Mi, 08:34 Uhr
16.02.2011
Beratung mit Nachbarkreisen
Zu einer ersten Beratung treffen sich in der kommenden Woche die möglichen benachbarten Optionskommunen im Landratsamt Nordhausen. Was da mit wem besprochen werden soll, das hat die nnz erfahren...
Eingeladen ist der Landkreis Mansfeld-Südharz, der wie Nordhausen die Zulassung als Kommunaler Träger (Option) beantragt hat, sowie die Landkreise Eichsfeld und Harz, die das Optionsmodell sehr erfolgreich seit 2005 praktizieren. Ziel ist es, Möglichkeiten für eine fachliche Zusammenarbeit auszuloten, beispielsweise im Bereich der EDV.
Die Erfahrungen der bereits zugelassenen Optionen werden für die Mitantragsteller dabei als sehr hilfreich angesehen, so Gunnar Reuter, Büroleiter des Landrats und Mitglied in der Steuerungsgruppe Option. Begleitet wird die Diskussion von der Beratungsfirma Nordlicht Management Consultants, die das Antragsverfahren für den Landkreis Nordhausen bearbeitet hat.
Zum Jahresende hatte sich der Landkreis Nordhausen beim Land Thüringen darum beworben, sich künftig im Optionsmodell, also ohne die Bundesagentur für Arbeit, um die Leistungsempfänger nach dem SGB II zu kümmern. Die Bundesregierung hatte entschieden, die Anzahl von jetzt bundesweit 69 Optionen auf 110 zu erhöhen.
Bislang gibt es im Freistaat zwei zugelassenen kommunale Träger: das Eichsfeld und Jena. Nun haben sich vier Thüringer Kreise als Optionskommune beworben, zwei davon wird das Thüringer Wirtschaftsministerium auswählen. Wird Nordhausen bestätigt, dann ist der Landkreis ab 2012 allein für die ALG II-Empfänger zuständig.
Autor: psgEingeladen ist der Landkreis Mansfeld-Südharz, der wie Nordhausen die Zulassung als Kommunaler Träger (Option) beantragt hat, sowie die Landkreise Eichsfeld und Harz, die das Optionsmodell sehr erfolgreich seit 2005 praktizieren. Ziel ist es, Möglichkeiten für eine fachliche Zusammenarbeit auszuloten, beispielsweise im Bereich der EDV.
Die Erfahrungen der bereits zugelassenen Optionen werden für die Mitantragsteller dabei als sehr hilfreich angesehen, so Gunnar Reuter, Büroleiter des Landrats und Mitglied in der Steuerungsgruppe Option. Begleitet wird die Diskussion von der Beratungsfirma Nordlicht Management Consultants, die das Antragsverfahren für den Landkreis Nordhausen bearbeitet hat.
Zum Jahresende hatte sich der Landkreis Nordhausen beim Land Thüringen darum beworben, sich künftig im Optionsmodell, also ohne die Bundesagentur für Arbeit, um die Leistungsempfänger nach dem SGB II zu kümmern. Die Bundesregierung hatte entschieden, die Anzahl von jetzt bundesweit 69 Optionen auf 110 zu erhöhen.
Bislang gibt es im Freistaat zwei zugelassenen kommunale Träger: das Eichsfeld und Jena. Nun haben sich vier Thüringer Kreise als Optionskommune beworben, zwei davon wird das Thüringer Wirtschaftsministerium auswählen. Wird Nordhausen bestätigt, dann ist der Landkreis ab 2012 allein für die ALG II-Empfänger zuständig.

