So, 17:55 Uhr
27.03.2011
NNZ-Ergebnisdienst: Handball
Die Männer des NSV scheinen die knappen Ergebnisse zu lieben, nur leider ging es diesmal daneben. Nachdem die Vorspiele souverän gewonnen wurden, unterlagen die Nordhäuser der SG Suhl/Goldlauter. Der Überblick auf die Spiele von Frank Ollech.
Die Partie verlangte nicht nur den Spielern alles ab, auch die Zuschauer durchlebten ein Wellental der Gefühle. Beide Lager trieben ihre Spieler frenetisch nach vorn. Früh wurde klar, dass der Gewinner seine Trefferquote jenseits der dreißiger Marke ansiedeln muss, da beide Kontrahenten die Abwehrarbeit sträflich vernachlässigten.
Den Gästen gelang es die ersten Achtungszeichen zu setzten. Ihr Angriff kam zu vielen leichten Treffern. Der NSV hingegen tat sich recht schwer, zu umständlich ihre Aktionen. Die Manndeckung von Stefan Fuhrmann, von Beginn an, wirkte ebenfalls wie ein Hemmschuh. Eine ordnende Hand oder besser ein Regisseur hätte dem Spiel gut getan. Was folgte war altbekannt, ein Schlagabtausch mit offenen Visier aus dem die SG mit einem Halbzeitstand von 16:15 als Sieger hervorging.
Nach der Pause hielten beide Mannschaften das Tempo weiterhin enorm hoch, die Abwehr ebenfalls weiter nebensächlich. Bis zum 32:32 blieben die zahlreichen Fehler auf beiden unbestraft. Beim letzten, unnötigen, Schlagabtausch verloren die Südharzer dann die Übersicht und verloren am Ende mit 32:35.
Für den NSV war es der mit Abstand unglücklichste Heimauftritt der Saison. Bei 32 erzielten Treffern sollte, nein muss, man die Punkte festhalten können. In Anbetracht das der Nordhäuser Angriff noch eine Vielzahl von Großchancen liegen ließ umso unverständlicher. Wenn man schon den Keeper seinem Schicksal überlässt, sollten wenigstens auch in der Gegenrichtung Treffer fallen.
Die Nordhäuser scheiterten an ihrem eigenen Nervenkostüm. Für die einen war die Begegnung bereits vor dem Anpfiff gewonnen und der Rest hielt der Belastung nicht stand. Die Gäste, im Abstiegskampf erprobt, zeigten wie es gemacht wird. Anstatt bei jedem Angriff und Torwurf zu grübeln, hämmerten sie das Leder ins Netz. Nicht schön aber effektiv.
Eine starke Vorstellung der NSV Damen gegen die favorisierten Gäste aus Jena. Ohne Respekt und mit guter Laufbereitschaft beeindruckten sie von Beginn an. Besonders bestechend war die Form von Jeny Mohrig und Torhüterin Steffi Höppner.
Leider konnte die Mannschaft das Tempo noch nicht durchgängig halten. Der Kräfteverschleiß führte nach einer sicheren Halbzeitführung (11:6) zum Ausgleich (18:18) in der 22. Spielminute. Die letzten Minuten waren hart umkämpft. Der NSV, gegenüber der Hinrunde nicht wieder zu erkennen, kämpfte sich durch und erntete den Lohn.
Ganze 3 Minuten und 52 Sekunden erwehrte sich der SVH den Angriffen der JSG. Danach wurde es für den Tabellenvierten ein Debakel. Mit konzentriert vorgetragenen Angriffen und mit schneller Beinarbeit in der Abwehr überrannte die JSG schon in der ersten Halbzeit (18:6) die Gäste. Nun geht es am kommenden Wochenende gegen den Tabellenführer HSV Ronneburg.
Eine derbe Schlappe für den Tabellenzweiten aus Oberdorla. Nach kurzer Abtastphase drehte der Tabellenführer richtig auf und die VSG unter die Räder. Nichts konnte den Angriffswirbel der NSV Spieler stören. Damit gewinnen die Jungs um Trainerin Katja Sonnabend die Meisterschaft der Verbandsliga Nord und ziehen direkt in die Endrunde zur Landesmeisterschaft ein.
Eine unglückliche aber eingeplante Niederlage für den NSV. Dabei verkaufte sich der jüngere Jahrgang dieser Altersklasse bis zum Abpfiff hervorragend. Über den Kampf zum Spiel, so die Zusammenfassung. In den letzten beiden Begegnungen hat es die Zweite immer noch in der Hand die Bronzemedaille zu verteidigen. Jedoch mit Oberdora und dem Tabellenführer aus dem eigenen Verein, ist das Restprogramm äußerst schwer.
Auch Mühlhausen konnte den Sturmlauf der Nordhäuser Mädchen nicht stoppen. Nach dem sich die Begegnung bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete, und der NSV nur 3 Tore in Front lag, kontrollieren sie den zweiten Spielabschnitt eindeutig.
Für beide C Jugend Mannschaften konnten ihre Auswärtshürden nicht überspringen und kehrten mit Niederlagen zurück.
