Do, 17:37 Uhr
07.04.2011
Einen Tausender für die Orgel
Sparkassen-Filialleiter Tino Rüdiger übergab an den Kirchenbauverein Wülfingerode einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Mit dem Geld soll die Orgel der Kirchen wieder erklingen...
Vereinsvorsitzender Stefan Domann freute sich sehr, dass der Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen der Bitte um Mithilfe bei der Rettung der Orgel entsprach. Der Kirchengemeinde und dem Kirchenbauverein liegt die Orgel sehr am Herzen. Sie ist bereits 150 Jahre alt und stamme aus der Werkstatt der Bleicheröder Orgelbauerfamilie Knauf. Sie ist – mit Ausnahme von 2 Registern – noch so erhalten, wie sie Gottlieb Knauf 1858 baute. Damit sei sie ein bedeutendes Zeugnis des nordthüringer Orgelbaus aus der Zeit der Romantik.
Gegenwärtig befinde sich die Orgel in einem beklagenswerten Zustand. Nur noch in einem Register seien alle Töne zu hören. Das Klappern der Traktur übertöne den Klang der Pfeifen. Andererseits diene die Orgel nicht nur der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste, sondern werde auch im Rahmen von Konzerten gespielt- natürlich keine Orgelkonzerte, denn das erlaube ihr Zustand nicht. Trotzdem kann man bei diesen Anlässen ihr Klangpotential erahnen.
Die Kirchengemeinde wolle diesem Jammer jetzt ein Ende setzen. Dass aktuelle Großprojekt sei jetzt die Sanierung dieser Orgel, so der Vorsitzende Domann. Allein aus eigenen Mitteln sei dies nicht zu schaffen. Jeder Beitrag dient dem Erhalt von einem Stück Musikgeschichte. Zugleich ist er Ansporn und Anerkennung für all die ehrenamtlichen Helfer, die einen großen Teil ihrer Freizeit dieser Kirche widmen.
Autor: nnzVereinsvorsitzender Stefan Domann freute sich sehr, dass der Vorstand der Kreissparkasse Nordhausen der Bitte um Mithilfe bei der Rettung der Orgel entsprach. Der Kirchengemeinde und dem Kirchenbauverein liegt die Orgel sehr am Herzen. Sie ist bereits 150 Jahre alt und stamme aus der Werkstatt der Bleicheröder Orgelbauerfamilie Knauf. Sie ist – mit Ausnahme von 2 Registern – noch so erhalten, wie sie Gottlieb Knauf 1858 baute. Damit sei sie ein bedeutendes Zeugnis des nordthüringer Orgelbaus aus der Zeit der Romantik.
Gegenwärtig befinde sich die Orgel in einem beklagenswerten Zustand. Nur noch in einem Register seien alle Töne zu hören. Das Klappern der Traktur übertöne den Klang der Pfeifen. Andererseits diene die Orgel nicht nur der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste, sondern werde auch im Rahmen von Konzerten gespielt- natürlich keine Orgelkonzerte, denn das erlaube ihr Zustand nicht. Trotzdem kann man bei diesen Anlässen ihr Klangpotential erahnen.
Die Kirchengemeinde wolle diesem Jammer jetzt ein Ende setzen. Dass aktuelle Großprojekt sei jetzt die Sanierung dieser Orgel, so der Vorsitzende Domann. Allein aus eigenen Mitteln sei dies nicht zu schaffen. Jeder Beitrag dient dem Erhalt von einem Stück Musikgeschichte. Zugleich ist er Ansporn und Anerkennung für all die ehrenamtlichen Helfer, die einen großen Teil ihrer Freizeit dieser Kirche widmen.


