Fr, 13:24 Uhr
25.03.2011
Gegen Vereinsamung im Alter
Rund 44 Prozent der älteren Einwohner im Landkreis Nordhausen wollen im Alter nicht vereinsamen. Das ergab eine repräsentative Befragung, die das Landratsamt im Rahmen der Seniorenplanung durchgeführt hat. Und was sind die Konsequenzen...
Neben Gartenarbeit stehen besonders gesellige Freizeitbeschäftigungen hoch im Kurs bei den befragten Senioren und mit zunehmendem Alter werden die Seniorentreffs immer wichtiger. Ältere Menschen wollen ihre Zeit besonders gern mit der Familie (80 Prozent), aber auch mit Freunden und Bekannten (60 Prozent) und mit Nachbarn (34 Prozent) verbringen.
Genau diese Erkenntnisse will die Arbeitsgruppe des Runden Tisches Gesundheit Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung nutzen. In der gestrigen Sitzung beschlossen die Mitglieder, das Phänomen der sozialen Isolation älterer Menschen näher zu untersuchen – unter der Annahme, dass Geselligkeit ein wichtiger Faktor bei der Gesunderhaltung ist. Um eine aktuelle Befragung älterer Einwohner des Landkreises zu realisieren, soll auch der Kontakt zu den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Bürgermeistern gesucht werden. Außerdem soll die vorhandene Angebotsstruktur für ältere Menschen, beispielsweise Seniorentreffs, analysiert werden, um Lücken zu identifizieren.
In dieser Woche hat außerdem die zweite Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen getagt. Im ersten Schritt wird nun die Zielgruppe der Kindergartenkinder näher betrachtet. Über die Kita-Fachberatung des Landratsamtes soll in den einzelnen Einrichtungen die Situation beim Thema Gesundheit und Gesundheitserziehung evaluiert werden, insbesondere die Erreichbarkeit und Einbeziehung der Eltern.
Gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen soll dann nach individuellen Wegen gesucht werden, wie sich die Eltern und ihre Kinder für das Thema gesunde Lebensweise gewinnen lassen, um möglichst früh für die Thematik zu sensibilisieren.
Der Runde Tisch Gesundheit ist im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes angesiedelt. Das Modellprojekt im Thüringer Gesundheitszieleprozess setzt im Freistaat neben dem Landkreis Nordhausen der Ilmkreis um. Ziel ist es, neue Ansätze in der kommunalen Gesundheitsförderung zu finden. Für weitere Fragen und Anregungen stehen im Fachbereich Gesundheitswesen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.
Autor: nnzNeben Gartenarbeit stehen besonders gesellige Freizeitbeschäftigungen hoch im Kurs bei den befragten Senioren und mit zunehmendem Alter werden die Seniorentreffs immer wichtiger. Ältere Menschen wollen ihre Zeit besonders gern mit der Familie (80 Prozent), aber auch mit Freunden und Bekannten (60 Prozent) und mit Nachbarn (34 Prozent) verbringen.
Genau diese Erkenntnisse will die Arbeitsgruppe des Runden Tisches Gesundheit Demographischer Wandel und Gesundheitsförderung nutzen. In der gestrigen Sitzung beschlossen die Mitglieder, das Phänomen der sozialen Isolation älterer Menschen näher zu untersuchen – unter der Annahme, dass Geselligkeit ein wichtiger Faktor bei der Gesunderhaltung ist. Um eine aktuelle Befragung älterer Einwohner des Landkreises zu realisieren, soll auch der Kontakt zu den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Bürgermeistern gesucht werden. Außerdem soll die vorhandene Angebotsstruktur für ältere Menschen, beispielsweise Seniorentreffs, analysiert werden, um Lücken zu identifizieren.
In dieser Woche hat außerdem die zweite Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen getagt. Im ersten Schritt wird nun die Zielgruppe der Kindergartenkinder näher betrachtet. Über die Kita-Fachberatung des Landratsamtes soll in den einzelnen Einrichtungen die Situation beim Thema Gesundheit und Gesundheitserziehung evaluiert werden, insbesondere die Erreichbarkeit und Einbeziehung der Eltern.
Gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen soll dann nach individuellen Wegen gesucht werden, wie sich die Eltern und ihre Kinder für das Thema gesunde Lebensweise gewinnen lassen, um möglichst früh für die Thematik zu sensibilisieren.
Der Runde Tisch Gesundheit ist im Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes angesiedelt. Das Modellprojekt im Thüringer Gesundheitszieleprozess setzt im Freistaat neben dem Landkreis Nordhausen der Ilmkreis um. Ziel ist es, neue Ansätze in der kommunalen Gesundheitsförderung zu finden. Für weitere Fragen und Anregungen stehen im Fachbereich Gesundheitswesen die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Martin Hoffmann unter 03631/911-179 und Kathrin Wolff unter -186 zur Verfügung.

