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Do, 06:32 Uhr
08.05.2003

Wann wird die "Grüne Treppe" grün?

Nordhausen (nnz). Monatelang dauerten die Bauarbeiten im Bereich der so genannten "Grünen Treppe" und so richtig verstehen konnten dieses Projekt seit dem Beginn vor rund einem Jahr kaum jemand. Also: Wo bleibt das Grün? nnz hat nachgefragt.


Wann? Immer wieder wurden die Arbeiten an der Treppe unterbrochen. Die Stadtmauer wurde im Zuge der Treppenarbeiten saniert, schwere Fundamente stützen nun die alten Mauern. Neue Versorgungsleitungen wurden ebenfalls baubegleitend eingebracht - schließlich sollte alles möglichst kostengünstig gestaltet werden.

Zunächst beherrschten riesige Kräne die Szene, füllten Tonnen von Beton in Gräben und Löcher, die es vorher gar nicht gab. Es entstanden schlanke Scheiben, die so genannten Treppenwangen. Wo bleibt das Grün?

Die Geländemodulation war schwierig, ein extremer Höhenunterschied ist an dieser Stelle zu bewältigen. So gelangen Bürger und Besucher der Landesgartenschau vom Plateau des Judenturms auf kürzestem Wege zur Rautenstraße. Gleichzeitig sind Rundwege an dieser Treppenachse angebunden, die in der Nachnutzung den gesamten Petersberg erschließen. Wo bleibt das Grün?

Schließlich nahm die Treppe erste Formen an. Große Treppenstufen wurden abschnittsweise versetzt, bilden kleinere Terrassen, werden unterbrochen von stählernen Wangen, die unterschiedliche Nutzflächen öffnen. Wo bleibt das Grün?

Im Herbst endlich - aber das ist ja auch die Pflanzzeit der Gärtner - waren zarte Konturen von kleineren Sträuchern zu erkennen. Zurzeit werden die letzten Arbeiten im unteren Treppenbereich abgeschlossen, die Anbindung an die neue Wasserachse hergestellt. Oben, rechts und links der Treppen, auf großen und kleinen Podesten werden die letzten Pflanzarbeiten fertig gestellt. Große Bäume säumen die Treppe, viele Magnolien sollen auf Dauer das neue Bild an dieser Stelle prägen.

Also doch: die "Grüne Treppe"!!
Autor: nnz

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