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Sa, 17:00 Uhr
04.06.2011

nnz/kn-Tipp: Rundum gut fürs Klima

Nachhaltigkeit setzen die meisten Bauherren beim Bau eines neuen Hauses ganz nach oben auf ihre Tagesordnung. In der Regel steht dabei die Energiebilanz des fertigen Hauses im Vordergrund - also in erster Linie der Energieaufwand, den das Bauwerk für Heizung, Warmwasser oder Klimatechnik benötigt...


Für ein umfassend nachhaltiges Bauwerk gilt es aber, weitere Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehört der Aufwand für die Herstellung der Rohstoffe, für Transporte und die Errichtung des Hauses. Ebenfalls bedenkenswert sind der Aufwand, den ein Gebäude für Wartung und Instandhaltung benötigt, sowie die Möglichkeiten zu einer vielseitigen Nutzung und Umgestaltung. Und nicht zuletzt spielt die Entsorgung oder Verwertung der verwendeten Materialien eine Rolle, wenn das Haus einmal rückgebaut wird.

Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit

Der Baustoff Holz kann bei einer Nachhaltigkeitsbetrachtung eine ganze Reihe von Vorteilen ausspielen. Besonders die Massivholzmauer schneidet gut ab. Holz ist klimaneutral und verursacht, wenn es aus heimischer Forstwirtschaft stammt, nur geringen Energieaufwand für Verarbeitung und Transport. Bauwerke aus Massivholzmauer lassen sich auf jeden Energiestandard bis hin zum Passivhaus auslegen, da das Mauerwerk von Haus aus einen sehr guten Wärmeschutz besitzt, den Lufteinschlüsse noch verbessern. Die Bauteile eines Massivholzmauerhauses werden in einem holzverarbeitenden Betrieb vorgefertigt, so dass der Rohbau auf der Baustelle in wenigen Tagen steht.

Gesunder Wohnraum

Da das massive Holzmauerwerk sich mit jedem üblichen Wandabschluss wie Verkleidungen oder Putzen versehen lässt, unterscheidet sich der Instandhaltungsaufwand nicht von einem Steingebäude. Raumklima und Luftfeuchtigkeit im Haus sind durch die atmungsaktiven Wände aber eher besser. Holz ist ein leicht zu bearbeitender Werkstoff, was nachträgliche Um- oder Anbauten erleichtert. Und beim Rückbau eines Massivholzhauses lassen die Wände sich, zu Hackschnitzeln verarbeitet, als klimaneutraler Brennstoff nutzen. Unter www.massivholzmauer.de gibt es mehr Informationen.

Daten & Fakten

Für die Herstellung der Massivholzmauer werden anderweitig unbrauchbare Abschnittsbretter aus heimischen Sägewerken mit Metallstiften leim- und chemiefrei in Kreuzlagen zu einer massiven Mauer verpresst. Lufteinschlüsse durch Rillung der Bretter verbessern die Wärmedämmung. Alle Bauteile werden nach Vorgabe des Architekten oder Planers erstellt und auf der Baustelle zusammengefügt.

Der Werkstoff verbindet die Nachhaltigkeit und die raumklimatischen Vorteile von massivem Holz mit den statischen Eigenschaften von massivem Mauerwerk aus Steinmaterialien.
Autor: nnz

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