Di, 08:50 Uhr
06.05.2003
nnz-Bücherkiste: „Wie aus dem Leben“
Nordhausen (nnz). Unzählige Menschen verspüren den Wunsch zu schreiben. Aber sie wissen nicht worüber, zucken vor dem inneren Zensor zurück, starren auf ein weißes Blatt, scheitern an eigenen Ansprüchen oder finden das, was sie sagen, zu lapidar.
Mit Schreiben ist damit nicht zwangsläufig das Verfassen von Büchern höchster literarischer Qualität gemeint. Nein, selbst der Versuch, ein Tagebuch zu führen, ist für viele eine unglaubliche Überwindung.
Alexandra Johnson, Dozentin für Kreatives Schreiben in Harvard und Wellesley, präsentiert in ihrem Buch Wie aus dem Leben Geschichten entstehen. Vom Tagebuch zum kreativen Schreiben die vielfältigen Möglichkeiten, wie ein Tagebuch aussehen kann und zeigt, wie man zu einer persönlichen Tagebuchform findet. Am einfachsten ist es, beim eigenen Leben zu beginnen. Unzählige Situationen, Ereignisse, Beobachtungen, die man tagtäglich erlebt, können zum Ausgangspunkt einer Geschichte werden. Warum soll man nicht über seinen Garten, seinen Lieblingssessel, über eine Reise oder den Einkauf beim Metzger schreiben? Es muss ja nicht gleich eine philosophische Abhandlung werden. Genauso wenig wie ein Anfall rauschhafter Nabelschau.
Schluss mit der Vorstellung, ein Tagebuch müsste ein edel-gebundenes Buch mit handgeschöpftem Papier sein! Das hemmt nur. Warum nimmt man nicht einfach kleine Notizbücher, schreibt auf Kassenzettel oder am Computer? Im nächsten Schritt vermittelt sie, wie man mit den Aufzeichnungen weiterarbeitet, so dass daraus Memoiren, Familienchroniken, Erzählungen, ja sogar Romane entstehen können.
Das eigene Leben steckt voller Geschichten. Man muss sie nur aufschreiben - und schon wird das eigene Tagebuch zu einer kreativen Schreibwerkstatt. Alexandra Johnson zeigt, wie es geht - ohne Druck, ohne innere Krämpfe, sondern mit viel Spaß! Schließlich muss ja nicht jeder, der die Feder wetzt, wie sie zum Pen-Award-Preisträger werden oder seine Manuskripte zum Pendo Verlag tragen.
Autor: nnzMit Schreiben ist damit nicht zwangsläufig das Verfassen von Büchern höchster literarischer Qualität gemeint. Nein, selbst der Versuch, ein Tagebuch zu führen, ist für viele eine unglaubliche Überwindung.
Alexandra Johnson, Dozentin für Kreatives Schreiben in Harvard und Wellesley, präsentiert in ihrem Buch Wie aus dem Leben Geschichten entstehen. Vom Tagebuch zum kreativen Schreiben die vielfältigen Möglichkeiten, wie ein Tagebuch aussehen kann und zeigt, wie man zu einer persönlichen Tagebuchform findet. Am einfachsten ist es, beim eigenen Leben zu beginnen. Unzählige Situationen, Ereignisse, Beobachtungen, die man tagtäglich erlebt, können zum Ausgangspunkt einer Geschichte werden. Warum soll man nicht über seinen Garten, seinen Lieblingssessel, über eine Reise oder den Einkauf beim Metzger schreiben? Es muss ja nicht gleich eine philosophische Abhandlung werden. Genauso wenig wie ein Anfall rauschhafter Nabelschau.
Schluss mit der Vorstellung, ein Tagebuch müsste ein edel-gebundenes Buch mit handgeschöpftem Papier sein! Das hemmt nur. Warum nimmt man nicht einfach kleine Notizbücher, schreibt auf Kassenzettel oder am Computer? Im nächsten Schritt vermittelt sie, wie man mit den Aufzeichnungen weiterarbeitet, so dass daraus Memoiren, Familienchroniken, Erzählungen, ja sogar Romane entstehen können.
Das eigene Leben steckt voller Geschichten. Man muss sie nur aufschreiben - und schon wird das eigene Tagebuch zu einer kreativen Schreibwerkstatt. Alexandra Johnson zeigt, wie es geht - ohne Druck, ohne innere Krämpfe, sondern mit viel Spaß! Schließlich muss ja nicht jeder, der die Feder wetzt, wie sie zum Pen-Award-Preisträger werden oder seine Manuskripte zum Pendo Verlag tragen.


