Di, 12:25 Uhr
03.06.2003
Auf Rechnung telefoniert
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Spermatante und Schluckluder 18 - das sind die Künstlernamen zweier junger Damen aus Nordhausen. Sie gehen dem Gewerbe des Telefonsexes nach. Und sie haben zwei Freunde, die im Landkreis Nordhausen Telefonanschlüsse angezapft haben...
Die Masche mit den 0190er Nummern ist ebenso bekannt wie legal. Der Anrufer hört sich das Stöhnen an und muß berappen. Doch oft erwischt es auch Menschen, die überhaupt nicht anrufen und trotzdem per Telefonrechnung zur Kasse gebeten werden. Ein solcher Fall wurde jetzt vor dem Amtsgericht in Sondershausen verhandelt, denn die beiden Freunde wohnen im Kyffhäuserkreis.
Die beiden Männer zapften in der Nähe von Nohra Verteilerkästen der Telekom an und wählten sich in Anschlüsse unbeteiligter Bürger ein. Über diese Anschlüsse sprachen sie mit ihren Damen. Der Inhalt interessierte weniger, der Euro rollte jedoch via Rechnung in die eigene Tasche. Schließlich flog der Schwindel auf, ein Telekommitarbeiter entdeckte die beiden, die Polizei konnte die Sondershäuser festnehmen.
Die beiden wurden in Sondershausen zu Freiheitsstrafen von neun und sechs Monaten verurteilt. In einem Fall ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.
Autor: nnzDie Masche mit den 0190er Nummern ist ebenso bekannt wie legal. Der Anrufer hört sich das Stöhnen an und muß berappen. Doch oft erwischt es auch Menschen, die überhaupt nicht anrufen und trotzdem per Telefonrechnung zur Kasse gebeten werden. Ein solcher Fall wurde jetzt vor dem Amtsgericht in Sondershausen verhandelt, denn die beiden Freunde wohnen im Kyffhäuserkreis.
Die beiden Männer zapften in der Nähe von Nohra Verteilerkästen der Telekom an und wählten sich in Anschlüsse unbeteiligter Bürger ein. Über diese Anschlüsse sprachen sie mit ihren Damen. Der Inhalt interessierte weniger, der Euro rollte jedoch via Rechnung in die eigene Tasche. Schließlich flog der Schwindel auf, ein Telekommitarbeiter entdeckte die beiden, die Polizei konnte die Sondershäuser festnehmen.
Die beiden wurden in Sondershausen zu Freiheitsstrafen von neun und sechs Monaten verurteilt. In einem Fall ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

