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Di, 09:02 Uhr
29.07.2003

Immer mehr „Ossis“ gehen online

Nordhausen (nnz). Die Zahl der privaten Internetnutzer nimmt revolutionär zu. Zu dieser Auffassung kommt ein Marktforschungsinstitut in Leipzig. Die exakten Zahlen der Befragung wie immer in Ihrer nnz.


54 % der (Ost-)Deutschen besitzen gegenwärtig (zu Hause) einen Computer. 41 % der Ostdeutschen haben zu Hause einen Internet-Anschluss. Zu diesem Ergebnis kommt das Leipziger Institut für empirische Forschung Leif in einer erarbeiteten Studie COMPUTER 2003. Basis dafür ist eine repräsentative Bevölkerungsbefragung von 1.200 Deutschen (im Alter ab 16 Jahren) in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

Fünf Prozent dieser Computer in den privaten Haushalten wurden erst 2002 neu angeschafft, sind jünger als ein Jahr. „Der Anteil der Internet-User insgesamt ist in Ostdeutschland sogar höher.“, erklärt Leif-Chef Dr. Harald Schmidt. „49 Prozent der Ostdeutschen verfügen am Arbeitsplatz oder in der Freizeit über einen Internet-Zugang.“

Von den jungen Leuten bis 20 Jahre nutzen 82 % das Internet. Bei den Über-55-Jährigen beträgt der Anteil 17 %. Weitere 8 % der Über-55-Jährigen bekunden ihr Interesse am Internet. „Frauen halten sich im Vergleich zu den Männern etwas zurück.“, erklärt der Leipziger Soziologe Dr. Harald Schmidt. 60 % der ostdeutschen Männer, 53 % der Frauen surfen im Internet.

Gefragt sei bei der Mehrheit der Internet-User der Abruf von Wissen und Kommunikation, weniger Shopping oder einfache Unterhaltung, stellt Schmidt zu Rangfolge der Interessen fest. An der Spitze stehen für 68 % der ostdeutschen User der Empfang bzw. das Versenden von E-Mails. 62 % nutzen das Internet häufig zur fachlichen Information für Arbeit, die Aus- und Weiterbildung, 48 % zur fachlichen Information für Freizeit und Hobbies. Online-Banking wird von 34 % der Ostdeutschen häufig getätigt und Online-Shopping von 16 %. Von zehn wichtigen Online-Aktivitäten belegt Shopping den letzten Platz nach dem Herunterladen von Musik, Spielen oder Programmen.

Im Durchschnitt sind nach der Analyse von Leif die Ostdeutschen sieben Stunden pro Woche privat online.
Autor: nnz

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