eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 16:22 Uhr
22.02.2011

Möglichkeiten diskutiert

Um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bei den möglichen anstehenden Aufgaben zur Umsetzung des Optionsmodells auszuloten, hat der Landkreis Nordhausen heute die benachbarten Kreise Mansfeld-Südharz, die sich wie Nordhausen für das Optionsmodell beworben haben sowie die Landkreise Harz und Eichsfeld, die das Optionsmodell bereits umgesetzt haben, zu einer Beratung eingeladen...


„Wir sind 14 Tage vor der Entscheidung“, sagte Jobcenter-Leiter Hans-Georg Müller. Anfang, Mitte März will das Land Thüringen beschließen, welche zwei der vier Bewerber im Freistaat als kommunale Träger zugelassen werden – und ob Nordhausen einer davon ist. „Die eigentliche gesetzliche Zulassung durch den Bund erfolgt dann erst vor der Sommerpause“, so Gunnar Reuter, Büroleiter des Landrats und Mitglied in der Steuerungsgruppe Option.

So lange könne man nicht warten, bis man über Fragen der EDV-Software und Hardware nachdenke – denn das Optionsmodell bedeutet auch, dass ab kommenden Jahr die Computerprogramme der Bundesagentur für Arbeit durch eigene Lösungen ersetzt werden müssen. Wie solche Lösungen aussehen könnten und wie man dafür den passenden Anbieter findet, darüber diskutierten heute Vertreter von Landkreisen aus dem Harzer Raum im Landratsamt Nordhausen.

Eingeladen hatte der Landkreis Nordhausen die benachbarten Kreise Mansfeld-Südharz, die sich ebenfalls für das Optionsmodell beworben haben und zukünftig die Leistungsempfänger nach dem SGB II allein betreuen wollen, sowie die Landkreise Harz und Eichsfeld, die das Optionsmodell bereits umgesetzt haben. „Wir können hier in der Fläche ein Strang von Optionskommunen werden und wollen auch die Zeit bis zur Entscheidung sinnvoll nutzen und uns mit wichtigen strategischen Aufgaben des Übergangsjahres beschäftigen“, beschrieb Gunnar Reuter die Agenda der kommenden Monate bis zum Jahreswechsel.

Einig waren sich die Vertreter der Landkreise heute darin, Möglichkeiten zur Kooperation zu nutzen und bei den anstehenden Aufgaben zusammenzuarbeiten. Auch die jetzigen Kommunalen Träger hätten bereits ihre Bereitschaft signalisiert, die neuen Optierer zu unterstützen und sie von den bisherigen Erfahrungen profitieren zu lassen, um Fehler zu vermeiden, man verstehe sich als „Optionsfamilie“, so Hans-Georg Müller. Gerade bei den Herausforderungen der kommenden Monate – die laufenden Aufgaben des Jobcenters zu bearbeiten und parallel einen reibungslosen Start als Kommunaler Träger vorzubereiten – sei eine aktive Gemeinschaftsarbeit auch über Landesgrenzen hinaus wichtig und sinnvoll.

Fällt die Entscheidung für den Landkreis Nordhausen positiv aus, so werde man selbstverständlich auch mit der zweiten zukünftigen Optionskommune zusammenarbeiten, so der Leiter des hiesigen Jobcenters, der zuversichtlich auf das nächste Jahr blickt. „Ich kann bei mir auf motivierte Mitarbeiter bauen, die sich positiv auf den Weg in die Option machen.“
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)