Di, 14:44 Uhr
03.06.2003
Partnerschaft bahnt sich an
Nordhausen (nnz). Zum 60. Jahrestag der Befreiung der Stadt Antwerpen von der deutschen Besatzung fährt im September 2004 eine Delegation der Stadt Nordhausen nach Belgien. Das wurde heute beim einem Empfang der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke für eine Delegation aus Antwerpen im Nordhäuser Rathaus vereinbart. Was noch besprochen wurde, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Gäste beim Treffen waren unter anderem Fachhochschul-Rektor Professor Christian Juckenack und Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, sowie Stefan Masch, Vorstand des Vereines neue ebenen, der die belgischen Besucher bei ihrem Aufenthalt in Nordhausen betreut. Die Gäste aus Belgien, neben offiziellen Vertretern der Stadt Antwerpen auch Leopold Claessens, ein ehemaliger Häftling des KZ Mittelbau-Dora, wünschten sich trotz der schrecklichen Vergangenheit, die Nordhausen und Antwerpen verbinde, den gemeinsamen Blick in die Zukunft, wie der Antwerpener Stadtrat Philip Heylen sagte: Die V-Waffen, die im Nordhäuser Konzentrationslager 'Dora' produziert wurden, sind auf Antwerpen niedergegangen. Daran wollen wir mit einem Stein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte erinnern. Doch andererseits sollten beide Städte gemeinsam in die Zukunft sehen. Dem soll das Treffen in Antwerpen dienen.
Das Treffen, so Heylen, könnte zugleich der erste Schritt hin zu einer Städtepartnerschaft zwischen Antwerpen und Nordhausen sein. Die Partnerschaft müsse allerdings mehr sein als die Unterschrift auf einem Stück Papier. Beim Treffen in Antwerpen bestehe die Möglichkeit, viele Projekte in der Stadt Antwerpen - und damit Anknüpfungspunkte für eine Kooperation - kennen zu lernen. Die Oberbürgermeisterin freute sich über das Partnerschafts-Angebot, das mit Blick auf die Größe beider Städte als Partnerschaft zwischen einer Maus und einem Elefanten gleiche.
Mit Blick auf das gemeinsame Europa, können die Städte mit ihren Partnerschaften dieses Projekt mit Leben erfüllen. Wir sind bereit dazu. Träger der Partnerschaft könnten – neben den offiziellen und Bürger- Kontakten - zum Beispiel die KZ-Gedenkstätte und die Fachhochschule sein. Der Nordhäuser Stadtrat, so die Oberbürgermeisterin - habe bereits nach den ersten Partnerschafts-Signalen aus Antwerpen ein positives Votum abgegeben.
Autor: nnz
Gäste beim Treffen waren unter anderem Fachhochschul-Rektor Professor Christian Juckenack und Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, sowie Stefan Masch, Vorstand des Vereines neue ebenen, der die belgischen Besucher bei ihrem Aufenthalt in Nordhausen betreut. Die Gäste aus Belgien, neben offiziellen Vertretern der Stadt Antwerpen auch Leopold Claessens, ein ehemaliger Häftling des KZ Mittelbau-Dora, wünschten sich trotz der schrecklichen Vergangenheit, die Nordhausen und Antwerpen verbinde, den gemeinsamen Blick in die Zukunft, wie der Antwerpener Stadtrat Philip Heylen sagte: Die V-Waffen, die im Nordhäuser Konzentrationslager 'Dora' produziert wurden, sind auf Antwerpen niedergegangen. Daran wollen wir mit einem Stein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte erinnern. Doch andererseits sollten beide Städte gemeinsam in die Zukunft sehen. Dem soll das Treffen in Antwerpen dienen. Das Treffen, so Heylen, könnte zugleich der erste Schritt hin zu einer Städtepartnerschaft zwischen Antwerpen und Nordhausen sein. Die Partnerschaft müsse allerdings mehr sein als die Unterschrift auf einem Stück Papier. Beim Treffen in Antwerpen bestehe die Möglichkeit, viele Projekte in der Stadt Antwerpen - und damit Anknüpfungspunkte für eine Kooperation - kennen zu lernen. Die Oberbürgermeisterin freute sich über das Partnerschafts-Angebot, das mit Blick auf die Größe beider Städte als Partnerschaft zwischen einer Maus und einem Elefanten gleiche.
Mit Blick auf das gemeinsame Europa, können die Städte mit ihren Partnerschaften dieses Projekt mit Leben erfüllen. Wir sind bereit dazu. Träger der Partnerschaft könnten – neben den offiziellen und Bürger- Kontakten - zum Beispiel die KZ-Gedenkstätte und die Fachhochschule sein. Der Nordhäuser Stadtrat, so die Oberbürgermeisterin - habe bereits nach den ersten Partnerschafts-Signalen aus Antwerpen ein positives Votum abgegeben.

