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Do, 08:08 Uhr
21.04.2011

nnz-Forum: Gewinnmargen

Zehn Tage Schienenersatzverkehr fast ohne Bauarbeiten am Nordhäuser Bahnhof. Die Initiative Höchste Eisenbahn im Südharz meint: ein halber Tag hätte gereicht...


Wer seit der Aufhebung der Sperrung im Bereich Nordhausen wieder einmal mit dem Zug dorthin fährt, der stellt erstaunt fest, dass im Bereich der Einfahrt aus Richtung Northeim fast gar nichts gemacht worden ist. Ein wenig Reparatur, ein wenig nachgestopft, das ist alles - und dafür durften die Züge aus Richtung Northeim 10 Tage lang nicht in den Bahnhof Nordhausen hinein fahren.

Unser Verdacht, dass auch hier DB Netz einmal mehr den für sie bequemsten Weg gegangen ist, hat sich voll bestätigt. Der Schienenersatzverkehr mit zahlreichen verpassten Anschlüssen war vollkommen unnötig. Die wenigen Arbeiten auf der "Ellricher Seite" des Bahnhofs Nordhausen hätten sich binnen Stunden erledigen lassen.

Fazit: Wieder einmal wurden die Reisenden nach dem Willen von DB Netz schlecht behandelt. Aber irgendwo müssen die hohen Gewinnmargen ja auch herkommen.
Michael Reinboth
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
NDHler
21.04.2011, 08:21 Uhr
Gewinnstreben der Bahn
Die DB hat schon lange kein Interesse mehr am provinzialen Regionalverkehr. Gern möchte man sich mit Hochgeschwindigkeitsstrecken schmücken und stattdessen man dem Bürger vernünftige Alternativen zum Auto anbietet misst man sich lieber mit dem Flugverkehr.

Es ist doch ein absoluter Lacher wenn im Bahnhof Nordhausen die Fahrgäste am Gleis 5 im Regen austeigen müssen, parallel zum Gleis 5 aber ein verwahrlostes Gleis mit überdachten Ausstiegsmöglichkeiten vor sich hin vegetiert. Die Bahn sollte endlich wieder als Dienstleister der Bürger tätig werden. Jegliche Privatisierungsgedanken gehören in den Papierkorb!
Wolfi65
22.04.2011, 13:40 Uhr
Schlanke Bahn
Man wollte eine schlanke und profitable Deutsche Bahn AG. Jetzt ist sie da und es ist auch nicht richtig. Daß mit dem Nahverkehr keine hohen Margen zu erwirtschaften sind, war doch schon zu Beginn der Privatisierung klar.

Hochgeschwindigkeitsstrecken heißt jetzt das Zauberwort. Mit Tempo 250 durch Deutschland und am besten nirgens anhalten müssen. Wer es nicht zum Startbahnhof schafft, hat eben Pech gehabt. Für die Provinz hat man im Vorstand nicht viel übrig.

Und dann ist ja auch noch die lästige Gewerkschaft da, welche mit immer neuen Forderungen die Gewinne schmälert.
Grauenvoll!
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