen mit dem Tier kommen: Denn oft müssen hohe Behandlungskosten einkalkuliert werden, da das Tier zuvor niemals geimpft wurde oder gar schwer krank ist.
Zudem ist ein Straßenhund nicht an den Mensch als Sozialpartner gewohnt, kommt mit dem urbanen Leben oft nicht zurecht - und es ist absolut ungewiss, wie gut sich der Hund mit Kindern verträgt. Wer Straßenhunden wirklich helfen will, der unterstützt am besten gezielt Tierschutzorganisation dabei, die weitere Verbreitung zu begrenzen, vor allem durch gezielte Kastrations- und Sterilisations-Maßnahmen.
Und wer einem herrenlosen Hund eine Heimat bieten will, wendet sich an deutsche Tierheime - dort warten rund 50 000 Tiere auf ein neues Herrchen.
Autor: nnzDoch solche Entscheidungen stellen sich meist als großer Fehler heraus. Zum einen, weil damit das Problem der Straßenhunde in Süd- und Osteuropa nicht verringert wird. Zudem warten oft weitere unangenehme Überraschungen. Es ist wichtig, sich vorab zu informieren, sich Gedanken zu machen, warnt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).
Grundsätzlich lässt sich die große Zahl der Straßenhunde so nicht verringern: Straßenhunde haben feste Reviere wird einer mitgenommen, rückt ein anderer nach, so Kopernik. Die nicht kontrollierte Fortpflanzung hält die Gesamtzahl auf hohem Niveau. Nach dem Urlaub kann es zu zusätzlichen Problemen mit dem Tier kommen: Denn oft müssen hohe Behandlungskosten einkalkuliert werden, da das Tier zuvor niemals geimpft wurde oder gar schwer krank ist.
Zudem ist ein Straßenhund nicht an den Mensch als Sozialpartner gewohnt, kommt mit dem urbanen Leben oft nicht zurecht - und es ist absolut ungewiss, wie gut sich der Hund mit Kindern verträgt. Wer Straßenhunden wirklich helfen will, der unterstützt am besten gezielt Tierschutzorganisation dabei, die weitere Verbreitung zu begrenzen, vor allem durch gezielte Kastrations- und Sterilisations-Maßnahmen.
Und wer einem herrenlosen Hund eine Heimat bieten will, wendet sich an deutsche Tierheime - dort warten rund 50 000 Tiere auf ein neues Herrchen.

