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So, 09:26 Uhr
27.04.2003

Gentechnik contra Pilzbefall

Nordhausen (nnz/djd). Sie ist krumm, gelb, köstlich und nicht zuletzt ein Symbol für gestiegenen Luxus im Zuge des deutschen Wirtschaftswunders. Nach dem Apfel ist die Banane heute in Europa das am zweithäufigsten verzehrte Obst und natürlich ist sie allgemein in bester Erinnerung als Vereinigungsfrucht der Deutschen in den frühen neunziger Jahren. Doch wie lange noch?


Gene Nach Ansicht des belgischen Experten Emile Frison ist die krumme Leckerei durch zwei Pilzkrankheiten, die sich in Asien, Mittelamerika und Afrika ausbreiten, in ihrer Existenz bedroht: In Uganda, dem weltweit zweitgrößten Erzeugerland, fallen bereits 40 Prozent der Erträge der "Panama"- und der "Black Sigatoka"-Pilzkrankheit zum Opfer, in Brasilien sind es gar 70 Prozent. Da klassische Schutzmaßnahmen wie resistenzfördernde Züchtungsprogramme seit nunmehr 40 Jahren erfolglos blieben, ruhen nun in aller Welt die Hoffnungen auf der Grünen Gentechnik.

Die Übertragung von Resistenzgenen mit biotechnologischen Methoden aus Wildbananen hält auch der belgische Forscher Frison derzeit für die einzig realistische Möglichkeit, bei der Züchtung neuer Sorten mit Pilzresistenzen voranzukommen. Ein Scheitern wäre fatal: 87 Prozent der Weltproduktion dienen in einigen der ärmsten Länder der Erde als extrem wichtige Nahrungsquelle.
Autor: nnz

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