Do, 17:57 Uhr
24.07.2003
Die Hälfte ist fertig!
Nordhausen (nnz). Solche einfachen Sätze strahlen immer Optimismus aus. Doch selbst im vorliegenden (Bau)fall bleibt immer noch die Frage: Ist das Glas halbleer oder halbvoll? Die nnz ist der Sache mit der Meldung mal ganz nachgegangen.
Der Neubau der Zeppelinbrücke ist zur Hälfte geschafft. Das sagte Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt, der das Projekt betreut. Elf der zwölf neuen Brückenpfeiler stehen, Mittel- und Südrampe sind fertig. An dieser knapp 300 Meter langen Südrampe Richtung Darrweg werden zur Zeit der kombinierte Rad-Gehweg gebaut, Geländer angeschraubt und der Bau der Treppe hinab zur Kleingartenanlage vorbereitet.
In der Nacht vom 1. zum 2. August müsse erneut für mehrere Stunden der Zug-Verkehr der Deutschen Bahn ruhen. Liesegang: Dann werden Brücken-Träger von der Mittelrampe aus in Richtung Harzquerbahn über die Gleise der Deutschen Bahn installiert. Und am 1. und 6. August müsse die Straße vor dem Wasserturm gesperrt werden, wegen der Anlieferung von Stahlträgern.
Für den nördlichen Brückenteil, der über die Gleise der Harzer Schmalspurbahnen führen wird und der als Rahmenkonstruktion eine völlig andere Bauart als der südliche Brückenteil habe, seien die Beton-Stützwände fertiggestellt. Anfang August würden auf die Widerlager - die Endstützen dieses Brückenteiles - die Trägergerüste aufgelegt, danach werde auf diese der Beton aufgebracht. Auf diesen sogenannten Überbau kommt dann die Sperrschicht gegen das Wasser, es folgen eine Guss-Asphalt-Schicht und Mitte September die Bitumendecke und der kombinierte Rad- und Gehweg. Wir sind sicher: Der 700 Meter lange Neubau der Brücke ist wie geplant Ende November fertig!
Für die Verkehrsanbindung der nördlichen Brückenrampe an die Oscar-Cohn-Straße hat Rainer Kottek von der Verkehrsbehörde bereits Pläne: In der Anfangsphase wird sich nichts ändern: Die Zufahrt von der Brücke zur Oscar-Cohn-Straße bleibt Nebenstraße – wir müssen praktisch testen, wie sich das Verkehrsaufkommen entwickelt, wie die Verkehrsströme laufen werden.
Bei Bedarf ist vorgesehen, den Fahrzeugen von der Brücke eine abknickende Vorfahrt auf die Cohn-Straße in Richtung B 80 einzuräumen, so Kottek. Eine Verkehrsprognose rechnet in den kommenden Jahren mit einem täglichen Verkehrskommen über die Brücke von 5.500 Fahrzeugen. Damit bleiben – trotz Bau der Brücke als Entlastungsstrecke – immer noch rund 11.000 Fahrzeuge, die Tag für Tag die parallel laufende Freiherr-vom-Stein-Straße passieren müssen.
Autor: nnzDer Neubau der Zeppelinbrücke ist zur Hälfte geschafft. Das sagte Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt, der das Projekt betreut. Elf der zwölf neuen Brückenpfeiler stehen, Mittel- und Südrampe sind fertig. An dieser knapp 300 Meter langen Südrampe Richtung Darrweg werden zur Zeit der kombinierte Rad-Gehweg gebaut, Geländer angeschraubt und der Bau der Treppe hinab zur Kleingartenanlage vorbereitet.
In der Nacht vom 1. zum 2. August müsse erneut für mehrere Stunden der Zug-Verkehr der Deutschen Bahn ruhen. Liesegang: Dann werden Brücken-Träger von der Mittelrampe aus in Richtung Harzquerbahn über die Gleise der Deutschen Bahn installiert. Und am 1. und 6. August müsse die Straße vor dem Wasserturm gesperrt werden, wegen der Anlieferung von Stahlträgern.
Für den nördlichen Brückenteil, der über die Gleise der Harzer Schmalspurbahnen führen wird und der als Rahmenkonstruktion eine völlig andere Bauart als der südliche Brückenteil habe, seien die Beton-Stützwände fertiggestellt. Anfang August würden auf die Widerlager - die Endstützen dieses Brückenteiles - die Trägergerüste aufgelegt, danach werde auf diese der Beton aufgebracht. Auf diesen sogenannten Überbau kommt dann die Sperrschicht gegen das Wasser, es folgen eine Guss-Asphalt-Schicht und Mitte September die Bitumendecke und der kombinierte Rad- und Gehweg. Wir sind sicher: Der 700 Meter lange Neubau der Brücke ist wie geplant Ende November fertig!
Für die Verkehrsanbindung der nördlichen Brückenrampe an die Oscar-Cohn-Straße hat Rainer Kottek von der Verkehrsbehörde bereits Pläne: In der Anfangsphase wird sich nichts ändern: Die Zufahrt von der Brücke zur Oscar-Cohn-Straße bleibt Nebenstraße – wir müssen praktisch testen, wie sich das Verkehrsaufkommen entwickelt, wie die Verkehrsströme laufen werden.
Bei Bedarf ist vorgesehen, den Fahrzeugen von der Brücke eine abknickende Vorfahrt auf die Cohn-Straße in Richtung B 80 einzuräumen, so Kottek. Eine Verkehrsprognose rechnet in den kommenden Jahren mit einem täglichen Verkehrskommen über die Brücke von 5.500 Fahrzeugen. Damit bleiben – trotz Bau der Brücke als Entlastungsstrecke – immer noch rund 11.000 Fahrzeuge, die Tag für Tag die parallel laufende Freiherr-vom-Stein-Straße passieren müssen.


