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Mi, 06:09 Uhr
30.07.2003

nnz-Rückspiegel: 30. Juli 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Drohung, Auf nach Rio, Erneuerung


Junger Mann drohte mit Selbstmord
In Nordhausen wäre es am Abend beinahe zu einem Drama gekommen. Ein Mann drohte sich das Leben zu nehmen. Kurz vor 20 Uhr wurden gestern Polizeibeamte in die Bruno-Kuntz-Straße (ehemals Wertherstraße) gerufen. In der ersten Etage eines Wohnhauses stand ein Mann. Er wollte aus dem Fenster springen und sich so das Leben nehmen. Mittlerweile waren auch die Kameraden der Nordhäuser Feuerwehr sowie Mitarbeiter des Rettungsdienstes am Ort des Geschehens. Gemeinsam überredeten sie den 25jährigen von seinem Vorhaben abzulassen. Nach 45 Minuten ließ sich der Mann abführen. Das Motiv für sein Vorhaben ist noch unklar. Derzeit befindet er sich zu seinem eigenen Schutz in Polizeigewahrsam. Nach nnz-Informationen stand der Mann unter erheblichem Alkoholeinfluß.


Die weite Reise des Landrates
Ende August packt Landrat Joachim Claus (CDU) seine Sachen. Auf dem Programm steht die wohl längste Dienstreise des Kommunalpolitikers. Der "Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung", besser bekannt unter der Bezeichnung "Rio + 10", findet vom 26. August bis zum 04. September 2002 in Johannesburg ("Johannesburg Summit 2002") statt. Ca. 180 Nationen haben die Teilnahme zugesagt. Ein Mitglied der deutschen Delegation ist Landrat Joachim Claus. Er folgt einer Einladung von ICLEI, die aufgrund der ökologischen Projekte im Landkreis Nordhausen auf dem Gebiet des Umweltschutzes, der Agenda 21-Arbeit ausgesprochen wurde. Im Mittelpunkt dieser Projekte steht immer wieder eine nachhaltige Entwicklung.


Erneuerung auf 20 Meter Länge
Viel zu tun Die Stadtmauer im oberen Bereich der Wassertreppe muss auf 20 Meter Länge komplett erneuert werden. Die Stadtmauer wurde im 13. und 14. Jahrhundert gebaut. „Die Grundierung der Mauer ist sehr desolat“, erklärte Hans-Jürgen Grönke von der Denkmalschutzbehörde bei der Stadt Nordhausen. Das habe die Überprüfung der Fundamente der Stadtmauer ergeben. „In diesem Bereich muss die Mauer jetzt grundhaft erneuert werden. Geplant war hier eigentlich nur, die Mauerkrone zu ersetzen und einen Durchgang mit Treppe in Richtung Pfaffengasse zu bauen“, ergänzte Werner Schönsteiner vom Bauamt der Stadt Nordhausen.

Die künftige Treppe führt direkt auf ein Rondell mit den Resten des ehemaligen Wehrturmes, schafft somit die Verbindung zum Primariusgraben über die Waisenstraße und Königshofwall und schließt damit den historischen Stadtrundgang. Entlang der Wassertreppe installieren die Stadtwerke Nordhausen zurzeit eine neue Beleuchtungsanlage. Wie im Grimmel und an der Kutteltreppe werden auch an der Wassertreppe die typischen Altstadtleuchten aufgestellt.
Autor: nnz

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