Frank Ollech
Autor: nnzThüringenliga Männer
Nordhäuser SV – SG Suhl/Goldlauter 32:35Die Partie verlangte nicht nur den Spielern alles ab, auch die Zuschauer durchlebten ein Wellental der Gefühle. Beide Lager trieben ihre Spieler frenetisch nach vorn. Früh wurde klar, dass der Gewinner seine Trefferquote jenseits der dreißiger Marke ansiedeln muss, da beide Kontrahenten die Abwehrarbeit sträflich vernachlässigten.
Den Gästen gelang es die ersten Achtungszeichen zu setzten. Ihr Angriff kam zu vielen leichten Treffern. Der NSV hingegen tat sich recht schwer, zu umständlich ihre Aktionen. Die Manndeckung von Stefan Fuhrmann, von Beginn an, wirkte ebenfalls wie ein Hemmschuh. Eine ordnende Hand oder besser ein Regisseur hätte dem Spiel gut getan. Was folgte war altbekannt, ein Schlagabtausch mit offenen Visier aus dem die SG mit einem Halbzeitstand von 16:15 als Sieger hervorging.
Nach der Pause hielten beide Mannschaften das Tempo weiterhin enorm hoch, die Abwehr ebenfalls weiter nebensächlich. Bis zum 32:32 blieben die zahlreichen Fehler auf beiden unbestraft. Beim letzten, unnötigen, Schlagabtausch verloren die Südharzer dann die Übersicht und verloren am Ende mit 32:35.
Für den NSV war es der mit Abstand unglücklichste Heimauftritt der Saison. Bei 32 erzielten Treffern sollte, nein muss, man die Punkte festhalten können. In Anbetracht das der Nordhäuser Angriff noch eine Vielzahl von Großchancen liegen ließ umso unverständlicher. Wenn man schon den Keeper seinem Schicksal überlässt, sollten wenigstens auch in der Gegenrichtung Treffer fallen.
Die Nordhäuser scheiterten an ihrem eigenen Nervenkostüm. Für die einen war die Begegnung bereits vor dem Anpfiff gewonnen und der Rest hielt der Belastung nicht stand. Die Gäste, im Abstiegskampf erprobt, zeigten wie es gemacht wird. Anstatt bei jedem Angriff und Torwurf zu grübeln, hämmerten sie das Leder ins Netz. Nicht schön aber effektiv.
Landesliga Frauen
Nordhäuser SV – HBV Jena II 22:20Eine starke Vorstellung der NSV Damen gegen die favorisierten Gäste aus Jena. Ohne Respekt und mit guter Laufbereitschaft beeindruckten sie von Beginn an. Besonders bestechend war die Form von Jeny Mohrig und Torhüterin Steffi Höppner.
Leider konnte die Mannschaft das Tempo noch nicht durchgängig halten. Der Kräfteverschleiß führte nach einer sicheren Halbzeitführung (11:6) zum Ausgleich (18:18) in der 22. Spielminute. Die letzten Minuten waren hart umkämpft. Der NSV, gegenüber der Hinrunde nicht wieder zu erkennen, kämpfte sich durch und erntete den Lohn.
Oberliga männliche Jugend B
JSG Görmar/Nordhausen – SV Hermsdorf 30:15Ganze 3 Minuten und 52 Sekunden erwehrte sich der SVH den Angriffen der JSG. Danach wurde es für den Tabellenvierten ein Debakel. Mit konzentriert vorgetragenen Angriffen und mit schneller Beinarbeit in der Abwehr überrannte die JSG schon in der ersten Halbzeit (18:6) die Gäste. Nun geht es am kommenden Wochenende gegen den Tabellenführer HSV Ronneburg.
Verbandsliga männliche Jugend D
Nordhäuser SV I – VSG Oberdorla 37:4Eine derbe Schlappe für den Tabellenzweiten aus Oberdorla. Nach kurzer Abtastphase drehte der Tabellenführer richtig auf und die VSG unter die Räder. Nichts konnte den Angriffswirbel der NSV Spieler stören. Damit gewinnen die Jungs um Trainerin Katja Sonnabend die Meisterschaft der Verbandsliga Nord und ziehen direkt in die Endrunde zur Landesmeisterschaft ein.
Verbandsliga männliche Jugend D
Vfb TM Mühlhausen - Nordhäuser SV II 22:21Eine unglückliche aber eingeplante Niederlage für den NSV. Dabei verkaufte sich der jüngere Jahrgang dieser Altersklasse bis zum Abpfiff hervorragend. Über den Kampf zum Spiel, so die Zusammenfassung. In den letzten beiden Begegnungen hat es die Zweite immer noch in der Hand die Bronzemedaille zu verteidigen. Jedoch mit Oberdora und dem Tabellenführer aus dem eigenen Verein, ist das Restprogramm äußerst schwer.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Vfb TM Mühlhausen - Nordhäuser SV 22:31Auch Mühlhausen konnte den Sturmlauf der Nordhäuser Mädchen nicht stoppen. Nach dem sich die Begegnung bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete, und der NSV nur 3 Tore in Front lag, kontrollieren sie den zweiten Spielabschnitt eindeutig.
Oberliga männliche Jugend C
HSV Weimar - Nordhäuser SV I 35:24Landesliga männliche Jugend C
Ernestiner Gotha – Nordhäuser SV II 31:14Für beide C Jugend Mannschaften konnten ihre Auswärtshürden nicht überspringen und kehrten mit Niederlagen zurück.
Frank Ollech





























